SOZIALES SCHAUFENSTER

Infos, Links und Telefonnummern

Coronavirus in Regensburg – das ist Stand der Dinge


An dieser Stelle bündeln wir alle wichtigen Informationen zum Thema Coronavirus in Stadt und Landkreis Regensburg. Der Text wird regelmäßig aktualisiert. Jeweils oben finden sich alle täglichen Updates. Für zusätzliche Hinweise bedanken wir uns (Zuletzt aktualisiert am 28.5.20, 12 Uhr). 

Unser zentraler Infotext (anklicken und direkt dort landen) enthält wichtige Telefonnummern, Links, Informationen und Unterstützungsangebote. Er findet sich jeweils unter dem aktuellsten Update.

SUPPORT

Ältere Updates werden unter dem Infotext chronologisch aufgeführt und regelmäßig auf unsere Archivseite verschoben.


Stand der Dinge

Hier zeigen wir die täglich aktuelle Zahl der registrierten Covid 19-Fälle in Stadt und Landkreis im zeitlichen Verlauf. Ebenso zeigen wir die Belegung der Intensivbetten im Bund, Bayern und der Region. Links zu den Quellen mit weiteren Informationen stehen unter den Diagrammen.


 

Basistext

Grundlegende Informationen, Links und Telefonnummern

(wird laufend überarbeitet)

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen wurde das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren. Hier gibt es allgemeine Infos, Telefonnummern und Links, die wir täglich aktualisieren und erweitern. Wir bedanken uns für Hinweise. Um Fragen werden wir uns gerne kümmern: redaktion@regensburg-digital.de 

Inhalt (mit Klick direkt zum Thema):

Ausgangsbeschränkungen

Zentrale Infoseiten von Stadt und Landkreis

Hotlines in der Region Regensburg

Nachbarschaftshilfe

Seit Mittwoch, 18. März gibt es eine ehrenamtlich organisierte Hotline für Nachbarschaftshilfe in Regensburg.

Lokalen Einzelhandel und Gastronomie unterstützen

Die studentische Plattform „Geschenke aus Regensburg“ hat eine Zusammenstellung lokaler Geschäfte und Gastrobetriebe und deren Bestell- und Liefermöglichkeiten veröffentlicht, die regelmäßig erweitert wird.

Beratungsangebote

Infos für Beschäftigte, Selbständige und Mittelständler

Informationen zu Soforthilfen von Bund und Freistaat

Der Genossenschaftsverband Bayern hat ein hilfreiches Flussdiagramm mit allen Hilfsmöglichkeiten erstellt.

Anträge und Fragebögen für Soforthilfen für alle betroffenen Gruppen gibt es gebündelt auf einer Seite des Freistaats Bayern.

Infos für Studierende

Infos zur Notfallbetreuung

Sämtliche Schulen und Kindertagesstätten sind seit 16. März geschlossen. Für bestimmte die Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen gibt es Notfallbetreuung  

Masken-Gebot

Im öffentlichen Nahverkehr und Geschäften gilt in Bayern ab sofort ein Maskengebot.

Unterstützung gesucht

Obdachlosenzeitung Donaustrudl

Der Donaustrudl kann derzeit nicht auf der Straße verkauft werden. Stattdessen gibt es ihn als kostenlosen Download. Für die Verkäufer bittet man um Spenden.

Kontaktladen Drugstop

Der Kontaktladen von Drugstop bittet um Unterstützung, um Carepakete für Hilfsbedürftige verteilen zu können. Die Kontaktdaten:

  • 0176 459 952 44 (Diensthandy von Streetworker Jonas Pöschl)
  • 0176 47367018 (Diensthandy im Kontaktladen AKut)
  • Facebookseite von Drugstop

Tafel Regensburg

Die Regensburger Tafel bittet um finanzielle Unterstützung, um bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgen zu können. Auch ehrenamtliche Helfer werden gesucht.

  • Tafel-Vorständin Christine Gänsbühler ist für Freiwillige erreichbar unter 0173 3715528

  • Spendenkonto Tafel Regensburg
    IBAN: DE27 7505 0000 0026 9718 20
    BIC: BYLADEM1RGB

Kultur: Kinos im Andreasstadel 

Die Kinos im Andreasstadel fürchten angesichts der verordneten Schließungen um ihre Existenz.

Kultur: Hilf Deinem Kino

Auf der Webseite „Hilf Deinem Kino“ kann man auch Regensburger Kinos durch das Anschauen von Werbespots unterstützen. Alle Erklärungen gibt es auf der Seite. Die Seite ist seriös und wird von Regensburger Kinobetreibern ausdrücklich empfohlen.

Kultur: Ostentor-Kino

Wer das Ostentor-Kino in der Corona-Krise unterstützen will kann dies ab sofort über einen Online-Shop tun. 

Aktion Gastfreundschaft

Im Marple and Stringer – Bismarckplatz 4 – wird drei Mal die Woche, donnerstags, freitags und samstags zwischen 12.00 und 14.00 Uhr ein warmes Mittagsgericht kostenfrei zur
Abholung angeboten. 

Computerspenden gesucht

Die Initiative „Computerspende Regensburg“ bittet um Laptop Spenden für bedürftige Schüler.

Zahlen und weiterführende Links

Auf der Seite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit kann man sich einen Überblick über die COVID 19-Fälle in Bayern und den einzelnen Städten und Landkreisen verschaffen. Differenzen bei den Zahlen zu anderen Seiten liegen an verspäteten Meldungen und unterschiedlichen Aktualisierungszeiten.

Das John Hopkins-Institut liefert einen weltweiten Überblick mit Statistiken und Karte.

Weitere Quellen:

Welche Maßnahmen und warum?

Generell wird empfohlen, soziale Kontakte einzuschränken, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Andernfalls könnte eine Überlastung der Krankenhäuser drohen. Was man tun kann und warum man es tun sollte:

Die promovierte Chemikerin in Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erläutert anschaulich und mit Belegen untermauert, die aktuelle Situation in der Coriona-Krise und mögliche Szenarien für die weitere Entwicklung.


UPDATE vom 26. Mai

Video: Ministerpräsident Söder informiert über die nächsten Schritte


UPDATE vom 25. Mai (zum Anschauen klicken)

Regensburg ist bundesweiter Corona-Hotspot

Durch Corona-Ausbrüche in mehreren Regensburger Flüchtlimngseinrichtungen steht Regensburg bei den wöchentlichen Fallzahlen pro 100.000 Einwohner bundesweit an der Spitze und reißt sämtliche Warnwerte. Auswirkungen auf die allgemeinen Lockerungen hat das Infektionsgeschehen laut Stadt und Bezirksregierung nicht. Allerdings bleiben einige Fragen unbeantwortet.

UPDATE vom 24. Mai 2020 (zum Anschauen klicken)


UPDATE vom 22.5.20

Video: Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft


UPDATE vom 7. Mai (Zum Schließen klicken)

Video: Lagebericht des Robert-Koch-Insitituts

Video: Bundestag beschließt weitere Maßnahmen


UPDATE vom 5. Mai (zum Anschauen anklicken)

Die aktuellen Corona-Lockerungen

1. Ausgangsbeschränkung

Ab dem 6. Mai entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Abstandsgebot bleiben. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten.

Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

Ansammlungen/größere Gruppen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

2. Unterricht an Schulen

Der Schulunterricht soll schrittweise ausgeweitet werden.

Ab 11. Mai soll der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule beginnen.

Ab dem 18. Mai soll der Präsenzunterricht beginnen für  Grundschule: 1. Klasse; Mittelschule: 5. Klasse; Realschule: 5. und 6. Klasse; Gymnasium: 5. und 6. Klasse.

Nach den Pfingstferien soll die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel beginnen.

Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Pfingst- und Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.

3. Kindertagesbetreuung

In der Tagespflege werden maximal fünf fremde Kinder gleichzeitig betreut. Die Großtagespflege bleibt vorerst geschlossen.

Wieder geöffnet werden: Waldkindergärten, Betreuungseinrichtungen für Kinder mit besonderem erzieherischem Bedarf, Kindern mit Förderbedarfen und Kindern mit (drohender) Behinderung. Ebenso die Betreuungseinrichtungen für Hortkindern der 4. Klasse, für Kindern studierender Alleinerziehender. Außerdem soll privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen ermöglicht werden. Bis zu weiteren Schritten sollen jeweils zwei Wochen vergehen. Alles hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab und kann ggf. auch regional unterschiedliche Schritte nach sich ziehen.

4. Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen usw.

Ab dem 9. Mai wird das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.

5. Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Ab dem 11. Mai ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe unter Auflagen erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter wird aufgehoben. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Meter zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

6. Gastronomie, Hotellerie, Tourismus

Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie, Hotellerie und des Tourismus wird angestrebt. Für alle denkbaren Schritte gelten strenge Auflagen, die insbesondere die Einschränkung von Öffnungszeiten, ·Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe, ·Begrenzung von Gästezahlen, ·Sicherstellung von Abstand umfassen.

Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai geöffnet werden zunächst im Außenbereich (z.B. Biergärten), Speisegaststätten im Innenbereich ab 25. Mai.

Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks.

Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen.

7. Ab 6. Mai werden Spielplätze (keine Bolzplätze) wieder geöffnet.

8. Sport

Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.

9. Weitere Öffnungen

Am 11. Mai können auch folgende Einrichtungen und Betriebe wieder geöffnet werden: · Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen, Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen, · Fahrschulen mit Auflagen, Musikschulen mit Auflagen. 

Video: Lagebericht des Robert-Koch-Instituts

Video: Bayern hebt weite Teile der Beschränkungen auf


UPDATE vom 29. April 2020 (zum Schließen anklicken)

COVID-19: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Bericht der Polizei im Original

OBERPFALZ. Im Zeitraum von Dienstag, 28. April 2020, 06.00 Uhr, bis Mittwoch, 29. April 2020, 06.00 Uhr, nahezu 1400 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 40 Anzeigen gefertigt werden. Bei 220 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden 13 Verstöße festgestellt, die entsprechend ermahnt wurden. Im öffentlichen Nahverkehr fanden über 220 Kontrollen statt. 34 Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei in einem Fall eine Anzeige folgte.

Polizei: "Die Freinacht ist kein triftiger Grund…" (Pressemitteilung)

OBERPFALZ. Die Ausgangsbeschränkung in Bayern zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt weiter. Deshalb müssen auch die Brauchtümer zur Freinacht am 30. April entfallen. Polizeivizepräsident Thomas Schöniger appelliert an die Freinachts-Scherzbolde zu Hause zu bleiben, sodass ein Einschreiten der Polizei erst gar nicht erforderlich wird. Jährlich warnt die Polizei davor, in der Freinacht keine Straftaten zu begehen, sondern sich lediglich auf kreative und harmlose Scherze zu beschränken. Dieses Jahr geht die Botschaft noch weiter, denn in 2020 müssen die Freinachts-Streiche gänzlich unterbleiben. Grund dafür ist die geltende Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu Polizeivizepräsident Thomas Schöniger: „Ein Verlassen des eigenen Hauses zur Wahrnehmung der Bräuche stellt keinen triftigen Grund dar und ist deshalb untersagt. Wir werden die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung in der Freinacht mit verstärktem Personaleinsatz kontrollieren. Der Schutz der Bevölkerung hat für uns oberste Priorität und dieses Ziel erreichen wir insbesondere auch durch die Unterbrechung der Infektionskette.“ Zudem besteht auch die Gefahr vermehrter Gruppenbildung, die unbedingt vermieden werden soll. Gerade Eltern sollen ihre Kinder für die Corona-Regeln sensibilisieren.

Aus unserer Redaktion

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat seine Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie so weit gefasst, das mittlerweile (fast) alles ein „triftiger Grund“ ist, um die Wohnung zu verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einer aktuellen Entscheidung. Die Ausgangsbeschränkungen sind damit Makulatur.

Gewerkschaften feiern Tag der Arbeit im Netz

Der DGB hat heuer erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1949 alle öffentlichen Maikundgebungen abgesagt, um Menschen vor Ansteckung zu schützen und eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“ findet der Tag der Arbeit 2020 im Netz statt.

„Der Begriff ‚Solidarität‘ ist in Zeiten von Corona allgegenwärtig“, sagt der Regensburger DGB-Chef Christian Dietl. Dieser Begriff müsse aber auch mit Leben gefüllt werden. Viele Menschen fürchteten gerade um ihre Existenz. Unter dem Vorwand der Pandemiebekämpfung werde an sozialen Errungenschaften gesägt, etwa durch die vorübergehende Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes. „Das entspricht nicht unserem Verständnis von Solidarität. Daher müssen wir jetzt mehr denn je für unsere Rechte streiten, uns einmischen und weiterhin solidarisch agieren. Hierfür ist der 1. Mai unverzichtbar – wenn auch in diesem Jahr in veränderter Form.“

  Am 1. Mai ab 11 Uhr startet ein Livestream auf der Website des DGB mit Live-Acts von Künstler*innen, mit Talks und Interviews sowie mit Solidaritätsbotschaften aus ganz Deutschland. Außerdem werden bayernweit zahlreiche Aktionen in den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram stattfinden: Die bayerischen DGB-Regionen haben ein buntes und vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. In der Oberpfalz haben Mairednerinnen und Mairedner, aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und die DGB-Jugend Videobotschaften online gestellt. „Durch kreative Aktionen und spannende Formate wird es uns auch in diesem Jahr gelingen, unsere Forderungen deutlich zu machen“, betont Dietl.

„Mit Poesie durch Pandemie“

Regensburger Musikerinnen widmen ihren Beitrag dem Podcast J&J und Sea Eye.

Seit Ende März gibt es die Initiative „Mit Poesie durch Pandemie“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss verschiedenster LyrikerInnen und MusikerInnen, die über die gleichnamige Facebookseite täglich ein Gedicht veröffentlichen. Sonntags interpretieren MusikerInnen die Lyrik der vergangenen Woche oder zeigen ihre eigenen Werke.

Diese Beiträge werden jeweils einem Akteur aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Soziales gewidmet, der im Zuge des Shut-Downs unter Druck geraten ist. Das Ziel der Aktion ist eine größere Sichtbarkeit für KünstlerInnen und krisengeschüttelte Akteure gleichermaßen. So ist ein digitales und interdisziplinäres Kunstprojekt entstanden, das neben dem eigenen Schaffen immer wieder auf die Werke anderer verweist.

Der aktuelle Musikbeitrag ist eine Kooperation verschiedener MusikerInnen. Aus Regensburg wirken Anna W. von Huber und Ronja Kuenkler mit. Ihre musikalischen Interpretationen widmen sie de Podcast J&J und dem Seenot-Rettungsverein Sea Eye.

Der kürzlich entstandene Podcast behandelt humorvoll und innovativ aktuelle Themen. Sea Eye setzt sich trotz der anhaltend pandemischen Umstände aktiv für Menschen in Seenot ein.


UPDATE vom 28. April 2020 (zum Anschauen anklicken)

Video: Lagebericht des Robert-Koch-Instituts

Aus unserer Redaktion

Solidaritätsprojekt für Künstler jetzt online

Das Regensburger Programm, „Frei sein, und nicht allein“ ist ein aktiv unterstützendes Solidaritätsprojekt des Kulturreferates/Kulturamtes Regensburg und des Theaters Regensburg für lokale Künstlerinnen und Künstler. Mit einem Video aus dem "künstlerischen Homeoffice" kann man 500 Euro verdienen.

Video: Pressekonferenz von Markus Söder

COVID-19: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Bericht der Polizei im Original

OBERPFALZ. Im Zeitraum von Montag, 27. April 2020, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 28. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1200 Kontrollen in der gesamten Oberpfalz statt. Neu war die Überwachung der Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen. Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung mussten 35 Anzeigen gefertigt werden. Bei über 200 Kontrollen der Tragepflicht von Masken in Ladengeschäften wurden 17 Verstöße festgestellt. Eine Person wurde angezeigt. Im öffentlichen Nahverkehr fanden etwa 250 Kontrollen statt. 12 Verstöße lautete hier das Ergebnis, wobei es bei Ermahnungen blieb und keine Anzeigen gefertigt werden mussten. Für den ersten Tag kann damit für die Oberpfalz eine positive Bilanz gezogen werden. Die Polizei Oberpfalz wird weiterhin die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl überwachen.

