Aufklärung auf katholisch

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Heuchlerisch und verlogen. Anders lässt sich das Verhalten der katholischen Kirche in Regensburg nicht bezeichnen. Seit erste Missbrauchsfälle bei den Domspatzen bekannt geworden sind (nicht durch Mithilfe der Kirche), soll es Gerechtigkeit und Hilfe für die Opfer geben und eine strafrechtliche Verfolgung der Täter. Zukünftige Übergriffe sollen sogar verhindert werden: durch die katholische Kirche selbst.

Die wirbt nun um das Vertrauen der Opfer. Die sollten sich doch bei der Diözese melden, die dafür sogar eine Hotline einrichten will. Man behauptet, es solle alles lückenlos aufgeklärt werden. Dazu präsentiert man angebliche „Recherchen”, die 50 Jahre zurückliegen. Dazu präsentiert man die Missbrauchsbeauftragte Dr. Birgit Böhm – eine selbständige Psychologin, die jüngst über das Zurückfinden eines Opfers zu Gott philosophierte. Wer glaubt, dass es hier ernsthaft um Hilfe und Aufklärung geht, wird sicher selig.

Die eilends anberaumte Pressekonferenz des Bistums am Freitag war lediglich eine Reaktion auf die Anfragen mehrerer Medien zu Missbrauchsfällen bei den Domspatzen. Es war eine Flucht nach vorn. Und die war kläglich. Die präsentierten „Informationen” waren dürftig. Die Tatsache, dass selbst auf mehrfache Nachfrage weder die Missbrauchsbeauftragte noch der Bistumssprecher etwas zu den Strategien, wie künftig Übergriffe verhindert werden sollen, zu sagen wusste, spricht Bände. Ebenso, dass die Pressekonferenz nach mehreren unbequemen Fragen abgebrochen wurde.

Jahrzehnte hat man im Bistum „von nichts gewusst”. Das hat heute auch wieder Papstbruder Georg Ratzinger (Foto mit dem Regensburger Bischof Müller) gegenüber der römischen Tageszeitung „La Repubblica” erklärt. Er war 30 Jahre lang Leiter des Domspatzenchors und hat von nichts irgendetwas mitbekommen. Nichts von systematischem Nacktprügeln an der Domspatzen-Vorschule in Etterzhausen (euphemistischer Kirchenjargon: „pädagogische Übergriffe”) und Vergewaltigungen durch Kuttenträger, die ein Opfer dem Nachrichtenmagazin Spiegel geschildert hat.

Tatsächlich entblödet sich Georg Ratzinger nicht, sich darüber zu beklagen, dass er in den Berichten über die Missbrauchsfälle „teilweise eine Feindseligkeit der Kirche gegenüber” spüre, „die bewusste Intention, schlecht über die Kirche zu reden.”

Noch bunter treibt es Bischof Gerhard Ludwig Müller. Der bezeichnete etwa die Berichterstattung des Spiegel zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche als „Missbrauch sexueller Verfehlungen Einzelner für machtpolitisch-ideologische Zwecke”. Ach Gott, ach Gott. Freilich: Viel schlimmer als das Verprügeln, Demütigen und Vergewaltigen von Kindern ist natürlich die Berichterstattung darüber. Die Kirche selbst hat sich da ja wohlweislich zurückgehalten. Motto: Nix sehen, nix hören, nix sprechen. Das ist der eigentliche Skandal.

Und beim Vertuschen von Missbrauch zeigt man sich äußerst kreativ:

Ein Blogger, der in Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Riekofen aus dem Handelsblatt zitierte, wurde von den Verantwortlichen der Diözese abgemahnt und schließlich mit einer einstweiligen Verfügung des – bekanntermaßen pressefeindlichen – Landgerichts Hamburg beglückt.

Ein Opfer des pädophilen Pfarrers von Riekofen erhielt Geldzahlungen, die nicht nur in den Augen unserer Redaktion den Beigeschmack einer Schweigegeldzahlung hat.. Das Bistum Regensburg hat das stets bestritten. Es habe keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Zahlung und dem vereinbarten Schweigen gegeben, behauptet das Bistum. „Es geht Ihnen nicht um die Opfer, sondern vor allem darum, dass nichts an die Öffentlichkeit kommt“, sagte eines der Opfer dem SPIEGEL.

Eine Frau, die sich wegen eines verdächtigen Priesters an den Ombudsmann des Bistums gewandt hat, erhielt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wenige Tage später eine Unterlassungserklärung. Der Priester ist immer noch im Amt.

