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Bauernproteste in Regensburg. Das große Verkehrschaos blieb im Stadtgebiet aus. Um die tausend Traktoren wollten auf den Parkplatz bei der Donau-Arena, wo die Landwirte ihrem Frust Luft machten.

Der Parkplatz bei der Donau-Arena reichte nicht aus für alle Traktoren. Foto: as

„Du hast den schönsten Arsch der Welt“, wummert es ein paar Minuten nach zehn aus den Lautsprechern, die neben der Bühne unterhalb der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke stehen. Es folgt eine Cover-Version des Wolfgang Fiereck-Reißers „Resi, i hol’ di mit mei’m Traktor ab“ und schließlich „Highway to Hell“ von AC/DC. Das alles ist so laut, dass es die gleichfalls nicht leisen Hupen der Traktoren übertönt, die seit den frühen Morgenstunden auf den Straßen rund um Regensburg unterwegs sind und die jetzt von allen Seiten zum Großparkplatz bei der Donau-Arena kommen.

Es ist eine von über 200 Versammlungen, die für diese Woche in ganz Bayern angekündigt sind. Protest der Landwirtinnen und Landwirte gegen die (wieder zurückgenommenen) Pläne zur Abschaffung der Kfz-Steuerbefreiung und die (etwas entschärfte) Streichung der Förderung von Agrardiesel durch die Ampel-Regierung.

Kriminalität

Regensburger Edeka-Betreiber nach Wut-Post zu Ladendieben: „Das hat etwas von organisierter Kriminalität.“

Der wütende „Hilferuf“ eines Edeka-Marktbetreibers angesichts steigender Ladendiebstähle hat für einige Aufmerksamkeit in den sozialen Medien gesorgt. Auch die Polizei bestätigt: Seit Herbst verzeichnet man einen deutlichen Anstieg. Vor allem eine vergleichsweise kleine Tätergruppe scheint die Nase vorn zu haben.

"Jugendgefährdender Ort"

Diskussion um Regensburger Bahnhofsumfeld: Wie gefährlich ist der „Pilzpark“?

Die Kriminalität rund ums Milchschwammerl und Fürst-Anselm-Allee ist in diesem Jahr offenbar deutlich gestiegen. Vor der Diskussion um ein eher unwahrscheinliches Betretungsverbot für Jugendliche gerät in den Hintergrund, dass einige Maßnahme schon seit längerem gefordert werden – auch von der Polizei – sich aber augenscheinlich nichts tut.

Nächster Rechtsstreit

Vergessene „Lebensader“ für Regensburgs Trinkwasser: Jetzt klagt die erste Wohnungskäuferin

Seit über einem Jahr zieht sich der Rechtsstreit zwischen einem Bauträger und der städtischen Wohnbautochter um eine Hauptwasserleitung, die beim Verkauf eines Grundstücks nicht erwähnt wurde. Jetzt hat eine Wohnungskäuferin den Bauträger wegen der daraus resultierenden Verzögerungen verklagt.

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