FAQ beim Robert-Koch-Institut

Einige, sicher nicht alle Fragen, die in Zusammenhang mit den Maßnahmen, Vorgehensweisen, Statistiken und Zahlen des Robert-Koch-Instituts auftauchen, beantwortet das RKI auf dieser Seite.


UPDATE vom 27. April 2020 (Zum Anschauen klicken)


UPDATE vom 24. April (zum Anschauen klicken)

Familienbildung des EBW geht online

Die Familienbildung des Evangelischen Bildungswerk Regensburg e. V. (EBW) bietet ab sofort ausgewählte Vorträge und Kurse online an. Spaß beim Singen im Musikgarten mit den Kindern zu Hause oder Beckenbodengymnastik im eigenen Wohnzimmer ist ab jetzt ebenso möglich wie die Teilnahme an Vorträgen und Seminaren. Der Zugang ist kinderleicht und wird bei den jeweiligen Veranstaltungen angezeigt.

Video: Lagebericht des Robert-Koch-Instituts

Leseempfehlung

Bereits am 7. April hat der Schweizer Mediziner Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt eine vielbeachtete Stellungnahme zu Covid 19 in der «Der Mittelländischen Zeitung» veröffentlicht. Nun gibt es ein lesenswertes UPDATE: "Obwohl viele Fragen offenbleiben, kristallisieren sich Möglichkeiten, welche einen Weg aus dieser Krise zeigen und einen Blick in die Zukunft erlauben, z.B. ob uns dieses Virus konstant begleiten oder 'bloss' saisonal wiederkehren wird und wie wir uns dagegen wappnen könnten. Ziel muss sein, menschliches Leid ohne weiteren Lock-down zu verhindern."


UPDATE vom 23. April 2020 (zum Anschauen anklicken)

Leseempfehlung

In einem Youtube-Video stellt Stefan Homburg, Professor für Öffentliche Finanzen, eine steile These auf: Laut den Zahlen des Robert Koch-Instituts sei der Lockdown unnötig gewesen – und müsse deshalb beendet werden. Die Bundesregierung habe das schon lange gewusst.  Doch diese Behauptung ist falsch, wie in einem Bericht der Welt nun erklärt wird.

Ausgangsbeschränkung - die tägliche Polizeibilanz

OBERPFALZ. In der Zeit von Mittwoch, 22. April 2020, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 23. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1000 Kontrollen in der Oberpfalz statt. 56 Betroffene wurden wegen Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkung mit einem Bußgeld geahndet.

In Neumarkt i. d. OPf. kamen die Beamten am Mittwochabend zu einer Feier, bei dem fünf Personen angetroffen wurden. Ein 52-jähriger Mann saß zusammen mit vier unter 20-Jährigen zusammen in einem Park. Alle Beteiligten waren nicht des gleichen Hausstandes und konnten keinen triftigen Grund für ihren Konsum von Alkohol vorweisen. Sie wurden daher belehrt und des Platzes verwiesen. Des Weiteren stellte sich heraus, dass der 52 - Jährige zwei Flaschen hochprozentigen Alkohol an ein minderjähriges Mädchen übergeben hatte.

Er erhält, wie alle anderen Betroffenen auch, eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz und muss sich zusätzlich noch wegen jugendschutzrechtlichen Verstoßes verantworten. Die Polizeiinspektion Neumarkt i. d. OPf. führt die Ermittlungen.

Heilversuche mit Blutplasma - ein Zwischenstand aus der Uniklinink

Seit zwei Wochen startete das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) erste Heilversuche bei COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen mithilfe von . Dafür wurden Plasmaspender gesucht, die ihre eigene COVID-19-Erkrankung überstanden und schützende Antikörper gebildet hatten. Die ersten Ergebnisse klingen nur ein bisschen ermutigend. Die Pressemitteilung im Original:

Die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Pandemie führte in Deutschland aufgrund rechtzeitiger strikter Hygiene- und Isolationsmaßnahmen bislang nicht zu einer unkontrollierten Überforderung des Gesundheitssystems. Bei einigen Patienten löst die Infektion mit SARS-CoV-2 jedoch eine schwere lebensbedrohliche Erkrankung aus. Diese betrifft nicht nur die Lunge, sondern oft auch andere Organsysteme wie Leber, Nieren und Gehirn. Inzwischen mehren sich Hinweise, dass das Virus spezifisch auch das Endothel von Blutgefäßen befallen kann. Weiterhin gilt, dass es keine anerkannt wirksame kausale Therapie gibt.

Heilversuche mit Rekonvaleszentenplasma

Am Universitätsklinikum Regensburg werden vor allem schwerstkranke intensivpflichtige Patienten behandelt, die zumeist aus anderen Kliniken der Region zuverlegt werden. Da aus Asien bekannt ist, dass Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf eine besonders hohe Sterblichkeit aufweisen, hat sich das UKR frühzeitig mit den Möglichkeiten und der Herstellung von Rekonvaleszentenplasma beschäftigt. Vorausgegangen waren vereinzelte Erfahrungen aus China und Südkorea, nach denen die Gabe von Blutplasma genesener COVID-19-Patienten möglicherweise einen positiven Effekt bei schwer kranken Patienten haben kann.

Das Rekonvaleszentenplasma wurde am UKR bisher bei 26 Patienten eingesetzt. Alle Behandlungen erfolgten ausschließlich als so genannter „individueller Heilversuch“ bei Schwerstkranken mit hochkomplexen Krankheitsbildern. Bisher zeigt sich als erster Zwischenstand noch keine durchgreifende Verbesserung des Krankheitsverlaufes. Bei Einzelnen ist ein Rückgang der Virusaktivität zu sehen, was allerdings auch infolge der natürlichen Heilungsvorgänge aufgetreten sein könnte. Um tragfähige Aussagen zur Wirksamkeit des Rekonvaleszentenplasmas treffen zu können, bedarf es somit weiterer Behandlungen und längerer Beobachtungszeiträume.

Bislang keine relevanten Nebenwirkungen zu beobachten

Grundsätzlich steht zu vermuten, dass es sich bei der Gabe von Rekonvaleszentenplasma um einen kausalen Therapieansatz handeln kann, da das Virus durch spezifische Antikörper inaktiviert werden soll. Deshalb besteht durchaus Potential in dieser Therapie, die weiterverfolgt und untersucht werden muss. Wesentlich ist, dass bei den bisherigen Anwendungen keine relevanten Nebenwirkungen zu beobachten waren. Infolge der großen Bereitschaft in der Bevölkerung zu helfen und der damit verbundenen hohen Spenderzahl ist inzwischen eine schnellere Gabe möglich. Denkbar ist, dass eine Verabreichung des Rekonvaleszentenplasmas in der früheren Phase der Erkrankung, in der noch keine körpereigenen Antikörper gebildet werden, eine ungehemmte Ausbreitung des Virus bremsen kann. Dies muss nun mit Hilfe kontrollierter Studien untersucht werden, um damit zuverlässige Aussagen über die Wirksamkeit zu erhalten.

Video: Behelfsmasken selber nähen



Gedenkweg virtuell

Der Gedenkweg für die Opfer des Nationalsozialismus, der jedes Jahr am 23. April begangen wird, findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr virtuell statt. Er führt über sechs Stationen: ehemaliges KZ Außenlager Colosseum in Stadtamhof - Dom Westportal - Neupfarrplatz - Jüdische Gemeinde - Minoritenweg und den Dachauplatz. Alle Stationen werden mit Texten, Bildern, Musik und einem Video online auf der städtischen Website und in den sozialen Netzwerken präsentiert. Zusätzlich werden wie jedes Jahr Blumenkränze zum Gedenken niedergelegt.

Video: Corona-Gipfel von Söder und Kretschmann

Video: Regierungserklärung von Angela Merkel 


UPDATE vom 22. April 2020 (zum Anschauen klicken)

UPDATE vom 22. April 2020

Video: Kerstin Schreyer zu den Änderungen beim ÖPNV

Video: Schulen - Piazolo informiert über Wiedereröffnung in Bayern

Solidaritätsprojekt für freie Kulturszene gestartet

Mit dem Regensburger Programm, „Frei sein, und nicht allein initiieren die Stadt Regensburg und das Theater Regensburg ein aktiv unterstützendes Solidaritätsprojekt für die hauptberuflich, freischaffenden Regensburger Künstlerinnen und Künstler. Für ein selbsgedrehtes Video aus dem "künstlerischen Homeoffice" erhält man 500 Euro.

Weitere Absagen

In die Reihe der Veranstaltungsabsagen reihen sich nun auch das Jazzweekend und das Weinfest im Stadtpark ein.

COVID-19: Ausgangsbeschränkung – der tägliche Polizeibericht

 OBERPFALZ. In der Zeit von Dienstag, 21. April 2020, 06.00 Uhr, bis Mittwoch, 22. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1300 Kontrollen in der Oberpfalz statt. Es wurden 26 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Damit befindet sich die Zahl auf einem weiterhin niedrigen Niveau.

Donum Vitae berät auch per Telefon und Video

Donum Vitae hat sein Beratungs- und Unterstützungsangebot rund um das Thema Schwangerschaft uausgebaut. „Es sind sowohl Telefon- und Videoberatung als auch im Einzelfall persönliche Gespräche möglich“, betont Leiterin Doris Schiller. Die Hilfesuchenden könnten ganz individuell entscheiden, welche Form der Beratung für sie passend sei. „Wir nehmen uns ausreichend Zeit für die Anliegen.“ In jedem Fall sei aber eine telefonische Terminvereinbarung notwendig. Und zwar unter der Nummer: 0941/595 64 90.

Video: Pressekonferenz des Robert-Koch-Instituts


UPDATE vom 21. April 2020 (zum Anschauen klicken)

UPDATE vom 21. April 2020

Stadtrat bewilligt Solidaritätsprojekt mit Kulturszene

„Frei sein und nicht allein“ heißt das „Solidaritätsprojekt mit der freien lokalen Kulturszene“, das der Regensburger Kulturreferent Wolfgang Dersch erarbeitet hat. Dafür wurden 50.000 Euro aus dem Corona-Notfall-Programm umgeleitet, wo Gelder liegen, auf die praktisch niemand Anspruch hat. Der Stadtrat, der heuite in der Notbesetzung des Ferienausschusses getagt hat, stimmte ohne größere Diskussion einstimmig für das Projekt.

COVID-19-Beschränkung: Der tägliche Polizeibericht 

OBERPFALZ. In der Zeit von Montag, 20. April 2020, 06.00 Uhr, bis Dienstag, 21. April 2020, 06.00 Uhr, fanden über 1000 Kontrollen in der Oberpfalz statt. Es mussten lediglich 27 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet werden.

Herbstdult abgesagt

„Es tut weh und es ist unglaublich schade, aber angesichts der Ausbreitung des Coronavirus ist das Risiko, das mit der Durchführung unseres Volksfestes einhergeht, schlicht und ergreifend zu hoch“, lautet das Statement von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zur heute verkündeten Absage der Herbstdult. Damit reagiert die Stadt auf das bundesweite Verbot von Großveranstaltungen - derzeit gültig bis 31. August. Auch eine Verschiebung komme nicht in Betracht. "Bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung mit vielen überregionalen Gästen sind weder Maskenpflicht noch Abstandsregelungen einzuhalten", heißt es in der flankierenden Pressemitteilung.

Abgesagt wurden in den letzten Tagen bereits das Zuckerbrot & Peitsche-Festival, das Ostengassenfest und das Jahninselfest. So gut wie abgesagt sind Spectaculum, REWAG Nacht in Blau und die Schlossfestspiele.  

Leseempfehlung: "Nicht-pharmakoloische Interventionen derzeit sinnvoll"

Das "Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin" hat eine aktualisierte Stellungnahme zur Covid 19-Situation herausgegeben. Einige Auszüge:

"Es ist unmöglich, zum jetzigen Zeitpunkt abzuschätzen, ob durch unbeeinflusste rasche Ausbreitung der Erkrankung oder durch ein Hinauszögern der Ausbreitung und eine dadurch bedingte Verlängerung des gesamten Erkrankungszeitraums der größere Schaden angerichtet wird, der dann auch wieder indirekte Auswirkungen auf Gesundheit, Lebensqualität und Lebenserwartung haben kann."

(...)

"Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen. Es ist nicht auszuschließen, dass die COVID-19 Pandemie eine ernstzunehmende Bedrohung darstellt, und NPIs (nicht-parmakologische Interventionen, z.B. Ausgangsbeschränkungen. Anm. d. Red.) – trotz weitgehend fehlender Evidenz – das einzige sind, was getan werden kann. Es ist aber ebenso möglich, dass durch die derzeit durchgeführten NPIs viel größerer Schaden angerichtet wird als durch die Epidemie selbst."

"NPIs erscheinen unter Abwägen der Pro- und Contra-Argumente derzeit sinnvoll, aber sie sollten nicht ohne akribische Begleitforschung durchgeführt werden. (...) Hierfür ist es erforderlich, neben der zweifelsohne erforderlichen virologischen Grundlagenforschung umgehend Kohorten und Register aufzubauen, um für zukünftige Pandemie-Situationen wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln. Unter anderem ist es sinnvoll, Zufallsstichproben der Gesamtbevölkerung auf SARS-CoV-2 zu untersuchen, um die wahre Durchseuchungsrate zu erfassen. Zudem wäre es wichtig, die gesamte Infektions- und Krankheitslast durch 'Influenza-like-Illness' sowie deren Folgen in einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe zu erfassen (...)."

Video: Oktoberfest abgesagt


UPDATE vom 20.4.20

Theater sagt Vorstellungsbetrieb für diese Spielzeit ab

Das Theater Regensburg stellt – in enger Absprache mit der Stadt Regensburg – seinen Vorstellungsbetrieb bis Ende der Spielzeit 2019/20 (19.7.2020) ein und leistet damit seinen Beitrag, die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen. Auf der digitalen Bühne aber wird es weiterhin künstlerische Formate geben.

COVID-19: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Pressebericht der Polizei 

OBERPFALZ. Im Zeitraum von Freitag, 17. April 2020, 06.00 Uhr, bis Montag, 20. April 2020, 06.00 Uhr, fanden knapp 3000 Kontrollen in der Oberpfalz statt. Es mussten 264 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet werden.

Festzustellen war, dass die Beamten zu einer Vielzahl von Corona-Partys oder sonstigen Menschenansammlungen in der gesamten Oberpfalz gerufen wurden. Dabei konnten beispielsweise in Weiden i. d. OPf., Immenreuth (Kemnath), in Regensburg, Sengenthal (Neumarkt i . d. OPf.) oder in Pettendorf Personengruppen - mit teilweise bis zu 15 Personen - angetroffen werden, die Grillfeiern abhielten, Alkohol konsumierten oder sich in sonstiger Weise ohne triftigen Grund trafen. Die Ansammlungen wurden umgehend aufgelöst und gegen alle Betroffenen eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erstellt.

Die Polizei Oberpfalz appelliert, zu Hause zu bleiben. Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung werden weiterhin konsequent verfolgt.

Video: Pressekonferenz von Angela Merkel

Video: Regierungserklärung von Markus Söder


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Kommentare (334)

  • Kernel

    |

    Danke für den Mega Aufwand und die Mühe. RD ist aus der Medienlandschaft in Regensburg und Umgebung nicht mehr wegzudenken.

  • hangover

    |

    Nicht systemkritischer sondern systemrelevanter Beruf.

  • Stefan Aigner

    |

    @hangover

    Würde ich so formulieren, die Staatsregierung nicht…

  • joey

    |

    danke für den informativen Artikel.