In einem 2001 verfassten Schreiben von Josef Ratzinger, damals noch Kardinal und Chef der Glaubenskongregation, werden alle Bischöfe und Priester aufgefordert, Missbrauchsfälle ausschließlich und nur dem Vatikan zu melden – bei Androhung der Exkommunikation.

An dieses Bistum, an diese Kirche sollen sich nun also die Opfer wenden, um Gerechtigkeit und Hilfe zu erfahren, die Verfolgung der Täter zu erreichen und dabei zu helfen, künftige Übergriffe zu verhindern. Das ist grotesk!

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Kommentare (55)

  • Sir Sonderling

    |

    Herr Aigner, danke für den Artikel.

    Ich frage mich schon die ganze Zeit, was da insgesamt abgeht. Ist das Vertuschen von Straftaten und das Decken der Täter nicht selbst ein Verbrechen? Wie kann die Kirche für sich reklamieren, Verbrechen intern „regeln“ zu wollen? Darf ich als Unternehmer ggf. die Verbrechen meiner Angestellten auch firmenintern ahnden?
    Diese massive und systematische Vertuschung durch die Hintermänner der Kutten tragenden Sadisten und Sexualverbrecher ist in meine Augen der eigentliche Skandal.
    Durch das Verbrechen der Vertuschung verliert die Kirche an sich jeden Rest Glaubwürdigkeit. Die von ihre beanspruchten moralischen Werte sind in zweitausend Jahren Mord und Totschlag schon genug geschändet worden – dass nichts, aber auch gar nichts gelernt wurde, zeigen die aktuell ans Tageslicht kommenden Schandtaten.

    Servus,
    Sir Sonderling
    (Der in seinen Grundschluljahren in den späten Siebzigern in der Schule auch geschlagen, etc. wurde – und zwar ausschließlich von den von der Liebe Gottes predigenden Schwarzkittel-Lehrkräften „Herr Pfarrer“ und „Frau Pfarrschwester“. Die Schläge, Kopfnüsse und Haarzieherei kamen hier allerdings eher im Affekt als systematisch vor und waren wohl weniger einem Sadismus als wie pädagogischer Unfähigkeit und sozialer Kastration der Hochwürdens zu verdanken.)

  • Jochen Schweizer

    |

    Blickt man zurück in die Geschichte der katholische Kriche gibt, wurden Strafdaten immer vertuscht, warum sollte dies heute anderes sein?

  • Hubert Karte

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    Guten Tag, ich bin in den 50ern aufgewachsen. Meine Eltern und Lehrer gehörten zu der Nazi Generation, wo Prügel leider ein fester Bestandteil der Erziehung war. Der Papstbruder Ratzinger sollte m.E. vor ein Gericht gestellt werden. Dieser Satan im Priestergewand ist ein wahrer Repräsentant dieser verlogenen und sexuell verwirrten Schweinepriester und er hat sehr wohl gewußt, was in seinem Hause passierte. Wie kann man denn seine Kinder in die Hände von solchen Schmierlappen geben? Es müsste Entschädigung an alle Opfer gezahlt werden und zwar reichlich. Vielleicht könnte man ja die Beutekunstgegenstände aus dem Vatikanmuseum verkaufen.Diesen Regensburger Dreckspatzen muß das Handwerk gelegt werden!.

  • kulturbeutel

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    Es funktioniert alles wieder wie am Schnürchen!
    In einer Zeit, in der z.B. in Rgbg Mörder am dritten Tag nach ihrer Verhaftung auf freien Fuß gesetzt werden, und wo man sich bereits damit abfinden muss, dass man auf S-Bahnhöfen totgeschlagen wird und sich darüber fast niemand mehr aufregt, wird jede Ohrfeige die zwischen 1960 und 1970 in einem katholischen Internat verabreicht wurde zu einem Mißhandlungsskandal aufgeblasen.

    Ich selbst ging in eine rein staatliche Schule, und Ohrfeigen, Tatzen und Auspeitschungen waren bis Ende der 60 dort völlig normal.
    Aber wie es Heinrich Himmler bereits vor rd 75 Jahren durch Geschichtsklitterung fabelhaft gelang, den Hexenwahn fast allein der katholischen Kirche anzulasten, so wird man wohl in ein paar Jahren Prügelstrafen an Schulen allein den dort unterichtenden Pfarrern andichten. Wie gesagt – es funktioniert wieder!

