SOZIALES SCHAUFENSTER

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137 Stimmen mehr als Helene Sigloch (Grüne) bringen am Ende Thomas Burger (SPD) in die Stichwahl gegen Astrid Freudenstein (CSU). Der Stadtrat ist zersplittert wie nie. CSB und Die Partei fliegen raus, die Brücke stürzt ab. Volt stellt künftig zwei, die Linke vier und die AfD fünf Stadträte.

Astrid Freudenstein (zwischen MdL Jürgen Eberwein und CSU-Fraktionschef Michael Lehner) holte mit 37,5 Prozent ein starkes Ergebnis für die CSU. Foto: as

CSU-Kandidatin Astrid Freudenstein ist gelöst wie selten. „Das Talent für beschissene knappe Wahlergebnisse liegt eigentlich bei mir“, bemerkt sie mit einem mitfühlenden Lächeln zu Helene Sigloch, bevor sie sich wieder den Kameras und Mikrofonen zuwendet.

Es ist 19:52 Uhr. Alle 223 Wahlbezirke in Regensburg sind für die OB-Wahl ausgezählt, und nun steht fest: SPD-Kandidat Thomas Burger wird in 14 Tagen gegen Freudenstein in die Stichwahl gehen. Am Ende liegt Burger mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,2 Prozentpunkte vor der Grünen-Kandidatin Helene Sigloch – das sind gerade einmal 137 Stimmen.

Kommentar

Mehr Brutto vom Netto – der Bauturbo-Beschluss für Regensburg ist fragwürdig und intransparent

Der Stadtrat hat am vergangenen Donnerstag den „Bauturbo“-Beschluss gefasst, um Bauvorhaben zu erleichtern und für mehr Wohnraum zu sorgen. Dieser Beschluss stellt einen Rückschritt für eine sozial gerechte Bodenpolitik in Regensburg dar. Obwohl dadurch möglicherweise mehr Wohnraum entsteht, fehlt die soziale Komponente. Der Beschluss belastet den städtischen Haushalt und führt zu mehr Intransparenz.

Von der Straße in den Stadtrat

Die extreme Rechte in der Regensburger Kommunalpolitik

Jan Nowak von der Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus informierte letzte Woche im Gewerkschaftshaus über rechtsextreme Umtriebe in der Regensburger Kommunalpolitik. Dabei standen vor allem die Akteure der AfD im Fokus. Welche Ideologie treibt sie an, wie agieren sie und vor allem: Wie hoch sind ihre Chancen in den Stadtrat einzuziehen?

Regensburg Analog

Alle zwölf waren da! Regensburgs OB-Kandidaten im Live-Gespräch

90 Minuten bei Musik, Getränken und nicht nur Politik: Seit letztem Dezember haben wir die OB-Kandidatinnen und -Kandidaten zum Live-Gespräch ins Studio von Ghost Town Radio eingeladen. Alle sind gekommen. Mit Ingo Frank (Die Partei) haben wir diese Gesprächsreihe am Mittwoch abgeschlossen. Hier nochmal alle Kandidaten in der Reihenfolge ihres Erscheinens.

Aggressiver Brücken-Sprayer

„Er wollte nur nerven.“ Bewährungsstrafe für 43-Jährigen nach Serie von Bedrohungen quer durch Regensburg

Mehrfach vorbestraft, auf Bewährung und immer wieder aggressiv – trotzdem verurteilt das Amtsgericht Regensburg einen 43-Jähriger erneut zu einer Bewährungsstrafe. Wesentlicher Grund: eine psychische Erkrankung. Der Mann hatte letztes Jahr unter anderem zwei Männer auf der Steinernen Brücke bedroht.

Ghost Town Radio

Neue Podcasts bei Regensburg Analog: Benedikt Suttner (ÖDP) und Thomas Burger (SPD)

Wir befinden uns auf der Zielgeraden: Vergangenes Wochenende waren mit Benedikt Suttner (ÖDP) und Thomas Burger (SPD) die OB-Kandidaten Nummer zehn und elf zu Gast bei Ghost Town Radio. Es gab Erdnüsse und Schokolade. Bier wurde verschüttet, Musik gespielt. Und natürlich haben wir uns mit beiden eineinhalb Stunden lang unterhalten. Hier gibt es die Aufzeichnungen der beiden Live-Sendungen zum Nachhören.

Regensburg Analog

Live-Gespräche mit OB-Kandidaten: Am Wochenende kommen Benedikt Suttner (ÖDP) und Thomas Burger (SPD)

Schlusspurt bei unseren Live-Gesprächen mit allen Regensburger OB-Kandidatinnen und -Kandidaten. Am Samstag kommt Benedikt Suttner von der ÖDP, am Sonntag SPD-Kandidat Thomas Burger, ein heißer Kandidat für die Stichwahl. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr. Wir plaudern eineinhalb Stunden über Regensburg, Wahlkampf, Kommunalpolitik und Persönliches.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Wahlkampftheater im Bauturbo-Modus

Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand, heißt es. Doch was ist, wenn man jemand verklagt, der Gott auf seiner Seite wähnt? Auf der Seite des Staatstheaters Regensburg steht die CSU-Staatsregierung – jetzt wieder, kurz vor der Kommunalwahl. Und im Wahlkampf hat die CSU gerade zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

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