    Eine Grippe ist es nämlich nicht. Die Zahlen in Italien lohnen der Betrachtung: (von mir ausnahmsweise mal ein link)
    http://www.salute.gov.it/portale/nuovocoronavirus/dettaglioContenutiNuovoCoronavirus.jsp?lingua=italiano&id=5351&area=nuovoCoronavirus&menu=Vuoto
    Stand 12.3.: 12839 Infizierte, 1016 Verstorbene, 1258 Genesene.
    Die Zahl der Infizierten könnte zu niedrig sein, weil nicht jeder entdeckt wird und mancher Kranke sich nicht outet. Vielleicht kommt man dann auf die Schätzzahl von 4% Todesrate. Vielleicht stimmen die Zahlen aber auch ganz gut, dann sind es 8%.

    Leider versuchen immer wieder einige Leute, mich zu Terminen wegen irgendwelcher Läppereien zu bringen. Eine Mischung aus Verantwortungslosigkeit und fehlender Kreativität…

  • R.G.

    |

    “ Bislang wird Notfallbetreuung laut Kultusminister Michael Piazollo Betreuung lediglich für Schüler von der ersten bis sechsten Klasse sichergestellt, deren Eltern in „systemkritischen“ Berufen arbeiten – dazu zählen Pflegepersonal, Polizisten oder Ärzte.“

    Verkäuferinnen, ChauffeurInnen, Post- und Paketbedienste etc. gehören sicher zu den systemerhaltenden Berufen.

    Alleinerzieherinnen haben niemanden zur Kinderbetreuung.

    In Österreich betont man, lieber solle man Kinder in die Betreuung in die Schule schicken, als zu den Großeltern. Es gelte, die Generation ab dem Rentenalter vor dem Kontakt zu Kindern zu schützen.

    De Virologe Drosten betonte, man solle nun für die Älteren einkaufen gehen und sie überzeugen, ihr Vereinsleben zu reduzieren bzw. aufzugeben.

  • Marcus Morgenstern

    |

    Hallo,

    zu den systemrelevanten Berufsgruppen wurden ausdrücklich auch Mitarbeiter in der Jugendhilfe genannt. Mit der Bitte dies zu ergänzen.

    Herzliche Grüße

  • S.B.

    |

    Nicht nur Lehrer, auch die Erzieher in den Kitas sind weiterhin im Dienst – als ergänzende Anmerkung dazu, da viele denken, dass diese jetzt ein paar Wochen Urlaub geschenkt bekommen…

    Ich hoffe nur, dass die Schließung der Bildungseinrichtungen auch tatsächlich zur Vermeidung unnötiger sozialer Kontakte „genutzt“ wird, um vor allem unsere ältere Generation zu schützen.

  • Giesinger

    |

    Warum hat man bis Montag gewartet?
    Wollte man die Wahl nicht verschieben? (Betrifft ganz Bayern).

  • Stefan Aigner

    |

    Das Kommentarforum hier bleibt offen für Hinweise, ggf. auch Links, Fragen etc. Alles andere wird kommentarlos gelöscht.

  • R.G.

    |

    @Giesinger
    Das Misstrauen, dass man die Maßnahmen extra für nach der Wahl verschiebe, teilte ich auf den ersten Blick.

    Jedoch setzt z.B. Österreich seine Maßnahmen im gleichen Tempo, obwohl da keine landesweiten Wahlen anstanden.
    Nachdem ich mich etwas eingelesen habe:
    Ende voriger Woche änderte sich aufgrund neuer Zahlen die Risikoeinschätzung, einschränkende Maßnahmen wurden als unerlässlich angedacht. Sieben Tage Organisationszeit, um alles rechtlich abzuklären und die Infrastruktur aufzubauen, ist ein kurzer Zeitraum.
    Die Absage der Wahl in Teilen Österreichs erfolgte in zu Italien agrenzenden Bundesländern, hier ist die Akzeptanz derBevölkerung gegeben.
    Zu starke Maßnahmen in Bayern zu einem Zeitpunkt, wo die Bürger das noch nicht mittragen, führt zu gegenteiligem Verhalten, Leugnung etc. Abgesehen vom hohen finanziellen Aufwand, den eine Verschiebung bedeuten würde; das Geld wird jetzt anderswo gebraucht werden.
    Da es keine Vergleichserfahrungen gibt, kann man nicht sagen, ob die Abhaltung der Wahl zu dem Zeitpunkt für eine/ welche? Partei die Ergebnisse verschiebt.

  • Regensburgerin

    |

    Die Lehrer/innen dürfen zuhause bleiben und freuen sich schon, was sie alles machen können! Aber das Personal in Kinderheimen, Tagesstätten, Notfallgruppen in KiTa darf weiter arbeiten. Wie wäre es, wenn man es solidarisch macht und sich abwechselt?
    Die Eltern wissen nicht, wohin mit den Kindern – zuhause ist es ja doch soo langweilig! Deswegen Geburtstag da und Besuche hier (siehe Netz und Verwandten-
    & Bekanntenkreis!)
    Wie geht es weiter?! Dürfen wir bald nur mit einer Sondergenehmigung auf die Straße?

  • Stephan F.

    |

    @Regensburgerin: „Deswegen Geburtstag da und Besuche hier“

    Auch wenn es für Nicht-Lehrer*innen (etc.) sehr schwer zu organisieren ist – ich denke dass, wann immer möglich, Kinder nicht neu gruppiert betreut werden sollten. Das würde dem Nutzen der temporären Schulschließungen entgegen wirken, da hierdurch nur neue Infektionspfade aufbaut werden.

  • Mr. B.

    |

    Danke an R-D für den sehr guten Bericht und den Informationen.

    Eine Bitte an alle Bürger hätte ich gerne: Bitte kauft nicht alle die Läden auf einmal leer? Es ist kein Kriegszustand!!!
    Denn, es gibt auch noch eine zeitgebundene, arbeitende Bevölkerung, die morgens vor den Ladenöffnungszeiten schon in der Arbeit sein muss und nach ihrer Arbeit auch noch was einkaufen will oder muss!!!!!
    Danke!!!!!!

  • R.G.

    |

    Seit 11 Minuten höre ich Andreas Scheuer zu, er hat eine Sprechtechnik und Tonhöhe, die auf mich beunruhigend wirkt.
    Langsamer sprechen, den Ton bitte nicht höher und höher schrauben wäre besser.

  • R.G.

    |

    @Mr. B.
    Als Beispiel für Ihr Problem.
    Bei Rewe gibt es die Möglichkeit einer Bestellung mit Lieferung, oder Abholung der bestellten Ware im Markt.
    Ich kann jetzt ohne Anmeldung nicht sehen, wie die Termine sind, aber selbst wenn es eine Woche später wäre, könnten sie das Problem wenigstens für dann lösen.

  • XYZ

    |

    Die ganze Diskussion geht an der Tatsache vorbei: ein mutiertes virus gegen das es noch länger keinen Impfstoff geben wird. Erst wenn geschätzt 70 % der Bevölkerung den Infekt überstanden oder nicht infektiert wurde findet der virus keinen Wirt mehr, daher folgerichtig die Massnahmen.

  • XYZ

    |

    Mal abgesehen von der etwaigen Gefährlichkeit des CoV-19 virus: wir befinden uns ersichtlich in einem nun internationalen Handels- und Wirtschafts- und Klimakrieg – da ist es andererseits nur erfreulich wenn da endlich ein Anreiz für andere Strukturen gegeben wird – sicher ein wenig ausserhalb des Themas, nur mal so mehr psychoanalytisch gesehen.

  • Tobias

    |

    Das heißt, nahezu jeder Supermarkt muss schließen. Wir haben normalerweise ca. 4.000-6.000 Kunden am Tag. Macht 307 – 461 Kunden Stunden / Stunde (ohne Berücksichtigung von Spikes).

    Ich werde also von morgen an keinen mehr ansprechen. Außerdem sollte jeder, der arbeiten muss, von der Regierung 50-100€ / Stunde Zusatzgehalt erhalten; Gefahrenzuschlag. Wenn andere zuhause bei vollen Bezügen sitzen dürfen, warum muss ich im Ferienfahrplan mit den nun volleren Bussen auf Arbeit gehen und mich von Kunden anreden und anniessen lassen?

  • R.G.

    |

    @Tobias
    Sie sprechen etwas, auf, das könnte jemand aufgreifen.
    Sie arbeiten im Einzelhandel, es wäre fein wenn sie jemand derzeit wenigstens morgens mit dem Auo in die Stadt mitnähme.

    Der österreichische Handelskonzern Spar meldete, er habe nun Soldaten als Unterstützung um die Bestellungen abzuwickeln.
    Das wird in Deutschland bestimmt nachgeahmt.

  • R.G.

    |

    AN DIE POLITIKER!
    der Beitrag brachte mich auf eine Idee:
    “ Wir haben normalerweise ca. 4.000-6.000 Kunden am Tag. Macht 307 – 461 Kunden Stunden / Stunde“
    „Außerdem sollte jeder, der arbeiten muss, von der Regierung 50-100€ / Stunde Zusatzgehalt erhalten; Gefahrenzuschlag. „

    Schaffen Sie die gesetzlichen Voraussetzungen(das Schlupfloch) im Eiltempo, dass man pro Besuch bei systemwichtigen Geschäften, in Arztpraxen etc. als Konsument zwischen 0,50 und Euro 1,- als Trinkgeld dalassen kann, ohne dass das als Gehaltsbestandteil verrechnet werden muss.

  • Nici

    |

    Wie sieht es eigentlich mit dem BFZ Regensburg aus?
    Bleibt die geöffnet?

  • R.G.

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    Neueste Entwicklung: Ausgangssperre für Österreich!

    Das sollte die Toleranz für die Maßnahmen in Bayern erhöhen.

  • R.G.

    |

    Ich schicke die Überschrift mit zu dem österreichischen Maßnahmen.
    Damit können Sie auf youtube die Rede sehen.
    „Live Pressekonferenz: Sebastian Kurz zu den kommenden Maßnahmen“

  • Lothgaßler

    |

    Na super, nun ist die Hysterie da und im Stundentakt werden neue Maßnahmen ausgerufen. Das ist aber kein „managen“, denn dafür braucht es Instrumente zur Erfolgskontrolle dieser Maßnahmen. Ohne werden aus diesen 5 Wochen Monate. Lasst die Politiker in Ruhe, sonst drehen die durch. Lasst die Experten (nicht nur Infektiologen und Epidemiologen) engmaschig beobachten, damit die ggf. auch mal ihre Worstcase-Szenarien abmildern können und gezieltere Maßnahmen aufsetzen. Und hört auf jede Infektion als Bedrohung zu melden. Diese Zahlen sind bedeutungslos, denn die wahren Zahlen werden eh nicht erfasst und jede komplikationsarm durchlaufene Infektion wäre für sich eine gute Nachricht.
    Die hohe Todesrate in Italien muss untersucht werden, diese einfach hochzurechnen ist grober Unfug. Nicht Talkshows und Krisengipfel sind gefragt, sondern Wissenschaft ist nötig: nicht allein der Virus, auch die möglichen Kofaktoren für die schweren Verläufe und Todesfälle sind wichtig. Nicht die Angst vor Ansteckung, sondern das Wissen um Verläufe/ Stadien und Immunisierung sind wichtig.
    Ansonsten der Hinweis: Auch die Grippe geht um, diverse andere Infektionskrankheiten gehen wie immer um, und auch daran sterben viele Menschen.
    Die Maßnahmen sollen dazu dienen die Ausbreitung zu verlangsamen (nicht zu stoppen), um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern. Die Maßnahmen scheinen mir geeignet die Gesellschaft insgesamt zu überlasten. Ein paar Wochen sozialer Shutdown sind verkraftbar, danach wird die Gesellschaft rebellieren.

  • Ex Regensburger

    |

    Der Epidemiologe Prof. Wodard fordert einen Untersuchungsausschuß bezüglich der überzogenen Maßnahmen, mit Recht:
    https://www.wodarg.com/
    Auch in Italien gibt es anscheinend der Statistik nach KEINE Übersterblichkeit bei Atemwegserkrankungen. Nach diesen dort genannten Daten sind die aktuellen Todesraten nicht anders wie früher.
    Es solle ja nicht so laufen:
    https://www.sueddeutsche.de/politik/europarat-zur-schweinegrippe-who-in-der-kritik-1.52409

  • XYZ

    |

    Bayern erwägt nun den Katastrophenfall auszurufen: ziemlich spinnert wenn die biochemischen und wissenschaftlichen Grundlagen reichlich ungeklärt sind. Eine Katastrophe ist begrifflich ein landesweiter Fall wenn höhere Schäden ernstlich zu erwarten sind – Kontakte mit den Uni-Kliniken? Professores sind als Beamte zu Amtshilfe verpflichtet, falls sie von der Politik dazu befragt werden. Wenigstens landesväterliche Besorgnis.

  • XYZ

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    Wie wär’s mit einer Anfrage an das Biochemie-Zentrum der Uni R, immerhin 8 professores:
    Isolierung von biologischen Makromolekülen, Gentechnologie, Medizin? Statt Politik…

  • Julian86

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    Talk-Sendung Anne Will

    22.05 Uhr: Der Virologe Alexander Kekulé kritisierte den Zeitpunkt der Grenzschließungen, dieser komme viel zu spät denn „wir haben bis jetzt einfach wahnsinnig viel Zeit verschlafen.“ Was dies zu bedeuten hätte, machte der Experte an einer düsteren Rechnung deutlich: „Ein Kind, das irgendwo in der Schule sitzt und nicht erkannt wurde als Corona-Fall hat in acht Wochen ungefähr 3000 Personen infiziert. Das können Sie ganz einfach nachrechnen. Etwa 0,5 Prozent sterben, das bedeutet wegen einem nicht entdeckten Kind sterben etwa 15 Menschen. Ich denke, das sagt alles, was hier versäumt wurde (…) Wir sind in einer Phase, eine Minute vor zwölf oder gar eine Minute nach zwölf.“

    Ex-Regensburger: Warum hören Sie nicht auf, hier den „Platzhalter“ für destruktive AfD-Anwandlungen zu machen. Sie tragen nicht ein stichhaltiges, belastbares Argument vor.

  • R.G.

    |

    Deutschlands und Österreichs Vorgehensweisen bei „Corona“ unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt nicht, ES wird entschieden, ES wird mitgeteilt. Aber was ist ES und wer hat ES geboren?

    In einem demokratischen Staat sollte man die GRUNDLAGEN der Entscheidungen kennen dürfen.
    Auf welche Statistiken stützt man sich in den Ländern?
    Wurden die Zahlen bereinigt und was heißt das, einfach erklärt?
    Verfasst von welchen Wissenschaftlern? Handelt es sich um erste Thesen, die fachlich noch nicht hinterfragt wurden?
    Mit welchen Ergebnissen aus anderen Jahren und Ländern wird verglichen?

    Ist die derzeitige Überlastung des Gesundheitssystems durch den Abbau der Spitalsbetten in den vergangenen Jahren erklärbar?
    Kommen Patienten daher mit reichlich fortgeschrittenen Verläufen, im Gegensatz zu früher, als man noch mehr Betten hatte, die außerdem örtlich näher zu erreichen waren?

    Last but not least, früher wurde bei jedem Arztbesuch mit dem Stethoskop ein Klopftest gemacht. Haben die alten Untersuchungstechniken ermöglicht, Lungenprobleme früher zu erkennen? Wieviel bezahlt man dem arzt für die Art Untersuchungsmethoden. Werden in den vergangenen zwei, drei Jahren bei Allgemeinärzten weniger „Lungenentzündungen“diagnostiziert als früher, sodass sie erst auffallen, wenn es sich um schwere Verläufe handelt?

    Für Regensburg, Transparenz wäre auf allen Entscheiderebenen gefragt.
    Wer beschließt was? Aufgrund welcher Vorgaben? Wie groß ist der Spielraum?

  • Mr. T.

    |

    Wenn bei uns jetzt auch ein weitgehender Shutdown des gesellschaftlichen Lebens kommt, wird dies sicher die Infektionsrate senken. Hoffentlich steigt aber die Rate der häuslichen Gewalt nicht entsprechend.

