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Fast 100 Prozent der befragten Ärzte am Uniklinkum haben so gut wie kein Vertrauen in den Vorstand, doch der bekrittelt lieber die Umfrage als sich selbst. Der frühere Betreiber der Markthalle mag es gern vulgär und nimmt in Kauf, dass Kritik daran die neuen Betreiber trifft. Und was Unkritisches: Morgen startet das QUEER-Streifen-Filmfestival.   

1. Eine Frage des Vertrauens

Das Gesprächsangebot des UKR-Vorstands an den Marburger Bund zur Personalsituation am Universitätsklinikum Regensburg scheint sich noch am selben Tag in Luft aufgelöst zu haben.

Unmittelbar vor der Pressekonferenz, auf der die Ärztegewerkschaft ihre Umfrage unter 317 Ärztinnen und Ärzten vorstellte (unser Bericht), verschickte der Vorstand eine betont sachliche Pressemitteilung. Der Tenor: Anderswo ist es mindestens genauso schlimm. Bei uns sieht es vergleichsweise gut aus. Nur weil sich Ärzte überlastet fühlen, heißt das nicht, dass wir zu wenige haben. Aber lasst uns darüber reden.

Marburger Bund

Umfrage am Uniklinikum Regensburg: Ärzte am Limit, Patientensicherheit gefährdet, kein Vertrauen in den Vorstand

Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.

100 Jahre Jahresschau

81 Jahre Abwehr: Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und sein Umgang mit NS-Belastungen

Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen eindrucksvoll, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren. Die Gründe dafür reichen tief.

Nachbar geht in Berufung

„Wegen grundsätzlicher Bedeutung“: Streit um Stieleiche in Regensburg könnte Rechtsgeschichte schreiben

Welche Bedeutung hat der Baumschutz? Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?

Kolumne

Morgen, Regensburg! Holocaustvergleich und Gedenken an Hamas-Terroristen – wenn die Linksjugend plötzlich schweigt

Scharf kritisiert hat die Linksjugend Solid unseren Bericht zur Gedenkkundgebung für die Opfer des 7. Oktober 2023 und einem Gegendemonstranten. Als wir sie um Stellungnahme zu Postings des Mannes in den sozialen Medien bitten, folgt donnerndes Schweigen. Der Aktivist schickt eine Stellungnahme.

Bis 2001 auf der Nibelungenbrücke

Für Ausstellung über die 50-er in Regensburg: Adi Adler darf nach 25 Jahren aus der Holzkiste

Fast 90 Jahre ist er alt, 25 Jahre verbrachte er in einer Holzkiste auf dem städtischen Bauhof – ab Samstag gibt es den zwölf Tonnen schweren Granitadler, der über 50 Jahre die Nibelungenbrücke zierte, vor dem Historischen Museum zu sehen. Er wurde ursprünglich für die Adolf-Hitler-Brücke in Auftrag gegeben.

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