    Aber eigenständiges Denken ist wohl ein Laster, das dem größten Teil der Menschheit erspart bleibt.

  • Bert

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    @kulturbeutel

    du bist wieder mal ein ganz schlauer. es geht ja nicht nur um ein paar ohrfeigen. es geht um kinderficker, die sich jehrzehtelang im schoß von mutter kircher verstecken konnten.

    aber das hat ja auch system: die kirche zum opfer stilisieren, um die offensichtliche schuld kleinzureden und zu relativieren. das ist erbärmlich. die katholische kirche ist eine der mächtigsten, reichsten und einflussreichsten organisationen in deutschland und weltweit. ein machtapparat sondergleichen, der jetzt plötzlich opfer sein will. päderastenverein!

  • Bert

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    @kulturbeutel

    und der himmler-vergleich passt natürlich auch ins bild.
    wahnsinn.

  • Sir Sonderling

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    @Kulturbeutel:

    „Eigenständiges Denken“ in Zusammenhang mit der Katholischen Kirche zu bringen – der war gut!……danke für den herzlichen Lacher am späten Abend.

    Der Himmler-Vergleich entspringt sicher dem alten Reflex der Katholen, sich bei Macht- und Ansehensverlust theatralisch zum Opfer zu stilisieren. Alter Hut.

  • Roland Hornung

    |

    Ich finde es sehr wichitg, diese widerlichen Vorgänge, auch in katholischen Einrichtungen, aufzuarbeiten.

    Ehrlichweise muss man aber auch zugeben, dass solche Verbrechen auch in “ nicht-katholischen “ Einrichtungen vorkamen ( und vorkommen ? ), auch und gerade in der sogenannten “ Reformpädagogik“
    ( “ Kuschelpädagogik “ ), und diese Untaten dort sind nicht minder widerlich :-(

    Ich selbst hatte in der Grundschule ( damals hiess das noch Volksschule ) einmal eine zeitlang einen alten
    ewig gestrigen übrig gebliebenen Nazi-Lehrer, der absolut nicht katholisch war, und der ausschliesslich nur Mädchen mit dem Rohrstock verprügelte, uns Jungs aber völlig zufrieden ließ, schon sehr seltsam.

    Glücklicherweise beschwerten sich einige betroffene Eltern und der Widerling wurde entsorgt und lebt nun vielleicht bei Thor und Wotan und Freja in Walhall und ärgert dort seine Gottheiten ?

    Wahrscheinlich ist es immer für Kinder in Internaten und sonstigen Einrichtungen gefährlich, wo zuviel
    “ Nähe“ zum “ Personal “ herrscht ?

    Widerlich, einfach widerlich.

    Besonders abstoßend finde ich allerdings, dass jetzt jeder auf Päderasten und Pädophile losprügelt, wenn diese aber aus ihren Löchern gekrochen kommen und ihre “ Lebensart “ als “ Freiheit “ lobpreisen, dann stimmt die rückgratlose Schickeria auch denen wieder zu :-(

  • gifthaferl

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    Ja allerdings kamen „solche Vorfälle“ überall vor.
    Allerdings „auch und gerade“ in der Reformpädagogik – auf Mixa Kurs der Herr Hornung?

    Bis in die 1980er Jahre war die Schwarze Pädagogik, die gewalttätig autoritäre, die Kinder beliebig zurechtstutzt, allgemein üblich – auch in den Familien, in den 50er, 60er und 70er Jahren sowieso.
    Erst 2000 wurde Eltern die Prügelstrafe, bzw. Gewalt generell auch psychische (wobei die sich ja nicht so leicht eindeutig festmachen lässt) als Erziehungsmittel verboten, und nicht mal überall in den alten EU Ländern ist das heute so!

    Erst in den 70er Jahren fing man überhaupt an diese total autoritäre Pädagogik in der Gesellschaft weitergehend infrage zu stellen.
    Vorher waren nämlich all diese „Vorfälle“ ebenfalls allgemein bekannt, nur soweit es Gewalt mit häufig durchaus sadistischem Charakter anbetraf, hat es in der Regel niemand sonderlich interessiert, war ja zu Hause sehr oft auch nicht anders.
    Nur Tatzen und Ohrfeigen waren eher rühmliche Ausnahme denn Regel.

    Sexueller Missbrauch als Verbrechen an Kindern wurde ebenfalls erst in den 1970ern überhaupt thematisiert, vorher war das allenfalls eine Frage des Verstoßes gegen die Sexualmoral.