    Zum Glück gibt es in Regensburg eine Apotheke, die Bier verkauft ;-)

  • Giesinger

    |

    Meine freche Mitarbeiterin Kerstin stammt aus (Ost)Berlin und hat mir am Samstag erzählt, in Berlin seien alle Kneipen und Clubs dicht. Ich war einigermaßen fassungslos und fragte sie: Was, das in Berlin, ohne daß da welche demonstrieren? Was machen die Berliner denn dann?
    Kerstin -typisch Berlinerin- meinte darauf :
    In 9 Monaten wird es halt viele neue Kinder geben, in Berlin.

  • Auch a Regensburger

    |

    Der Virus richtet sich nicht nach Politik.
    Jeder der heute infeziert ist wird es weiter tragen und weitere infektionskette lostreten.

    Bei den Wahlen hat die Lehrerin unserer Kinder beim auszählen mithelfen müssen. Heute sollen alle eltern in die Schule kommen und sich die Unterlagen von denen geben lassen, die gestern die wahlscheine in den Händen hatten.

    Wie lange hält sich der Virus auf Papier?

    So wird das nix.

  • Lothgaßler

    |

    @Mr. T.:
    Ob der Shutdown die Infektionsrate senken kann? Nur dann, wenn die selbstorganisierte Kinderbetreuung zu weniger Kontakten führt und Infizierte während ihrer infektiösen Phase freiwillig Quarantäne einhalten und Gesunde freiwillig Balkonien mit Shopingauszeit praktizieren.
    Ich war dieses Wochenende auf Heimaturlaub im Bayerwald, und die ersten Schlawiner machen schon auf Corona-Arbeitsunfähig um Wald und Haus aufzuräumen, das macht man nicht allein (Waldarbeit) und man braucht auch diverse Dinge (Baumarkt) und es macht Hunger (Metzgerei, Bäckerei, Getränkemarkt).
    Apropos Statistik, Corona und Bier: Bisher dürfte kaum ein Starkbiertrinker an Corona erkrankt sein. Statistisch dürften Starkbiertrinker derzeit also besser vor Corona geschützt sein als andere. Aber Vorsicht, Statistiken sind nur so gut wie die Datenlage!

  • Ex Regensburger

    |

    Die negativen Effekte werden alsbald deutlich werden. Vor allem wenn sich das Ganze sich bis zum Ende der Sommferien hinziehen soll?! Wenn nur Food-Geschäfte öffnen, dann geht nix mehr bei folgenden Geschäften: Baumarkt, Elektromarkt etc. Was ist, wenn etwas kaputt geht? Ganz zu schweigen von den kaputten Geschäften, Entlassungen, Wirtschaftskrise usw. undsofort.
    Bin gespannt, wie die Reflexion des Geschehens Ende des Jahres aussehen wird…wohl etwas kritischer um es mal soft zu formulieren.

  • Reinhold Breuer

    |

    Vor Corona-Infektion geschützt ist in nächsten Monaten wohl am besten, wer bereits eine Infektion überstanden hat.
    a) Wer prüft, ob, wie und ab wann dieser gewonnene Schutz vor Wiederansteckung bei Rekonvaleszenten dann unserer Gesellschaft temporär helfen könnte?
    b) Sollen Qualifikationen und Einsatzflexibilität schon der bestätigt Infizierten und potentiell baldigen Helfer kurz und systematisch erfasst werden?
    c) Kann der Freistaat diese Einsatzflexibilität temporär fördern?
    d) Wer plant dafür Aufgabenprofile mit normalerweise hohem passiven Infektionsrisiko, aber mit geringerem Weiterbildungsbedarf bzw. wer koordiniert dies?
    e) Ist planbar, ab wann Rekonvaleszenten hier helfen könnten aus Ländern, wo die Epidemiespitze früher überwunden ist?

  • R.G.

    |

    Aus der Quarantäne ein Hinweis an die Foristen.

    Bitte sorgen Sie dafür, dass für die medizinischen Testgeräte Ihrer Angehörigen taugliche Batterien im Haus sind. Es wäre wahrscheinlich klug, vorübergehend in Apotheken, Sanitätshäusern etc. Batterien für die Geräte neben den Teststreifen vorrätig halten zu dürfen.

    Gleichfalls für den TAN-Generator der Bank die passenden Batterien besorgen!

    Günstig wäre auch, für Angehörige, die nun ihre Besorgungen von Nachbarn erledigen lassen müsen und keine Kreditkarte haben, Prepaid Kreditkarten zu besorgen, bzw. Guthabenkarten der Shops oder ähnliches. Einige Unternehmen wollen jetzt strikt kein Bargeld, andere nehmen plötzlich nur noch abgezähltes Bargeld.

  • BitteHartAberFair

    |

    Meine Bitte an die Politik: Löst das Versprechen, niemanden allein zu lassen, ein und unterstützt die Einrichtung von Anlaufstellen/Hotlines auch für verunsicherte Arbeitnehmer. Was sind meine Möglichkeiten und Rechte bei fehlender Kinderbetreuung? Was kann ich tun, wenn die Arbeitsstätte schließt und ich ohne Gehaltsaussicht zu Hause bleiben muss? Was sollte ich machen, wenn der Arbeitgeber sich nicht an die Aufforderung hält, gemeinsam mit den Arbeitnehmer eine zufriedenstellend Lösung zu.finden? An wen kann sich die Alleinerziehende Kleinverdienerin mit ihren Existenzängsten wenden?

  • XYZ

    |

    Julian 06.00
    Der virus besteht auch darin dass Informationen aus China geschönt werden und unwissenschaftliche Propaganda verbreitet wird, wer’s glaubt wird selig.

  • highwayfloh

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    @RD-Redaktion und Stefan Aigner:

    Diesen Kommentar bitte _nicht_ per se löschen, sondern erst bewerten, da ich _nicht_ bei Facebook & Co bin und auch nie sein werde und evtl. findet aber mein Aufruf Zustimmung und wird seitens RD unterstützt:

    Mein Gedanke zur Situation:

    Was wir jetzt brauchen ist keine Panikmache oder unnötige Diskussionen, sondern echte Besonnenheit und Zurückhaltung (insbesondere persönliche beim Einkaufen). Die Menschheit hat schon viele kritische und schlimme Epochen erlebt und auch überstanden. Denken wir ans Mittelalter (Cholera, Pest, Syphillis) und vieles mehr. Die jüngste Vergangenheit:

    Erster und zweiter Weltkrieg, Vietnamkrieg, Korea-Krieg, Golfkriege und die aktuellen kriegerischen Konflikte, dazu noch die aktuellen Flüchtlingsströme, welche den aktuellen kriegerischen Konflikten geschuldet sind.

    Dazu diverse Umweltprobleme, die wir immer so schön klein reden und beiseite schieben.

    Auch wenn es sich seltsam anhören mag, ich habe das Gefühl dass uns die Natur (ich bin kein Fußballer, sage es aber dennoch mit diesem Begriff) aktuell _bewusst_ eine „Blutgrätsche“ verpasst, damit wir uns alle auf das wesentliche und wirklich wichtige Besinnen:

    Wir haben VERANTWORTUNG für unsere Heimat – unsere Erde – aber dieser werden wir nicht gerecht! Es ist eine Botschaft, eine Erinnerung und zugleich eine deutliche Warnung!

    Nein, ich bin nicht extrem religiös und gehöre auch keinen speziellen Kreisen an ausser von Geburt an der röm-kath. Kirche, aber innerlich hab ich mich von der schon vor Jahrzehnten verabschiedet.

    Dennoch sehe ich das derzeitige Geschehen als entsprechende Nachricht an uns Menschen an und ich hoffe, dass wir _alle_ weltweit daraus lernen werden, egal ob im privaten, in der Politik oder in der Wirtschaft.

    Was wir jetzt aber dringend brauchen ist Zuversicht und wie wäre es mit einem Flashmob in der Albertstraße morgen oder übermorgen und wir singen dann „unsere Hymne“, das Regnschburg-Lied von den „3-Falsche Töne“ vom Trachtenverein Rheinausen-Stamm?

    Müsste halt dann während einer längeren Pause bei meinem Dienst sein.
    Würde mich freuen, wenn dieser Gedanke Unterstützung finden würde.

    Noch eine Bitte an alle:

    Bitte verzichtet drauf, in den Bussen Speisen und Getränke zu konsumieren und Eure gebrauchten Taschentücher, die Essensreste usw. im Bus zu hinterlassen, noch dazu zwischen / unter den Sitzen mutwillig „versteckt“.

    Es ist echt nicht angenehm, diesen ganzen Müll dann mühsam hervorholen zu müssen, weder für uns Busfahrer, noch für das Reinigungspersonal. Andere Fahrgäste wollen ja ebenfalls einen – zumindest besenreinen – Bus vorfinden und nutzen können. Eigentlich sollte dies eine generelle Selbstverständlichkeit sein und jetzt erst Recht in der Zeit vom Corona-Virus. Also bitte, wenn dann schmeisst den Müll sichtbar auf den Boden, damit er schnell und unkompliziert entsorgt werden kann, auch wenn es gar nicht erst sein müsste, wenn ein jeder wieder mehr Anstand zeigen würde. Vielen Dank!

  • highwayfloh

    |

    @R.G. : gute Besserung und vollständige Genesung!

  • R.G.

    |

    Weiter aus der Quarantäne (nein, ich selbst bin nicht postiv getestet).
    Aus dem Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen aus mehreren Ländern möchte ich Hinweise geben, wie ihr euch und andere sinnvoller vorbereiten solltet.

    In Serbien berichtete ein hochrangiger Politiker über das akute Aufleben von Traumata aus dem Jugoslawienkrieg bei einem Teil der Bürger, ausgelöst durch die Einschränkungen wegen Corona. Deutschland hat viele Mitbürger mit frischen Kriegserfahrungen. Ältere erinnern sich wieder an die schlimmen Zeiten im und nach dem Weltkrieg. Therapeutische Hilfe für neue Fälle oder überhaupt ist jetzt nicht offen. Steht als nachbarlicher Telefonpartner zur Verügung, wenn ihr könnt, Austausch über billige Kochrezepte aus Notzeiten, Reisen oder Musik geht beinahe immer.

    Österreich hat eigentlich Ausgangssperre, von wichtigen Wegen abgesehen soll jeder im Haus bleiben. Ältere und Verletzlichere mögen sich Einkäufe ins Haus bringen lassen. Dazu brauchen sie Geld. Geldsendungen und Renten dürfen jedoch nicht mehr zugestellt werden, die Postboten müssen jeden persönlichen Kontakt meiden. Sehen Sie daher zu, dass die verletzlichsten Gruppen sich vor einer Ausganseinschränkung, die ich für Bayrn nach den Stichwahlen eher erwarte, mit Prepaid Einkaufskarten oder ähnlichem eindecken, zuviel Bargeld ins Haus holen macht sie nur anfällig für Betrüger und die Bankomatkarte samt Code Nachbarn mitgeben müssen ist keine Lösung. Einfache Gutscheine werden bei vielen Läden dann nicht angenommen, wenn sie nicht mit Bargeld hantieren möchten.

    Im Austausch mit Betroffenen aus mehreren Ländern zeigt sich, überall denkt man an Einkaufsdienste , Lieferdienste etc, die aber dann bald Wochen überlastet sind und keine Termine mehr vergeben. Also müssen Nachbarn mithelfen.
    Niemand organisiert, wie der Abfall von der Wohnungstür aus entsorgt wird, es ist schlicht keiner dafür zuständig. Anscheinend in keinem Land denkt man daran.

    Ein großes Problem haben derzeit Alkoholiker und Drogensüchtige, Sie bestreiten ihren Suchtbedarf zum Teil aus Betteln und Spenden. Wenn sie plötzlich keinen Nachschub haben, kommen sie in den kalten Entzug, der lebensbedrohlich werden kann. Das kann die Todesstatistik ansteigen lassen. Die Politik ist gefragt, dafür eine Antwort zu finden, weitere Klinikplätze usw. Bitte wirken Sie auf Entscheider ein, sie mögen Streetworker schildern lassen, was nötig ist.

    Regensburg hat eine sprachkundige Gesellschaft, Heimatvertriebene können häufig zwei Ostprachen fließend, Jüngere mit Englisch, Spanisch und Französisch helfen, Zuwanderer in ihren Sprachen und Dialekten. Waldorf /Rudolf Steiner Schüler sind in Russisch geschult.
    Wer kann, möge Texte übersetzen. Viele Flüchtlinge sind nicht richtig informiert was wirklich los ist, obwohl sie gut Deutsch gelernt haben. Weil die Politiker rund um Corona in reichlich Fremdwörtern reden („Quarantäne“). Wer eine Rede vorbereitet: Bitte sprecht unsere Sprache, nicht Latein, Englisch und Fachgriechisch! Und stellt eine/n Gebärdensprachler/in neben euch, wenn möglich!

    Wenn Sie Jugendliche und Erwachsene in Ihrer Organisation zur hilfe bewegen, verpflichten Sie sie bitte striktest dazu, keinesfalls Trinkgeld höher als … anzunehmen, am besten nie mehr als Euro 5 für einen Einkauf, denn aus Angst unversorgt zu bleiben, geben gerade Ältere gelegentlich eine zu große Summe bzw. werden dazu gedrängt. Bekräftigen Sie, Ärmere können nicht mal einen Euro entbehren.
    Denken sie sich etwas für die Menschen aus, die jetzt nicht zur Tafel gehen können, aber dringend auf Lebensmittelspenden angewiesen sind!

  • Lothgaßler

    |

    Interessant ist die andere Strategie der Briten, die mehr auf Herdenimmunität setzen und damit auch eine Wiederholung durch eine neue Infektionswelle in einigen Monaten/Jahren vermeiden wollen. Es wird viele Länder geben, die eine andere Strategie gar nicht umsetzen können. Damit wird es spannend zu sehen, welche Strategie in der Gesamtschau am erfolgreichsten war.
    Mir fehlt bei uns eine Aussage über die Strategie für das, was nach den 5 Wochen kommen soll. Ist es unsere Strategie auf einen Impfstoff zu warten (dann zieht sich das ewig hin), oder warten wir jetzt 5 Wochen um zu sehen wie „schlimm“ der Virus bei uns wird, um dann dem Infektionsgeschehen freien Lauf zu lassen?
    Die Infizierten werden erfasst (Datenschutz adieu), aber irgendwann müssen auch die Nichtinfizierten erfasst werden (falls ein Impfzwang eingeführt wird). Alle durchimpfen, auch die bereits Immunen? Will ein Auftraggeber/ Arbeitgeber zukünftig wissen, ob ich schon Corvid19 hatte oder geimpft bin? Mal ehrlich: Ich würde den vorziehen, der schon Corvid19 hatte.

  • Mr. T.

    |

    Lothgaßler, eine Strategie für in ein paar Wochen ist wohl sinnlos, weil man die eh täglich über dne Haufen werfen müsste. Die Briten machen jetzt einen auf „Augen zu und durch“ und hoffen das Beste, in vielen anderen Ländern versucht man jetzt, mit strikten Maßnahmen Zeit für Erkenntnisse zu gewinnen. Aber richtig, es wird sehr interessant, in ein paar Wochen die verschiedenen Strategien retrospektiv zu beurteilen.

  • Julian86

    |

    Drohen „italienische“ Verhältnisse auch in D? Denn nicht zuletzt wurde der neoliberale Wandel des Gesundheits-Sektors auch hier betrieben.

    Im Juli 2019: Eine auch im ÖR transportierte Studie der Bertelsmann Stiftung mit der Empfehlung: Abbau der meist öffentlichen Kliniken. „Nur 600 der heute 1.600 Krankenhäuser sollen diesen Kahlschlag überleben“.

    Die Pandemie wird die Mangelzustände offenbaren. Sie gibt uns die Chance, die Privatisierung wieder zurückzunehmen. Auch Makron hat in seiner Rede an die Nation diese Notwendigkeit erkannt.

