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Steht der schon für ausgemacht gehaltene Verkauf der Kaiser-Therme in Bad Abbach an einen Stuttgarter Investor auf der Kippe? Eine Recherche des Manager Magazins erschien jedenfalls mitten in die laufenden Verhandlungen hinein – für die einen zur rechten Zeit, für die anderen zur Unzeit.

Der Zweckverband kann die Sanierung der Kaiser-Therme in Bad Abbach nicht stemmen. Jetzt soll es ein Investor richten. Foto: Tourismusverband Ostbayern/ Gerhard Illig

Die Vorgeschichte:

Eigentümer der Kaiser-Therme ist der Zweckverband Kurmittelhaus Bad Abbach. Daran sind der Bezirk Niederbayern mit 60 Prozent, der Landkreis Kelheim und der Markt Bad Abbach mit jeweils 20 Prozent beteiligt.

Im Sommer 2024 beschloss der Verband offiziell den Verkauf. Begründung: ein Sanierungsbedarf von 52 Millionen Euro sowie jährliche Verluste zwischen 1,5 und 2,2 Millionen Euro. Das sei für Bezirk, Landkreis und Markt nicht zu stemmen. Daran änderten auch Kritik, Bedenken und Gegenvorschläge der Bürgerinitiative „Pro Therme“ nichts. Ein Bieterwettbewerb startete. Attraktiv machten das Angebot zudem umliegende, bebaubare Grundstücke.

Vortrag im Kolpinghaus

„Staatsfunk“, „Journalisten-Komplizen“ und Geraune: Professor rechnet beim BSW Regensburg mit den Leitmedien ab

Das Bündnis Sahra Wagenknecht lud den Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen ins Kolpinghaus ein. Während der Corona-Pandemie überwarf der Professor sich mit seiner Uni. Seitdem hat er wenig Berührungsängste mit der extremen Rechten. Seine Thesen könnte man diskutieren, wäre da nicht diese Absolutheit und dieses Geraune.

Neuer Chef der Museen redet Klartext

„Mit kleinen Kuchenstücken“ zum Stadtmuseum Regensburg: Das Warten auf den großen Aufschlag ist vorbei

Mit einer Mischung aus Zweckoptimismus, Realismus und Galgenhumor stellte Sebastian Karnatz die Pläne für ein Stadtmuseum Regensburg bei einer öffentlichen Diskussion vor. Mit Mut zur Lücke, kostensparend und ressourcenschonend will der Leiter der städtischen Museen aber schon jetzt die Identifikation der Regensburger mit ihrem Museum erhöhen.  

Pachtkonstrukt mit fatalen Folgen

Hilferuf aus der Regensburger Markthalle: Zwei erfolgreichen Gastronominnen droht unverschuldet der Ruin

Die City’s Garden GmbH in der Markthalle am Dachauplatz ist insolvent und muss die Flächen räumen. Die Verpächterin Stadtwerk will sich von dem Konzept verabschieden und sucht nach einer neuen Nutzung. Zwei Untermieterinnen, deren Betriebe gut laufen stehen dadurch vor dem Ruin.

Kolumne

Morgen, Regensburg! Ein Misstrauensvotum ohne Konsequenzen

Fast 100 Prozent der befragten Ärzte am Uniklinkum haben so gut wie kein Vertrauen in den Vorstand, doch der bekrittelt lieber die Umfrage als sich selbst. Der frühere Betreiber der Markthalle mag es gern vulgär und nimmt in Kauf, dass Kritik daran die neuen Betreiber trifft. Und was Unkritisches: Morgen startet das QUEER-Streifen-Filmfestival.   

Marburger Bund

Umfrage am Uniklinikum Regensburg: Ärzte am Limit, Patientensicherheit gefährdet, kein Vertrauen in den Vorstand

Die Ergebnisse sind repräsentativ. Laut einer Umfrage des Marburger Bundes fühlen sich über 80 Prozent der Ärztinnen und Ärzte am Uniklinikum Regensburg chronisch überlastet. Sie berichten von Gefährung der Patientensicherheit und Beinahe-Fehlern. Vertrauen in den Vorstand hat fast kein Mediziner.

100 Jahre Jahresschau

81 Jahre Abwehr: Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg und sein Umgang mit NS-Belastungen

Die Jubiläumsausstellung des Kunst- und Gewerbevereins und der flankierende Katalog belegen eindrucksvoll, dass der Verein sich nicht mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzen will. Den Gestalter der Ehrenbürgerurkunde für Adolf Hitler stellt man aus, ohne seine Rolle zu thematisieren. Die Gründe dafür reichen tief.

Nachbar geht in Berufung

„Wegen grundsätzlicher Bedeutung“: Streit um Stieleiche in Regensburg könnte Rechtsgeschichte schreiben

Welche Bedeutung hat der Baumschutz? Der Rechtsstreit um die Fällung einer imposanten Stieleiche im Stadtwesten könnte zum Musterfall werden. Das Umweltamt hatte die Fällung genehmigt, das Amtsgericht schob dem einen Riegel vor. Nun folgt die Berufung vor dem Landgericht Regensburg. Und dann die Revision vor dem Bundesgerichtshof?

Kolumne

Morgen, Regensburg! Holocaustvergleich und Gedenken an Hamas-Terroristen – wenn die Linksjugend plötzlich schweigt

Scharf kritisiert hat die Linksjugend Solid unseren Bericht zur Gedenkkundgebung für die Opfer des 7. Oktober 2023 und einem Gegendemonstranten. Als wir sie um Stellungnahme zu Postings des Mannes in den sozialen Medien bitten, folgt donnerndes Schweigen. Der Aktivist schickt eine Stellungnahme.

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