    Das war zwar „unschön“, aber um die Kinder, und der Schaden, der ihnen durch Missbrauch angetan wurde – gerade auch, weil der ja nahezu immer durch Vertrauens- oder Respektspersonen erfolgt, darum ging es eben nicht im geringsten.

    In Heimen, Internaten potenzieren sich solche allgemein gesellschaftlich üblichen Verhaltensweisen, was nicht weiter verwunderlich ist, da dort Kinder und Jugendliche ja 24 Stunden ausgeliefert sind und die Gefahr besteht, dass sich entsprechende Leute dort „ansammeln“.

    Dass aber heute solche gewalt-sado- sexualisierten Systeme wenigstens nicht mehr die Regel sind, das ist ja zuallererst einem Paradigmenwechsel in der Pädagogik zu verdanken, der sich ab den 70ern vollzogen hat.

    Diese dümmliche undifferenzierte Losdrescherei auf 68 und Folgezeit, offenbar ohne jede Ahnung davon was eigentlich vorher in der „guten alten Zeit“ so allgemein üblich war, die die das ja noch selber erlebt haben müssen alle tot sein oder an vollkommenem Gedächtnisschwund leiden, ich kann es nicht mehr hören!

    Natürlich ist es auch in der Reformpädagogik, und somit auch in entsprechenden Einrichtungen zu Auswüchsen gekommen, nur dass es allgemein gesellschaftlicher Konsens wäre, dass „Freiheit“ selbstverständlich die Ausübung von Sex von Erwachsenen mit Kindern beinhaltet, das habe ich wirklich verpasst.

    Schlagen, und mit Kindern umgehen, wie es einem passt, ohne irgendetwas befürchten zu müssen, sofern man sie nicht tot geschlagen hat, DAS WAR gesellschaftlicher Konsens., und sexueller Missbrauch war da durchaus eingeschlossen, zumal man den eben allgemein vertuscht hat.

    Sexueller Missbrauch ist also bestimmt keine katholische Spezialität, aber das systematische Vertuschen, das beherrscht die katholische Kirche eben auch heute noch, wie nicht leicht eine andere Organisation.
    Die hierarchische, absolutistische Organisationsform der katholischen Kirche ist dem Vertuschen ja nicht gerade abträglich, und die Sonderrechte, die Kirchen hierzulande genießen auch nicht.

    Da würde ich mir an Ihrer Stelle um die Widerlichkeiten ausgerechnet der „Reformpädagogik“ keine allzu großen Sorgen machen.
    Was davon ins Volk durchgedrungen ist, das hat allerdings auch seine krassen Defizite, nur liegen die nicht insbesondere in systematischer Gewaltausübung oder gar sexuellem Missbrauch.

    Der Herr Fritzl (Sie erinnern sich?), war ganz bestimmt kein Anhänger welcher Reformpädagogik auch immer, der war und ist ein Traditionalist, ein Patriarch, wie es ganz lange der „Brauch“ war, und der sich das offenbar auch nicht nehmen ließ von „neumodischem“ Gedankengut.

  • Roland Hornung

    |

    Klar, sage ich doch, Perversitäten aller Art kommen überall vor, nicht nur in der katholischen Kirche, die gab es auch in der – sehr bekannten – Odenwaldschule und anderswo, gleichgültig wo, es ist WIDERLICH

  • madulsa

    |

    Solange in den Medien der Begriff „Fehlverhalten“ für den Missbrauch in kirchlichen und privaten Einrichtungen gebraucht wird, ist dein Mut, die Dinge beim Namen zu nennen und mit „Schweigegeld“ auch manch einen zu provozieren, absolut zu unterstützen. Missbrauch ist kein Fehlverhalten, sondern ein Straftatbestand. Dies gilt es anzuprangern. Und wenn sich Einrichtungen versuchen mit Zahlungen freizukaufen, sollte mit besonderer Härte dagegen vorgegangen werden. Lieber Staat, wage es endlich gegen die verstaubten katholischen Strukturen vorzugehen. Die Selbstaufklärungsstrategie der Kirche wird nicht reichen. Nur weil ein Sonderbeauftragter eingesetzt und eine Telefonhotline eingerichtet wird, werden die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen.