    Alle Hintergrundinfos (Lombardei, Studie, Einsparungen im öffentlichen Sektor) sind hier zusammengefasst
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=59345

  • Julian86

    |

    Zu von Lothgaßler angerissenen „Herdenimmunität“ des blonden Johnson die Stimme des Harvard-Professors Hanage, die an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Er meinte zuerst, es sei eine „Satire“, eine typisch britische. Doch er irrte.
    https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/damit-spielt-man-nicht

    „Auch wenn die Mortalitätsrate vermutlich recht niedrig ist, ist ein kleiner Prozentsatz einer sehr großen Zahl immer noch eine große Zahl. Und die Mortalitätsrate wird steigen, sobald das Gesundheitssystem überfordert ist. Selbst wenn man großzügig davon ausgeht, dass es der Regierung gelingt, das Virus auf die risikoarme Bevölkerung zu beschränken, wäre die Zahl der Personen, die eine Intensivpflege benötigen, auf dem Höhepunkt des Ausbruchs größer als die Zahl der verfügbaren Betten.“

  • R.G.

    |

    @Lothgaßler
    „Interessant ist die andere Strategie der Briten, die mehr auf Herdenimmunität setzen“

    Die Briten erklären bloß in einer anderen Reihenfolge.

    Einig sind sich die Staatenlenker, von denen ich mehr Beiträge anhörte, dass man durch Eindämmung der Sozialkontakte die Schnelligkeit des Infektionsgeschehens einbremsen, und gefährdete Gruppen möglichst stark isolieren muss, da bei ihnen mehr Todesfälle zu erwarten sind. Zu befürchten ist, dass erst die Herdenimmunität die „Seuche“ in Europa stoppt.
    Seit heute berichtet man, in China habe erst durch Isolierung UND Massentestung ein Rückgang der Infektionszuwächse erreicht werden können.

  • Eingeborener

    |

    Nachdem wir ab Morgen dank der Ausrufung des ,Katastrophenfalls‘ in einer sog. GESUNDHEITSDIKTATUR leben , fände ich es nötig, hierüber in den Dialog zu treten . Wie stehen wir zu den einzelnen Massnahmen ? SIehe den heutigen SZ Artikel dazu ,Um jeden Preis?‘

  • Ex Regensburger

    |

    Werter Eingeborener, darüber mache ich mir schon seit einige Zeit Gedanken. Den sicher interessanten SZ-Artikel kann ich im Netz leider nicht finden. Angesichts der momentanen Angst sind Zwangsmaßnahmen zunehmend wahrscheinlich. Da Grippe/Influenza-Impfungen kaum (laut RKI nurca. 30-40 %, tatsächlich wohl eher noch weniger) wirken, wird eine Corona-Impfung eine ähnliche (Un)Wirksamkeit haben. Dazu kommt, dass es genug Fälle gibt, die erst nach der Influenza-Impfung eine schwere Grippe bekamen, das kann also wohl kaum die Lösung sein. Wie gesagt: Je mehr Panik desto mehr Zwang wird kommen, also vielleicht auch eine (unwirksame) Zwangsimpfung und einiges andere mehr.
    Oder mal als Gag gefragt: Wer organisiert eine Demo gegen die aktuellen Beschlüsse?

    Aber auf die Schnelle mal etwas Beruhigendes in die Runde:
    Der heftigste Corona Ausbruch in Deutschland war in Heinsberg, ich zitiere die Wikipedia: „2113 bestätigte Fälle, bis jetzt 3 Todesfälle“. Eine Todesrate von 1% wären in diesem Fall 21 Todesfälle, somit liegt Heinsberg unter der üblichen Influenza-Todesrate. An Influenza-Folgen sterben jedes Jahr in Deutschland laut RKI ca. 20.000 bis zu maximal 30.000 Mitmenschen (!!). Wo blieben da die drastischen Maßnahmen?? Machen wir so etwas jetzt in jedem Winter bis nach den Osterferien?

  • R.G.

    |

    Den rechten Recken, die sich über eine Gesundheitsdiktatur mokieren, sage ich zum Trost, der österreichische Kanzler scheint schon bekehrt. ; )
    Er betonte in seiner neuesten Rede die Wichtigkeit der Absonderung, erinnerte daran Abstand zu halten, und dann als Parole:
    STEHEN WIR ALLE ZUSAMMEN!

  • Julian86

    |

    @ Eingeborener und Ex-Regensburger

    Wenn Sie diesen Bericht aus der Lombardei gelesen haben
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/epizentrum-der-Epidemie
    dann hören Sie vielleicht auf, von einer „Gesundheitsdiktatur“ daher zu schreiben.

    Wie das Seuchenschutzgesetz regelt in BY das Bayerische Katastrophenschutzgesetz mit seinen 20 Artikeln das Notwendige, auch die Eingriffe in unsere Freiheitsrechte (Artikel 19).

    Auch kann jede Person zu Hilfsdiensten herangezogen werden
    (Artikel 9 und 14).

    https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayKatSchutzG/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1

    Über die „Entlarvung von Nationalisten und Populisten“ schreibt Professor Henrik Müller, der eine Professor für wirtschaftspolitischen Journalismus inne hat, im Spiegel.

    Darüber „dass Populismus, nationaler Egoismus und schlichte Inkompetenz auf Regierungsebene inzwischen weit verbreitet sind“.

    PM Söder und seine Regierung fällt gewiss nicht(!) in dieses Raster. Vielmehr zeigt er sich als Problem-Lösungs-Lenker einer Krise, für die es „keine Blaupause“ gibt. Er hat Maßnahmen veranlasst, um den drohenden Zusammenbruch der – regionalen – Gesundheitssysteme zu verhindern, selbst aber nicht wissend, ob sie greifen. Von daher bleibt der Grundsatz des TRIAL AND ERROR: Besser jetzt das derzeit vernünftig Erscheinende veranlassen mit eingebauter Möglichkeit der Korrektur. Das ist das Gebot der Stunde.

    Ja, in Zeiten des neoliberalen Wahns wurde überall der Gesundheitssektors zusammengespart. Die Ökonomie mit ihrer „Effizienz“ (Kosten einsparen, zu wenig Pflegeperson etc. bei maximalem Profit für die Inhaber der Klinikbetreiber) hat den Patienten Mensch zum Kunden herabgewürdigt und dessen Wohlergehen aus den Augen verloren.

    Über Letzteres muss nach überwundener Krise gesamtgesellschaftlich gesprochen und entsprechend gehandelt werden.
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-kern-der-deutschen-krankenhausmisere

  • Eingeborener

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    @Julian 86 ,für mich klingen Sie professoral überheblich : Während der Epidemie Maul halten, danach darf über die Misere im dt. Gesundheitswesen diskutiert werden ?
    Wir leben immer noch in Zeiten des neoliberalen Sparwahns, bzw. wir erleben ihn eben jetzt brutal als Mangel an medizin. Fachkräften u Pflegepersonal in der Krise .
    Siehe Artikel FAZ von letztem Sonntag.
    Sie wollen unser Recht auf freie Meinungsäusserung auf geben,weil,Krise‘ ist . Wegen mir können S i e gerne schweigen. Solche Volk halt den Mund-Sprüche kommen normalerweise von oben u werden dann unten nachgeplappert von den Geängstigten .

  • Stefan Aigner

    |

    @Eingeborener und andere

    Jetzt schalten mal alle einen Gang runter. Hier unterbindet niemand das Recht auf freie Meinungsäußerung. Aber den aggressiven Ton werde ich künftig unterbinden.

  • Mathidle Vietze

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    Lieber Stefan, ich danke Dir für Deine offenen Worte. Mir ist k e i n Fall bekannt,
    wo Du „die freie Meinung“ unterbunden hättest. Du bist nur dann eingeschritten,
    wenn Spekulationen oder nebulöse Verschwörungstheorien gebraucht wurden.
    Mach‘ bitte weiter so!

  • Lothgaßler

    |

    Die Stimmen der Politiker werden immer hysterischer: wir stehen im Krieg, aber wir werden siegen! Nichts davon stimmt: Kein Krieg, sondern ein Virus, und wir werden nicht siegen, sondern uns immunisieren.
    Die Bevölkerung praktiziert derweil die Vorsichtsmaßnahmen nicht so richtig. Bei meinem heutigen Außendiensteinsatz (Ingolstädter Gegend) schön zu beobachten: Oma und Opa kümmern sich um die Enkel im Freien (Spazieren, Fahrradfahrn). Auch die Jugendlichen hocken in Grüppchen beieinander. Vor Apotheken bilden sich dichtgedrängt Schlangen, weil die Praxis obenauf dort die Rezepte abholen lässt ;-)= Ja, so sans de Bayern, wenns länger dauert gibts den Biergarten beim Nachbarn in der Garage!
    @R.G.: Wenn hinter der „Massentestung“ nicht ein strategisches Ziel steckt, dann halte ich das für rausgeschmissenes Geld. Einerseits wirds eine Menge Falsch-Positive und Falsch-Negative Ergebnisse geben, beides zieht einen Rattenschwanz nach sich, und andererseits müsste für die Immunisierten (also die nicht mehr Infektiösen) eine Entlassung aus den Maßnahmen einhergehen, denn die übertragen keinen Virus mehr, spielen Virenfänger (das wäre ein strategischer Baustein) und können sich nützlich machen. Leider sieht man diese positive Eigenschaft niemanden an, und irgendwie kennzeichnen wollen wird die Leute auch nicht. Die Herdenimmunität wird kommen, entweder auf natürlichem Weg (das könnte für die Jüngeren schnell gehen), oder erzwungen durch Impfungen (dann erst im nächsten Jahr). Ohne Immunisierung wird uns dieses Virus immer wieder beschäftigen.
    @Julian86: Lassen Sie die Zahlen mal beiseite, denn die basieren aktuell auf schwach abgesicherter Datenbasis und machen einige nur verrückt (exponentielles Wachstum). Wenn ich lese, dass aktuell in Regensburg 7 Infizierte bekannt sind, dann erwarte ich eine erhebliche Dunkelziffer, und die macht mir auch keine Angst.
    Söder folgt den Empfehlungen der Berater, die aktuell eben die Strategie Verlangsamung der Ausbreitung ausgerufen haben. Ob alle Maßnahmen Sinn machen, darüber kann trefflich gestritten werden, und am Ende der Tage muss bewertet werden: war das gut und angemessen. Wenn nachher keine Aufarbeitung erfolgt, dann lernen wird aus der Krise nichts.

  • XYZ

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    Sehe da bei der Feststellung der Katastrophe in Bayern und der Zusage von Entschädigungen ein kleines Problem: Ersteres besagt das Zusammenwirken aller Einsatzkräfte und Behörden unter einheitlicher Leitung nach Landesrecht, während zweiteres im Infektions-Schutzgesetz vom Bund geregelt ist, wenn eine amtliche und personenbezogene Quarantäne angeordnet wurde: ist das bei einer generellen Kontakt- und Tätigkeitssperre z.B. von Gastwirten nach 15 Uhr der Fall – was sagt denn da eigentlich die Bundesregierung dazu?

  • XYZ

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    Bzw. was sagt das fachlich zuständige Robert-Koch-Institut dazu? Dann müsste man m.E. auch anderes untersagen, z.B. die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu Stosszeiten wegen ebenfalls erhöhter Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr?

  • R.G.

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    AN DIE POLITIKER!
    Regensburg sollte die Fehler aus den Nachbarländern nicht wiederholen.
    Rewe Österreich führte vor Jahren Online Lieferservices ein.
    Ein großer Teil der Kunden seien Senioren oder Behinderte, berichtete man in Zeitungsartikeln. Wegen Corona sind die Geringverdiener plötzlich vom Lieferservice praktisch ausgesperrt, weil nur mehr Kreditkarte akzeptiert wird. Vorher war Bezahlung an der Wohnungstür mit Bankomat Kassa oder Bar möglich.
    Eine Kreditkarte wird Geringverdienern nicht geboten, Prepaid Kreditkarten erzeugen Zusatzkosten und meist werden noch Restbeträge einbehalten, das können bspw. Rentner in den meisten Fällen nicht aufbringen.

    Es sollte seitens der deutschen Politik unbedingt darauf eingewirkt bzw. verpflichtend gemacht werden, dass DIE KONZERNE MINDESTENS ONLINE SOFORT BEZAHLUNG ALS WEITERE MÖGLICHKEIT anbieten müssen.
    Handy-Zahlung ist für Ältere kein tauglicher Ersatz. Die Geräte sind teuer, sie fallen leicht aus der Hand, die Schrift ist klein…

    Freiwilligendienste sind kein vollständiger Ersatz. Es gibt sie ohnehin nicht überall, Trinkgeld muss man ja doch geben, wo es aber knapp ist, ist das finanziell gar nicht drin.

  • Ex Regensburger

    |

    Lothgaßler und Eingeborener: Danke für die differenzierende Meinungsäußerung. Julian86: starkes Stück, mich in die rechte Ecke zu rücken, wenn mir etwas auf den Keks geht, dann Reichsbürger & Co. und der „Flügel“. Ihr Beitrag ist ein „gutes“ Beispiel dafür, dass so mancher Querdenker vorschnell und ungerechtfertigt in die rechte Ecke gerückt wird. Zum Glück bin ich resistent gegen den Effekt, dass man sich dann dort frustriert seine Freunde sucht. By the Way, ich bin Mitglied einer Partei links von der SPD.
    Ich bin übrigens davon entfernt, die angestrebte VERLANGSAMUNG der Infektionsketten inhaltlich zu geißeln, mir fällt nur auf, dass es eine Dynamik in Richtung IMMER MEHR DAVON gibt, die auch epidemiologisch auf Sand gebaut ist. Wer zur Zeit nicht nach immer mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens schreit, kriegt eine drauf. Schauen wir mal wie das wird, wenn Tausende von kleinen Selbstständigen demnächst das Handtuch werfen, dann doch Entlassungen kommen oder die Währung wackelt oder Lieferketten wegen Nichtproduktion zusammen brechen. Dann wird der eine oder die andere darüber nachdenken, ob es Sinn gemacht hat einer Erkrankung wie der Influenza (2017 in D ca. 29.000 Tote laut RKI) mit derartig drastischen Maßnahmen zu begegnen. Noch einmal, die „Durchseuchung“ ist nicht zu verhindern, auch die Senioren werden erkranken (!), es ist nur die Frage wie schnell das geht.
    ZB macht eine Ausgangssperre keinen Sinn, denn die Leute müssen trotzdem einkaufen, zum Arzt oder in die Apotheke, mit dem Hund zum Pieseln und schlicht mal an die frische Luft. Insofern finde ich die momentanen Maßnahmen in D nicht völlig daneben, wenn die nicht allzu lange anhalten! Hier wurde viel über Obdachlose und Arme diskutiert. Was ist mit Obdachlosen, wenn es eine Ausgangssperre gibt? Was mit geistig verwirrten oder dementen Senioren, die dann durch die Straßen irren, wer sammelt die dann ein und bringt sie – ja wohin?
    Was ist mit Depressiven, denen zuhause die Decke auf den Kopf fällt? Was ist mit armen Staaten, die auf unsere Gelder und Hilfslieferungen angewiesen sind?
    Mit „Gesundheitsdiktatur“ (ich arbeite u.a. im Gesundheitsbereich) meine ich, dass im Namen der Gesundheit plötzlich auf die Schnelle Maßnahmen ergriffen werden können, die vorher undenkbar gewesen wären. Klar, das ist wohl alles mit dem IfsG vereinbar, jedoch könnten autoritäre Strukturen und Regierungen just mit dem Hinweis auf die Volksgesundheit offenbar alles durchsetzen, auch wenn es Schmarrn wäre. Eine Opposition oder rechtlicher Einspruch dagegen wäre wohl kaum noch möglich. Machen wir ein kleines Planspiel: Oppositionspolitiker X von der Y-Partei sagt in den nächsten Tagen: „So geht das nicht, das ganze ist wie ein schwere Grippe, an Atemwegserkrankungen sterben nun mal in D jedes Jahr leider um die 20.000 bis 30.000 Personen in Deutschland, laßt man den Blödsinn. Ihr ruiniert damit unsere Wirtschaft, die ja das Überleben ebenfalls sichert“. Der Shitstorm wäre jetzt tödlich (in 3-4 Monaten vielleicht nicht mehr), und sein Posten – welcher auch immer…vor allem wenn er Politiker wäre – wohl Vergangenheit.
    Und – ich kann mir vorstellen, dass viele Rechtsradikale schon drauf warten; die Typen, die Waffen horten für den Tag X. Die auf Massenentlassungen und wütende Mitbürger hoffen. Dann hätten die doch das geplante Chaos.
    Also bitte Vorsicht mit einschneidenden Maßnahmen, diese Epidemien wurden bis jetzt IMMER übertrieben, Sars1, Schweinegrippe etc. – war alles übertrieben. Sars1 in 2002 forderte „nur“ ca. 800 Menschenleben weltweit, was war da für eine Panik! Die Influenza fordert jedes Jahr weltweit um die 500.000 Tote; ich zitiere die ÄRZTEZEITUNG: „Atemwegserkrankungen durch eine Infektion mit dem Influenzavirus führen offenbar zu bis zu 650.000 Todesfällen jährlich weltweit. Das geht aus Schätzungen unter anderem der US-Seuchenbehörde CDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.“ Panik? Massive Einschränkungen? Nichts dergleichen.
    Die Mehrheit der Bürger – und Politiker! – hat sich noch nicht mit diesen epidemiologischen Themen beschäftigt, von daher ist erst einmal Angst angesagt und die Politiker fürchten um ihre Posten wenn sie nicht sagen: „ich will noch mehr Einschränkungen!“ Lanz hat den armen Laschet gestern ätzend penetrant gelöchert warum er noch nicht für die Ausgangssperre plädiert hat! Er hats ja leicht, sein Posten wackelt nicht (er darf nur nicht „verharmlosen“), er bekommt weiter sein hohes Gehalt, die TV-Berichterstatter haben Hochkonjunktur und können die Politiker weiter unter Druck setzen, er muß nicht um seine Existenzgrundlage bangen.
    Einfach mal darüber nachdenken…

  • Piedro

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    @Ex Regensburger
    „Noch einmal, die „Durchseuchung“ ist nicht zu verhindern, auch die Senioren werden erkranken (!), es ist nur die Frage wie schnell das geht.“
    Genau darum geht es, damit genug KH-Betten für Akutfälle zur Verfügung stehen. Das ist auch, nicht nur, dem neoliberalien Rückbau durch Privatisierung geschuldet. Ist ja noch nicht lange her, da meinte die Bertelsmannstiftung von den 1600 KH könnten 1000 geschlossen werden. Je geringer die Kapazität, um so wichtiger ist das Verlangsamen der Ausbreitung. Wie gesagt: das ist das Ziel, nicht die „Durchseuchung“ zu verhindern. Und das geht nur durch Maßnahmen wie die getroffenen.

  • Eingeborener

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    In der SZ von heute lese ich : ,,Die Reichen verlassen Paris, die Armen stehen Schlange vor dem Supermarkt….“ Es wäre interessant mitzubekommen, ob die sog. Elite hierzulande u speziell in Regensburg ebenfalls verschwindet, wenn sich die Verbreitung weiter zuspitzt.

  • GSH

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    Bitte mal das Verhalten der Stadt St. Louis während der Spanischen Grippe anschauen. Das sollte uns unser Verhalten vorgeben. Es geht einfach nur darum, dass die „Anlaufkurve“ verlangsamt wird und die vorhandenen Kapazitäten ausreichen. Es ist mir wirklich unbegreiflich, warum immer noch an den Maßnahmen gezweifelt wird. Es ist die Verbreitungsgeschwindigkeit, welche eingedämmt werden muss.

  • Max

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    Ich bin nicht naiv und bin nicht sicher, ob es so kommen wird, aber scheinbar besteht eine realistische Chance. In solchen Zeiten sollte man auch (pontentiell) gute Nachrichten teilen:

    https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/pharmaunternehmer-hopp-corona-impfstoff-schon-im-herbst-100.html

    wäre immerhin ein halbes Jahr früher als bisher kommuniziert. Aufgrund der Tatsache, dass tatsächlich behördliche Hürden wegfallen würden, halte ich es zumindest nicht für ausgeschlossen.

  • Ex Regensburger

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    Kommentar gelöscht. Debatte gern, aber keine Impfgegner-Propaganda. Diese Diskussion lassen wir hier nicht zu und wir werden Kommentare nicht redigieren, sondern löschen, wenn sich entsprechende Links darin finden.

  • R.G.

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    @Ex Regensburger
    Setzen wir mal ans eine Ende Dr Wodarg und ans andre das Robert Koch Institut (RKI) .
    Am Beginn einer langen Argumentationskette erzählt Dr. Drosten vom RKI von Absonderungsmaßnahmen, Fallzahlen, der Dramatik des Geschehens etc, nach vielen Details und Querverweisen nennt er die statistisch bereinigten Zahlen, aber so lange scheint kaum einer zugehört zu haben.
    Für drastische Maßnahmen (Bemerkung von mir: wie in Österreich) sei es noch zu früh, da das Infektionsgeschehen einer Pandemie auf Monate beschäftige. Er rechne, dass der Höhepunkt in einigen Monaten sein könne. Die Bevölkerung, die Wirtschaft könnten ein völliges Zurückfahren nicht lange mittragen, deshalb sei es sehr wichtig, nur bei gegebener Dringlichkeit harte Maßnahmen in einem größeren Gebiet bzw einem Land zu verordnen. Vorher soll man besser die Cluster sichtbar machen und dort örtliche Einschränkungen setzen.
    Die Gegner wie Dr. Wodarg argumentieren wiederum beinahe ausschließlich im Vergleich mit einer Influenza und üblichen Toderaten.
    Ich selbst gehöre bei jeder Grippezeit zu einer Risikogruppe, das heißt, Isolation ist mir schon bekannt. Das ist nichts was man leichtfertig Menschen antun sollte, es macht etwas mit der Psyche, zerstört soziale Anbindungen, und schadet körperlich, wenn man nicht genug Luft, Tageslicht usw. bekommt. So wie es im Bestfall schützt, schadet es auch.. Depressive und Ängstliche können dabei sehr schnell zerbrechen. Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Entscheidungsträger mit den möglichen erhöhten Suizidraten aufgrund fehlender Therapiemöglichkeiten, verstärkt durch die Isolation, auseinandersetzen. Dr. Drosten geht darauf extra ein, dass Politker all diese Aspekte berücksichtigen müssten, nicht nur die des Virologen.
    Wir sollten, das betont er wiederholt, nicht mit zu frühen, zu harten Maßnahmen die Wirtschaft zerstören…
    Gehen wir noch auf die Todesraten ein.
    In meinem Umfeld kann man die Auswirkungen der durch niedrige Renten bedingten Mangelernährung bei mehreren Rentnern und die Not von Alleinerzieher-Familien sehen, mich wundert es nicht, dass Menschen nach einem Winter beinahe ohne Gemüse und Obst, weil es für sie nicht leistbar ist, krankheitsanfälliger werden.
    Nun sind sie noch von den üblichen medizinischen Leistungen abgeschnitten, denn man soll nur mehr mit dem Kopf in der Hand zum Arzt gehen, und auch da ausschließlich dann, wenn Corona die Ursache sei.

    Einwände müssen gestattet sein, ich finde es wichtig, sich immer ein Grundrauschen der ehrlichen Kritik zu erhalten, denn Einheitsmeinungen zu erzwingen ist gelebte Diktatur.
    Problematisch ist für mich das Niveau der Gegentexte, ich erwarte mir Argumentationsketten, die man nachvollziehen kann, sie sollten nicht nur auf einem kindlichen Vergleich mit der Grippe aufbauen.

    Ängstliches Geducktsein in Absonderung kann man mit Angstmache für einen gewissen Zeitraum erreichen, die Gegenbewegung kommt sicher, der Tag, an dem die Menschen wurschtig gegen den Druck oder noch schlimmer, wütend darüber werden…
    Sie haben recht, wir sollten reden. Rechzeitig.

  • Ex Regensburger

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    Kommentar gelöscht. Und nochmal zum Mitschreiben: Hier wird keine Impfdebatte geführt.

  • Ex Regensburger

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    R.G. gut argumentiert, lauschen wir mal auf die interessanten Argumente aus dem linken Spektrum, von K. Weckers Seite:
    https://hinter-den-schlagzeilen.de/mundschutz-und-maulkorb-vom-doppelcharakter-der-praevention

    Vergleiche mit der Influenza (nicht Grippe) sind nicht kindlich, sondern werden gerade auch von Epidemiologen und Virologen angestellt. Und von Politikern, kein Hinterbänkler: „Gesundheitsminister Jens Spahn sagte vergangene Woche in der ARD:

    „Wir nehmen das sehr ernst, wir sind wachsam, aber mit kühlem Kopf auch gleichzeitig. Was ich aber auch wichtig finde: Dass wir das alle für uns einordnen. An Grippe sterben in Deutschland bis zu 20.000 Patienten im Jahr. Und ich will jetzt nur mal darauf hinweisen, dass auch das ein Risiko ist, das wir jeden Tag haben.“
    (Jens Spahn)

  • R.G.

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    @Ex Regensburger
    Rein methodisch, wenn Sie über Einschränkungen der Bürgerrechte reden wollen, dann bitte sauber und genau in Beispielen für die Pro und Kontra Seite. Lassen Sie die Argumente wirken, würgen Sie den Denkvorgang nicht mit dem Grippevergleich ab.

    Nehmen sie die Influenza gerne gesondert als Beispel, bedenken sie bitte dabei, diese neue Krankheit Covid-19 kommt zusätzlich zur diesjährigen Grippe, sie hat für die schwer Betroffenen ein scheußliches Gesicht, die verrecken ziemlich hilflos. Sie fordert ein Mehr an Spitalsbetten, aber wir lösen Krankenhäuser auf, weil es die neoliberale Doktrin verlangt.
    Ist Ihre einzige sinngemäße Antwort darauf, dass bei Influenza doch auch Menschen sterben?
    Ich sehe das als Leugnen der Verantwortung für die medizinischen Engpässe, die man bewusst geschaffen hat und immer noch gut findet.

  • XYZ

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    Irgendwie kommt mir die Panik oder Pandemie -?- als laienmässiger Beobachter etwas merkwürdig vor: der mutierte virus grassiert vor allem mehr im Norden, die Sterbequote bei älteren oder geschwächten Personen erscheint ähnlich wie bei der saisonalen Grippe – eine Grundimmunität ist aber noch nicht aufgebaut und vorerst keine Impfstoffe – warten wir auf lichtvollere Zeiten wie England . . .

  • XYZ

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    Nochmals als laienmässiger Beobachter: die Fakten und Folgen sind dass ein bisher nicht bekannter virus inzwischen das gesellschaftliche Leben und die Weltwirtschaft bestimmt samt Bayern, und das ohne nähere Kenntnis der Epidemiologie, die m.E. von chinesischer Propaganda verzerrt wurde.

  • Lothgaßler

    |

    @XYZ:
    In der Wissenschaft basiert vieles auf Hypothesen. Der Ernstfall bestätigt oder widerlegt, außer es wird vorher wissenschaftlich durch Studien abgeklärt (Finanzierung dafür häufig nicht gewährleistet). Die Epidemiologie sollte gestärkt werden, damit zukünftig gesichertere Einschätzungen abgegeben und gezieltere Maßnahmen eingeleitet werden können. Im Augenblick machen wirs kaum anders als in Jahrhunderten zuvor. Das spricht dafür, dass die Epidemiologie ein Orchideenfach mit schwacher Finanzierung ist.
    Italien ist ein Grund sehr genau hinzusehen, denn die dortige Entwicklung ist für ein hochentwickeltes Land schon außergewönlich. Ich weiß es nicht, aber ich erwarte, dass ein internationales Kriseninterventionsteam aus Spezialistinnen/Spezialisten unterschiedlicher Fachrichtungen dorthin ausschwärmt, um die Ursachen (Organisation, Technik, Methodik, Faktoren/Zusammenhänge) zu erleuchten und um das Geschehen dort auch in den Griff zu bekommen. Das würde uns allen nützen! Sollte meine Erwartung ein Trugschluss sein, dann wäre ich wirklich besorgt, denn dann ist das Gerede von internationaler (oder auch nur europäischer) Zusammenarbeit nur Trug und Schein.
    Genauso erwarte ich, das die Entwicklung in China auch wissenschaftlich begleitet wird und nicht nur Strichlisten geführt werden. Wenn es stimmt, dass dort die Verbreitung gestoppt ist und abebbt, dann kann das wichtige Erkenntnisse für uns liefern. Da habe ich allerdings meine Zweifel, ob die Kooperation mit China wirklich funktioniert. Von Südkorea erwarte ich deutlich mehr wissenschaftliche Expertise.

  • Stefan Aigner

    |

    Mal ein Link zum Nachdenken:

    https://m.tagesspiegel.de/politik/coronavirus-krise-in-norditalien-wo-die-regionalzeitung-zehn-seiten-todesanzeigen-druckt/25651970.html?fbclid=IwAR3Pc-UXG6uA1dgUpTr2Z-qL_Yx2W7RDEw-ouOAXOUWyrTwjHb4CKE-rO4E

    Ein Auszug aus dem Artikel:

    „Wenn jemand zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und große Atemprobleme hat, reservieren wir die wenigen noch vorhandenen Plätze in den Intensivstationen für Patienten mit größeren Überlebenschancen. Das gleiche gilt, wenn eine mit dem Virus infizierte Person eine Insuffizienz in drei oder mehr lebenswichtigen Organen aufweist“, erklärte der Narkosearzt Christian Salaroli aus Bergamo schon vor einigen Tagen.

    Diese Patienten kommen in der Regel direkt in die Palliativ-Medizin, also in die Abteilung der Sterbenden. In der Lombardei stirbt laut aktuellen Zahlen jeder zehnte Covid-19-Erkrankte an den Folgen des Virus. Damit ist die Sterberate rund dreimal so hoch wie im Rest Italiens. Allein die Lokalzeitung „L’Eco di Bergamo“ veröffentlichte zuletzt zehn Seiten Todesanzeigen mit jeweils rund 150 Namen und musste ihren Seitenumfang deshalb erhöhen.

    Zur Diskussion um Dr. Wordag, dem Skeptiker, der hier im Forum schon öfter erwähnt wurde, möchte ich auch diesen Beitrag empfehlen:

    https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/wissenschaftsleugnung-in-zeiten-von-corona/?fbclid=IwAR3MNHq35ufic4VgNGxIhgvLe9HOq2sOZ18SNQewpNAZOwvUIqjaMtlH43g

  • Julian86

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    Hinweis auf den täglichen NDR2-CORONA-Podcast mit Professor Christian Drosten. Er informiert: unaufgeregt, sachlich, wissenschaftlich fundiert, anschaulich. Und nahm (vor?)gestern auch zu Wordag Stellung. Sehr zu empfehlen.

  • Heinrich

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    Hallo Herr Aigner,

    Sie haben im Hinblick auf Änderungen beim RVV geschrieben:
    „Bis auf weiteres entfallen die Linien 5, 12, 13, 14, 15, 16, 21, 23, 24, 26/27, 28, 30, 31, 33, 34 und 41 bis auf alle Fahrten im Spätverkehr mit Abfahrt ab 0:00 Uhr am Hauptbahnhof Regensburg bzw. am jeweiligen Ausgangspunkt der Linie (bei Fahrten in Richtung Regensburg).“
    Ich habe heute um 17 Uhr beim RVV nachgefragt:
    Demnach fallen auf den erwähnten Linien nur die Spätfahrten ab 0.00 Uhr weg. Das bedfeutet, dass es richtig heissen müsste:
    „Bis auf weiteres entfallen bei den Linien 5, 12, 13, 14, 15, 16, 21, 23, 24, 26/27, 28, 30, 31, 33, 34 und 41 bis auf weiteres alle Fahrten im Spätverkehr mit Abfahrt ab 0:00 Uhr am Hauptbahnhof Regensburg bzw. am jeweiligen Ausgangspunkt der Linie (bei Fahrten in Richtung Regensburg).“
    Überprüfen Sie das gerne selbst und wenn mein Hinweis zutreffend ist, dann korrigieren Sie doch bitte den Text entsprechend.

    freundliche Grüsse

    Heinrich

  • Julian86

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    Werner Rügemer liefert eine treffliche Beschreibung der – neoliberalen – Lage unserer „Corona-Gesellschaft“ und zeigt auf, was basis-demokratisch zu tun wäre. Auch hinsichtlich der CSU als führende Spenden-Empfängerin nimmt er kein Blatt vor den Mund.