  • Sebastian Wild

    |

    Zum Thema passt auch ein Zitat von Dieter Nuhr (veröffentlicht heute von ihm auf seinem Twitter Account): „Mixa erinnert sich an Schläge. Hat er doch so etwas wie ein Gedächtnis? Gar einen richtigen Geist? Es muss nicht ja gleich der heilige sein.“ :-)

    lg
    wastl

  • Immanuel K. Anti

    |

    Die Aussage von Mixa ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten.

    (…) er könne Ohrfeigen in seiner Zeit als Lehrer und Stadtpfarrer in Schrobenhausen von 1975 bis 1996 „nicht ausschließen“. Damals sei so etwas aber „vollkommen normal“ gewesen, „und alle Lehrer und Schüler dieser Generation wissen das auch“. (BR-Homepage)

    Ich selber wurde 1975 eingeschult und kann mich beim allerbesten Willen nicht an eine einzige Ohrfeige erinnern.
    Ich habe weder eine erhalten, noch eine gesehen, noch davon gehört, daß jemand geschlagen wurde.
    Und das, obwohl ich einige Lehrkräfte aus meiner Grundschulzeit als autoritäre Charaktere traditioneller Prägung einstufen würde. Die haben es geschafft, anderweitig Angst und Schrecken zu verbreiten, aber hingelangt haben sie nicht, die Zeiten waren zum Glück endgültig vorbei!

    Der Mann ist…
    Egal. Genug jetzt.

  • Veronika

    |

    Wie verbohrt man in Deutschland als höherer kath. Geistlicher doch sein darf! Wie rechtlich geschützt man sich als vom Staat alimentierter höherer kath. Geistlicher in der Bundesrepublik Deutschland doch vorkommen muss? Wieviel einem als höherem kath. Geistlichen in Deutschland doch an der Unbeschadetheit der eigenen Röm.-Kath. Kirche liegen muss, wenn man weder den Dekalog zu kennen, diesen nicht auf sich selbst anwenden und/ oder sich höher als der eigene Kirchengründer stellt?
    Ich schreibe es nicht gerne, denn gem. dem Röm.-Kath. Glauben ist Vergebung ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe. Hier aber hat zu gelten: S. E. Bischof Walter Mixa, treten Sie zurück und beschädigen Sie nicht länger das Ansehen Ihrer Kirche und als Militärbischof das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland, bzw. derjenigen Soldaten, die gerade in Afghanistan deren Leben gelassen haben.

  • Veronika

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    Entschudligung, aber ich habe noch was vergessen:
    Wenn man in Deutschland glaubt, dass man als Vertreter der Röm.-Kath. Kirche mit Klagen, Androhung von Unterlassungserklärungen etc. weiter kommt/ kommen kann, dann sollte man sich vor Augen halten, dass meiner Information nach bei den Vereinten Nationen seit geraumer Zeit der Antrag auf Verbot der Religionen, bzw. deren Einflussnahme auf Staatswesen liegt. Sollte man so weiter machen, hilft wohl auf Dauer weder eine Bezugnahme zu einer C-Partei, das Andienen bei irgendeiner anderen Partei, sondern nur noch der „geordnete Rückzug“ von allen staatlichen Privilegien. Diese nämlich sind allen denjenigen Institutionen zu versagen, welche nicht gewillt sind, sich an das Grundgesetz zu halten, ob als Gruppe, oder als einzelne Person einer solchen Gruppe.

  • Wie die Kirche Leute zum Schweigen bringt « Stefan Niggemeier

    |

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  • Lukas Möller

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    Hätte ich genügend geld auf meinem Paypal Konto, hätte ich öfters als nur einmal gespendet.
    Diese Banengruppierung namens Kirche geht mir immer mehr auf den Sack. Mit 18 werd ich daraus austreten, dann hab ich meine persöhnliche Ruhe. Als ob es denen wirklich noch um Gott und die Welt gehen würde. Geld zählt.

  • MikeDares

    |

    @kultuerbeutel:

    Mit Nazi-Vergleichen hast du dich direkt selbst diskreditiert. Das macht man nicht! Aber immerhin hat er Autobahnen gebaut oder was? Egal in welche richtung man mit den Nazis argumentiert. Das ist ein Tabu!

  • julia

    |

    @lukas: Du musst nicht 18 sein, um auszutreten. Man kann schon mit 14 Jahren ohne Einverständniserklärung der Eltern „sich exkommunizieren“. Donnerstags im Standesamt (neues Rathaus). Kostet aber 31€ Verwaltungsgebühren.

  • Lukas Möller

    |

    Ju, das hab ich auch mitbekommen. 31€ Verwaltungsgebühren. Fürn Arsch.

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