    Eine herausragende Beschreibung des Ist-Lage in D.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=59428

    „Erkenne die Lage,
    Rechne mit deinen Defekten.
    Baue auf deine Bestände,
    Nicht auf Parolen.“
    Gottfried Benn

  • Stefan Aigner

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    @Heinrich. Danke. Sie haben recht.

  • Franz Kiesl

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    Hallo Stefan Aigner,
    danke, für Ihre Hinweise. Finde alle Interessant.
    Kleine Anmerkung nur scilogs.spektrum.de Seit Jahren gibt es Berichte u. a. aus ARD, ZDF und ganz aktuell aus der Wochenzeitung „Die Zeit“. Dort wird berichtet, dass die WHO zu 80% privat finanziert ist. Der größte Geldgeber ist Bill Gates. „Die Zeit“ behauptet, dass er die Arbeitsschwerpunkt der WHO festlegt. „Die Zeit“ nennt Bill Gates, den heimlichen Chef der WHO. Es gibt deshalb seit Jahren seriöse Journalisten u. a. bei ARD/ZDF oder auch SZ (Heribert Prantl), „Die Zeit“, die gewisse Zweifel haben, an der Seriosität der Arbeit der WHO. Auch den veröffentlichten Zahlen der WHO.
    Bei der Grippewelle/Grippeepidemie im Winter 2017/2018 in Deutschland gab es über 25 OOO Tote (Quelle ARD/ZDF). Wo war hier die Bundeskanzlerin, der Bundesgesundheitsminister und und und … Warum hat Sie hier keine Ansprache an das Volk gehalten? Eine Grippeepedemie ist nämlich ein Super-GAU!!!
    In deutschen Krankenhäusern sind im letzten Jahr über 20 000 Menschen an multiresistenten Keimen verstorben (Quelle ARD/ZDF). Gibt es hier eine finanzielle Unterstützung für die Krankenhäuser damit sie mehr Hygienepersonal/Pflegepersonal einstellen können? Mir ist nichts bekannt. Die Krankenhäuser werden seit Jahren kaputtgespart. Darüber haben die selbsternannten Qualitätsmedien ARD/ZDF schon mehrfach berichtet. Die Bundeskanzlerin behauptet die Gesundheit der Menschen in diesem Land wären ihr wichtig. Wie passt diese Aussage zum Kaputtsparen der Krankenhäuser. Krankenhäuser sind verpflichtet Gewinne zu machen, stehen unter Kostendruck. Viele Krankenhäuser in Deutschland gehören privaten Konzernen. Warum gibt der Staat die Gesundheitsvorsorge in die Hände von gewinnorientierten Konzernen? Hier werden mit der Gesundheit/Krankheit von Menschen Gewinne erzielt. Ich finde diese Situation obszön! Bis 1985 war es in Deutschland gesetzlich verboten, dass Krankenhäuser Gewinne erzielen dürfen. Die Regierung Schröder hat damit angefangen, die Gesundheit von uns allen in die Hände von gewinnorientierten Konzernen zu legen. Haben u. a. ARD/ZDF auch schon mehrfach kritisiert. Denn erst kommt der Gewinn, dann die Gesundheit.
    Bleiben Sie alle mündige Bürger hier bei RD. Geben Sie Ihre Mündigkeit nicht irgendwo ab. Bleiben Sie reflektiert. Ich wünschen allen, dass Ihr Leben nicht von Angst/Panik dominiert wird. Bleiben Sie gesund!

  • Dominik Müller

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    Voraussichtlich ab 25.3. fahren die Stadtbuslinien (1, 2, 3, 4, 4a, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 18, 77, A) auch Montag bis Freitag nach dem Samstagsfahrplan.
    https://www.rvv.de/Fahrplan.n6.html

    @Franz Kiesl Der Hauptunterschied ist die Geschwindigkeit der Ansteckung und danach die längere Inkubationszeit. So hat sich in Stadt und Landkreis Regensburg die Anzahl der bekannten Fälle innerhalb des Meldetags 18.3. in der Statistik https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm?fbclid=IwAR11dm0CsJILsnu2F0VR_aBH2WV5d8U66UcGFpmk7bSZ17qWkzq9QddKocU
    fast verdoppelt (von 26 auf 46 bzw. 27 auf 44) – das rechtfertigt ein anderes Vorgehen als bei normaler Grippe.

  • Franz Kiesl

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    Servus Dominik Müller, danke für Ihre Reaktion. Diese Internetseite kannte ich bereits. Aber trotzdem danke dafür! Wir hatten in Deutschland im Winter 2017/2018 auch keine normale Grippe, sondern eine Grippeepidemie: Also, man kann sagen einen Grippe-Super-Gau. Die größtmögliche Grippewelle. Ich frage mich nun ganz naiv: Warum wurden nicht damals schon der Weg von heute beschritten? Und ich bin ein Mensch, der komplett durchgeimpft ist. Seit Jahrzehnten wird erzählt, eine Grippe besteht immer (!) aus Influenza-Viren und Corona-Viren. Manchmal kann eine bakterielle Infektion noch dabei sein. Die WHO verbreitet seit Jahrzehnten diese Meinung. Wir haben aktuell, wie jedes Jahr um diese Zeit, eine Grippewelle. Aber es wird nur von Corona gesprochen. Influenza-Viren scheint es nicht mehr zu geben. Wo sind sie hin? Den Inhalt des Grippeimpfstoffs bestimmt seit Jahrzehnten die WHO. Die WHO hat seit Jahrzehnten festgelegt, es werden Influenza Grippe-Viren geimpft. Im Oktober 2019 wurde ich zuletzt gegen Grippe geimpft, ausschließlich mit Influenza-Viren. Manche Menschen denken man bekommt irgendwelche Antikörper gegen Grippe geimpft. Ich frage mich, was ist jetzt los. Ein paar Monate später redet bei dieser Grippewelle niemand mehr von Influenza-Grippeviren. Ich habe meinen Hausarzt gefragt, wo sind den die Influenza-Viren hin. Er hat mir gesagt, er sei im Moment ratlos, warum von Influenza-Viren nicht mehr gesprochen wird. Wissenschaftlicher Konsens ist nach wie vor, auch die WHO sieht es nach wie vor so: Eine Grippe wird verursacht von Influenza-Viren plus Coronaviren, manchmal plus einer bakteriellen Infektion. Entschuldigen Sie bitte, dass ich mich gerade wiederholt habe. Der Test mit dem aktuell Coronavirus-Infektionen ermittelt werden ist nicht validiert, d. h. es gibt keine wissenschaftliche Evidenz über die Aussagekraft dieses Test. Fehlende wissenschaftliche Evidenz ist für mich absolut unseriös. Jetzt wird hier eine nicht normale Grippe ausgerufen in Deutschland, auf Basis eines Test, bei dem die wissenschaftliche Evidenz nicht erbracht ist. Das geht gar nicht!!! Sagt auch mein Hausarzt, ein staubtrockener Schulmediziner!!! Machen Sie mal in der Wissenschaftsdisziplin Physik Untersuchungen mit einer Messmethode, bei der die wissenschaftliche Evidenz nicht erbracht ist. Ist nicht zulässig!!! Die Bundeskanzlerin ist promovierte Physikerin. Sie müsste es besser wissen! Die Bundeskanzlerin nimmt gerade ihre eigene Wissenschaftsdisziplin nicht ernst.
    Stellen Sie sich vor, die Polizei würde Geschwindigkeitsmessungen machen, mit einem Messinstrument, bei dem der Nachweis der Evidenz fehlt. Alle Messergebnisse wären unbrauchbar. Mein Fazit für heute: Die Einstufung der aktuellen Grippewelle, als nicht normale Grippe, basiert auf einer Messmethode, bei der der Nachweis der der wissenschaftlichen Evidenz fehlt. Der Entwickler des Tests, Prof. Drosten von der Charite in Berlin, hat das auch in einem Podcast zugegeben.

  • Franz Kiesl

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    Servus Julian86, dem von Prof. Drosten entwickelte Corona-Test fehlt der Nachweis der wissenschaftliche Evidenz. Gibt er in einem der Podcasts auch unumwunden zu. In der Wissenschaftsdisziplin Physik z. B. es ist nicht zulässig mit Messinstrumenten zu messen, bei denen der Nachweis der wissenschaftlichen Evidenz fehlt. Prof. Drosten ist Wissenschaftler. Ist die wissenschaftliche Evidenz plötzlich nicht mehr wichtig? Ich bin ratlos. Seit Jahrzehnten sagt die Medizin, wir wenden nur Untersuchungsmethoden und Behandlungsmethoden an, bei denen die wissenschaftliche Evidenz nachgewiesen ist. Alles andere wäre unseriös. In der Schulmedizin ist wissenschaftliche Evidenz unverzichtbar. Heute morgen habe ich Blut gespendet und der Arzt hat dort zu mir gesagt, die wissenschaftliche Evidenz ist selbstverständlich unverzichtbar. Er verstehe es auch nicht, warum ein Corona-Test zugelassen ist, bei dem die wissenschaftliche Evidenz fehlt. Bei diesem Test ist im Moment völlig unsicher, was er genau misst. In einem Menschen ist nämlich nie nur ein Coronavirus anwesend, sondern immer mehrere gleichzeitig. Prof. Drosten gibt das in seinem Podcast auch zu. Ich bin ratlos….

  • highwayfloh

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    Nochmals eine Bitte aus aktuellem Anlass:

    Auch heute wieder, gab es leider unnötige Diskussionen mit Fahrgästen, wegen meiner Bitte, das Essen und Trinken im Bus zu unterlassen, da entsprechende Rückstände ein Nährboden für entsprechende Mikroorganismen sind. Leider wollen das immer noch viele Leute nicht einsehen, ebenso was sonstiges hinterlassen von persönlichen Rückständen anbelangt: Taschentücher etc.

    Bitte sprecht Eure Bekannten und Freunde drauf an, dies wirklich zu unterlassen und auch nach der Bewältigung dieser Krise entsprechend beizubehalten. Es ist egal, ob es um Corona geht oder andere Ansteckungsgefahren. Hygienisch ist es allemal nicht, wenn vergammelte Essensreste zwischen der Bestuhlung sich ein fröhliches Stelldichein geben.

    Jeder wünscht sich doch einen sauberen Bus und daher sollte es selbstverständlich sein, dass so ein Fahrzeug nicht als persönlicher Mülleimer missbraucht wird. Vielen Dank.

  • Mr. T.

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    Franz Kiesl, nicht nur Sie sind ratlos. Aber der Blick nach Italien zeigt, dass dringend was getan werden muss. Wir können nicht warten, bis wir erst alles wissen und verstehen und dann darauf basierend rational die richtigen und angemessenen Maßnahmen ergreifen. Jetzt brennts und wir müssen versuchen, den Brand einzudämmen und nicht erst schauen, warum es wirklich brennt.

  • highwayfloh

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    Apropos noch ein Gedanke zu diesem Thema…

    gerade auch in Zusammengang mit „Hamstern“ speziell von Klopapier:

    Was wurde sich doch – auch hier auf RD – oftmals über die LKWs echhauffiert, welche einem die persönliche Freiheit nehmen – frei rasen zu können…

    Jetzt wo mal ein paar Meter Regale in den Supermärkten & Co leer sind… oh… Klopapier ist alle … ähm, wie war das doch immer: Scheiss LKWs … Güter auf die Schiene!

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es genau der richtige Zeitpunkt zu sagen:

    „Leckt uns am Arsch!!!“ Habt IHR alle sonst immer gerschrien, dass wir Eure Freiheit behindern auf den Straßen… dann schaut jetzt wo und wann Ihr Euer Zeugs herbekommt und vielleicht kapiert Ihr alle es jetzt mal, wie das ganze läuft mit der Versorgung!

    Sage ich als ehem. LKW- und jetziger Busfahrer aus Insbrunst an Überzeugung!

    Aber dass jetzt auf einmal die Wochendfahrverbote für LKWs augehoben werden ist schön und gut. Nirgendwo ist aber die Rede davon, wer die Touren Fahren soll und darf, denn die wöchentliche Ruhezeit und die Wochenend-Ruhezeit für die jeweiligen Fahrer sind davon nicht ausgenommen… und jeder Fahrer haftet für die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften… . Ich würde mich weigern zu fahren… ausser ich würde einen amtlich vom MP persönlich unterschriebenen Freibrief für die nächsten 10 Jahre bekommen!

  • Ex Regensburger

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    Zur Diskussion um die Thesen von Dr. Wodarg (er ist damit nicht allein, ich spare mir hier einige Links, schaut selbst):
    Wie dem auch sei, es macht keinen Sinn „die Wissenschaft (die immer kontrovers ist und zu sein hat) zu bemühen“ und Personen, die querdenken zu schmähen und abzuwerten. Auch Wodarg bemüht wissenschaftliche Daten und Erkennnisse, er kommt nur zu anderen Schlüssen. Wer „Recht hat“, wird nur die Zukunft bzw. ein rückblickende Analyse zeigen. Kann sein, dass er zwar immer in der Vergangenheit recht hatte (SARS1, Schweinegrippe und Tamiflu-Skandal etc.) und nun ausnahmsweise falsch liegt. Wir wissen es nicht, das wird erst eine Rückschau nach dem ganzen Mist zeigen.
    Ansonsten schließe ich mich den reflektierten Ausführungen von Franz Kiesl an; die Frage bliebt nämlich unbeantwortet: Wenn in den letzten Jahren bis zu 30.000 Mitmenschen in D pro Jahr an der Influenza gestorben sind und 100.000e weltweit (und wir haben momentan immer noch DEUTLICH höhere Todeszahlen an der Influenza in D), warum hat man da nicht die ganze Weltwirtschaft platt gemacht, um die zu retten? Natürlich kann man immer mit „Verantwortung“ argumentieren und ALLES brav so machen, wie es zur Zeit gemacht wird und Kritiker als unverantwortlich brankmarken, die Frage ist jedoch auch wieviele ruinierte Existenzen und in der Folge Tote werden die Folge der momentanen Maßnahmen sein?
    Momentan drängen die meisten auf die Ausgangssperre, jedoch warnen hier auch Fachleute, da das wohl nicht allzu viel bringen würde (man muß ja raus in die Läden, zur Apotheke etc und die eigentliche Infektionsrate ist viel höher wie angegeben, es werden ja nur diejenigen mit heftigen Symptomen getestet, wir wissen – ca. 80% haben nur minimale Erkältungssymptome und gar keine):
    „Der Chef der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert von der Bundesregierung, die massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben schon jetzt klar zu befristen und ein Ausstiegsszenario vorzubereiten. „Ich glaube nicht, dass wir das, was wir jetzt tun, monatelang fortführen können. Die jetzigen Einschränkungen hält unsere Gesellschaft nicht ewig durch“, sagt Reinhardt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. „Die Ängste und Sorgen würden die Menschen psychisch überfordern.“
    Und nicht nur die Psyche…

  • highwayfloh

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    Mit Verlaub:

    Aus Insbrunst, zugleich Verbunden mit der Hoffnung, dass alles gut ausgehen möge und um Zuversicht und Hoffnung zu spenden:

    Unsere Hymne…. die Bayernhymne!

  • Bert

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    @Ex-Regensburger

    Offenbar werden ja die Bedenkenträger in Sachen Ausgangssperre nicht abgewertet. Sie kommen in den Medien zu Wort. Ich bezweifel Wodargs Thesen insbesondere deswegen, weil ich sehe, mit wem er sich gemein macht: den Rechtsaußen-Koop-Verlag, Ken Jebsen etc. etc, die neben Wodarg permanent hart an der Verschwörungstheorie „berichten“. Warum macht der Mann das? Er kam ja durchaus auch in den Öffentlich-Rechtlichen zu Wort. Warum wendet er sich nicht an seine Kollegen aus der Wissenschaft?

    Die Influenza ist – Stand jetzt – nicht mit COVID-19 zu vergleichen. Sie verbreitet sich viel schneller – lange Inkubationszeit, kaum oder nur leichte Symptome bei jüngeren Menschen. Und wenn Sie von einer deutlich höheren Todeszahl sprechen, welchen Maßstab legen Sie da an? Wir befinden uns nicht am Jahresende und blicken zurück. Wir befinden uns in den ersten Wochen. In Italien sind mittlerweile fast 3.500 Menschen gestorben, knapp 1.000 in Spanien. Und zwar trotz Einschränkungen – die möglicherweise verspätet kamen. https://coronavirus.jhu.edu/map.html

    Ich halte es für gut, die Sache kritisch zu beobachten, aber mal ehrlich: Glauben Sie, dass alle, die da gerade über Einschränkungen nachdenken und warnen völlig bescheuert sind? Angst und ein gewissen Hilflosigkeit mögen bei alledem sicher eine Rolle spielen, manche Entscheidung fällt eben schnell, vielleicht wäre rückblickend eine andere besser gewesen. Aber nur weil ein verrenteter Arzt sich jetzt quer durchs Internet medial produziert, ist das allein für mich kein Grund, diese Pandemie kleinzureden.

  • Ex Regensburger

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    PS:
    Die Befürworter der Isolation überschlagen sich:
    Als erste größere Stadt in Nordrhein-Westfalen hat Leverkusen mit sofortiger Wirkung Zusammenkünfte unter freiem Himmel verboten. Zwei oder mehr Menschen dürfen sich jetzt nur noch draußen gemeinsam aufhalten, wenn sie zusammen wohnen.

    In welchem Horrorfilm bin ich da eigentlich? Dürfen wir dann nicht mehr mit unserem Nachbarn reden?
    Und DRAUSSEN an der frischen Luft ist die Virenlast deutlich geringer als in einem Baumarkt, wetten?
    Anders herum gedacht: Wenn man auf der Jahninsel ca. 2 Meter Abstand halten würde, wäre das wohl mit die gesündeste Maßnahme überhaupt sich dort an der frischen Luft in der Sonne aufzuhalten.
    Asterix würde sagen: DIE SPINNEN DIE RÖMER!

  • Ex Regensburger

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    @Bert: „Sie komme zu Wort?“ Es darf gelacht werden, angesichts der Seitenaufrufe von Dr. Wodarg und das allgemeine Interesse wäre es die Pflicht der öffentlich-rechtlichen gewesen, ihn mal einzuladen (und dann gerne argumentativ zu zersägen, dürfte aber schwer werden). Darauf bezog sich meine Kritik, natürlich kommen sehr vereinzelt KRITIKER DER AUSGANGSSPERRE ZU WORT, da kann man ja nicht anders, denn die haben hohe öffentliche Positionen.
    Medial läufts wie es oft läuft: Die Qualitätsmedien kneifen, lassen Querdenker nicht zu Wort kommen, dreschen auf die ein und die Kritiker rennen dann zu zweifelhaften Medien, die auch nicht mag. Dann kann man sie trefflich als „Rechte“ geißeln. Klassischer Fall von einem selbsterzeugten Problem.
    Das „Glauben Sie, dass alle, die da gerade über Einschränkungen nachdenken und warnen völlig bescheuert sind“ ist natürlich eine rhetorische Fangfrage. Antwort: Nicht völlig, aber eine Fehleinschätzung mag ich nicht ausschließen, immer hin war das in den letzten Jahrzehnten (Sars1, Schweinegrippen-Schwachsinn etc.) immer der Fall. Und u.a. Wodarg hat das damals schon geblickt und nicht „die Mehrheit“. DANACH interessierts keinen mehr, da muß man im Netz schon danach aktiv suchen, wenn man sich über die Realität der „tödlichen Pandemien“ der letzten Jahrzehnte informieren will.

  • Gregor

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    Wenn überwiegend Menschen mit Symptomen „getestet“ werden und selbst von diesen (in D.) fast nur über 80jährige sterben, entspricht das nicht in etwa der „normalen“ statistischen Sterberate? Inwiefern kann man überhaupt darauf vertrauen, dass veröffentlichte Zahlen stimmen?

    Über die Hintertür soll evtl. (neben x weiteren womöglich gezielten Effekten im Zusammenhang mit was weiß ich alles für Interessen) nebenbei das Bargeld abgeschafft werden, oder woher haben die Läden die Anweisung, dass überwiegend mit Karte bezahlt werden soll? Obwohl die Kassierer oft mit Handschuhen arbeiten und die von den Kunden berührte Ware ja auch in die Hand bekommen, und obwohl es an offizieller Stelle, Bargeld sei wahrscheinlich unkritisch bzgl. Übertragung?

    Ich habe ein ganz mieses Bauchgefühl bei dem, was da gerade abläuft, es fühlt sich für mich vieles sehr manipulativ an, mit Schürung und Ausnutzung von Angst der Bevölkerung und entsprechenden Kettenreaktionen.
    Die Bürger schreien ja nun schon von selbst nach Ausgangssperren. Wie gefügig werden sie erst sein, wenn sie nach Wochen und Monaten zermürbt sind und nur noch erleichtert, wenn der Spuk ein Ende hat?
    Die ganzen Maßnahmen verursachen u.U. mehr direkte und indirekte Schäden als das Virus selbst.
    Aber solche Bedenken darf man ja schon fast nicht mehr äußern, wenn man nicht als „verantwortungslos“ oder gar Verschwörungstheoretiker dastehen will.

  • Bert

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    @Ex-Regensburger

    Na dann reden wir mal über Sars 1 und den „Schweinegrippen-Schwachsinn“. Die Informationen sind übrigens gut versteckt in mehreren Wikipedia-Artikel und Medienberichten, die Dr. Google geschickt in den Suchergebnissen auf der ersten Trefferseite verbirgt.

    An der´Schweinegrippe starben weltweit 2009 und 2010 etwa 19.000 Menschen, Deutschland 258. Weltweit gesehen nicht viel und das binnen fast zwei Jahren.

    COVID 19 hat bis jetzt – also innerhalb von etwa drei Monaten seit dem ersten Auftreten in China etwa 10.000 Opfer weltweit gefordert, davon 3.400 in Italien (Das mag u.U. daran liegen, dass alte Menschen dort häufig in der Familie leben und deshalb einer hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind.). Wenn das in der Geschwindigkeit weiter geht oder sich sogar noch steigert, dann prost Mahlzeit. Und ich kann das Gerede (nicht von Ihnen) auch nicht mehr hören, dass es doch „nur“ die Alten seien. Das ist menschenverachtend.

    Vor dem Hintergrund dieser momentanen Zahlen kann ich viele Reaktion derzeit auf jeden Fall verstehen. Ob die Maßnahmen geeignet sind, darüber kann man sicher streiten, aber diese generell abzulehnen – wie Wodarg – ist verantwortungslos.

    Und nochmal Wodarg kam zu Wort in den öffentlich-rechtlichen. Frontal 21, ZDF, der Beitrag ist in der Mediathek auch immer noch abrufbar. Jetzt gibt es zu seinen Aussagen Faktenchecks. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/ohne-fundament-arzt-nennt-corona-massnahmen-panikmache,RtaPFlQ

    Auf die könnte Wodarg erwidern. So funktioniert eine Debatte. Aber es ist auf jeden Fall offensichtlich, dass einiges von dem, was Wodarg behauptet unwiderlegbar falsch oder – meinetwegen unabsichtlich verkürzt ist. Nicht jede Minderheit hat automatisch recht, weil sie eine Minderheit ist.

  • Julian86

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    Was „erlaubt“ sich bloß der Gouverneur von California? Nicht auf Dr. Wodar hörend schließt er mit sofortiger Wirkung seine 40 Millionen Bürger ab/aus. Ex-Regensburger –> CNN!

  • GSH

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    Menschen wie „Ex-Regensburger“ denken nur an sich selbst und ihre „Freiheit“. Schaut nach Südkorea (wir haben direkten, privaten Kontakt) und Taiwan. So geht Eindämmung und Verlangsamung.

    Hoffentlich ist das „Ex“ vor Regensburger Programm.

  • GSH

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    Hatte eben ein Telefongespräch mit Kollegen aus der Slowakei: Man ist entsetzt über das Verhalten und die Ignoranz der Deutschen. Seit zwei Wochen halten sich die Slowaken nahezu an die Empfehlungen der Regierung. Man schützt sich selbst und vor allen Dingen: Seine Mitmenschen und Umgebung.

    Bleibt’s gesund.

  • Ex Regensburger

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    War klar, dass ich jetzt so unsachlich angegriffen werde. Die Rechthaberei vor dem Schutzschild der Verantwortung. Kommt mal runter und bleibt sachlich:
    zu Bert: „Nur die alten“ ist natürlich übel, meine Eltern sind um die 90 und es ist ok, dass die jetzt keine Coronaparties mit Jugendlichen feiern.
    Aber: Na da sieht man doch, dass Wodarg und die „Pandemiekritiker“ bei SARS 1 und Schweinegrippe etc. recht hatten; epidemiologisch waren das Fake-Pandemien, bei aller Empathie für jedes einzelne Opfer. Daran hat primär die Pharmaindustrie verdient (Tamiflu etc.), deren Börsenkurse aktuell gewaltig steigen…
    Das sind die Fakten, leider ist man da immer erst im Nachhinein klüger. Und ich sage auch: VIELLEICHT hat ja jetzt nicht recht, aber offenbar ist es ein Durchblicker der sich traut gegen den Mainstream zu arguementieren; solche Leute braucht die Wissenschaft und unsere Gesellschaft. Wir sind ja nicht in China.
    Zu GSH:
    Nein ich denke nicht nur an mich, ich bin im Gesundheitswesen tätig und meine Leidenschaft und meine Berufung ist, dass es meinen Mitmenschen besser geht. Was bis jetzt seit Jahrzehnten zu meiner Freude und der Freude meiner „Klienten“ hervorragend funktionert hat. Und es ist primär nicht „meine Freiheit“, um die es geht, denn ich bin gut aufgestellt, lebe in einem großen Haus, klasse Partnerin (werde nicht vereinsamen) und bin finanziell abgesichert. Ich mache mir einfach Sorgen, weil unsinnigerweise übertriebene Maßnahmen jetzt mit Jubelgeschrei favorisiert werden und die Weltwirschaft, die für unser aller Wohlergehen wichtig ist, abstürzt.

    Und Fakt ist auch, das Wodarg – bis jetzt! – recht hat, hier die offiziellen und aktuellen Daten; KW 11. 09.03 bis 15.03. 2020 Übersterblichkeitsstatistik von Europa. Noch immer keine Signale für Übersterblichkeit in Europa, nicht mal für Italien etc.. :
    http://www.euromomo.eu/slices/map_2017_2020.html

  • R.G.

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    @GSH
    @Bert
    „Menschen wie „Ex-Regensburger“ denken nur an sich selbst und ihre „Freiheit“. “
    Das ist in Ordnung, dass sich die Demokratie an einem Rederecht für Meinungsgegner beweist. Zu jeder Zeit.
    Nach meinem Empfinden vertritt Ex Regensburger nicht eine andere Meinung, sondern ständig einen Link zu Dr. Wodarg. Mich nervt die Verkürzung, mir wäre eine harte Diskussion von User zu User lieber als das Versteckspiel hinter Symbolfiguren.

    “ Ich bezweifel Wodargs Thesen insbesondere deswegen, weil ich sehe, mit wem er sich gemein macht: den Rechtsaußen-Koop-Verlag,“
    Wenn wir keine fetzigen, harten Diskussionen mehr führen, wandert jeder in eine Nische wie den Kopp Verlag.
    Wir müssen reden.
    Damit meine ich, WIR müssen reden, nicht “ Ich bin ein guter „Drosten“er, du bist ein böser „Wodarg“er, pfui.

  • Ex Regensburger

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    Zu R.G:
    eine inhaltliche Diskussion ist schlecht möglich, wenn man die Inhalte dadurch desavouiert, wenn man auf die Quellen bzw. die Portale verweist (z.B. Kopp-Verlag). Oder anders herum: Ich hasse den rechten Kopp-Verlag, aber er – bzw. seine Autoren – hat trotzdem manchmal recht und einige wenige gute Bücher.
    Mein Appell: hört mal auf mit dem Lager-Denken, die Pfeifen von AFD haben auch mal (selten) ein richtiges Argumente mit dabei (leider).
    R.G.: Von User zu User reden wird mir langsam zu mühsam, zudem kommen wir – als nicht-Virologen und nicht-Epidemiologen – nicht ohne zitieren der Fachleute aus.
    So, jetzt gehe ich erstmal mit meiner Frau in den Garten, geniesse die Sonne u. trinke einen Kaffee. ALLEN Mitlesenden alles Gute, sogar GSH :-).

  • Lothgaßler

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    Haben alle dem Virologen Drosten bei Maischberger zugehört?
    Demzufolge wäre eine Strategie jene:
    – nachdem die Ressourcen für die Testung begrenzt sind, eine Begrenzung auf Risikogruppen und medizinisches Personal. Alles was in einer Gemeinschaft lebt gilt als infiziert, wenn einer Infiziert ist.
    – möglichst bald einen Impfstoff für die gefährdeten Bevölkerungsgruppen einsetzen, ohne langwierige klinische Studien, auch wenn das Risiko für stärkere Nebenwirkungen bei 1:1000 (das war eine Hausnummer) liegen würde. Kalkül: 1:1000 ist deutlich besser als 1:10.
    – die weniger gefährdeten Personengruppen dürften bis dahin bis zu einem gewissen Grad bereits infiziert oder sogar immunisiert sein. Das Problem ist die Immunisierten zu erkennen. Die könnten eigentlich unbelastet wieder ans Werk gehen.
    – Bis dahin helfen verhaltensbasierte Maßnahmen.
    => Nachdem das Virus ja nicht verschwindet und eine zweite oder dritte Infektionswelle befürchtet werden muss, läuft alles auf eine Zwangsimpfung hinaus. Die Frage ist nur: Wann?
    Ich habe von Drosten nicht gehört, dass er einer strikten Ausgangssperre derzeit das Wort redet. Drosten gab den Einblick, dass wer viel testet (was bei uns scheinbar in großem Umfang geschieht) auch viel findet und dies dann auch eher findet als andere anderswo. Maßnahmen ja, aber mit Verstand und lasst die Wissenschaft arbeiten.
    Also: Das Virus überspringt keine 5 Meter und bohrt sich auch nicht durch die Haut der Hände. Wer sich wie jetzt bei Sonne im Freien aufhält, Abstand zu anderen einhält und sich die Hände wäscht bevor er im Mund rumstochert oder sich die Augen reibt, der verhält sich für sich und sein Umfeld unschädlich. Betatschen fremder Personen ohne dringichen Grund verbietet sich derzeit von selbst.

    Es sollte noch jemand den richtigen Umgang mit Einmalhandschuhen besprechen: Derzeit laufen doch einige mit den Dingern rum. Leider ziehen sie dann den Handschuh von der rechten Hand mit der linken Hand doch sehr unbekümmert ab, stopfen den womöglich umgedrehten Einmalhandschuh in die Jackentasche und ziehen sich dann das Ding womöglich umgedreht wieder über.

    Mundschutz (als kleiner Beitrag zur Verringerung der von ihm ausgehenden Keimlast) könnte sich jeder selber basteln: Verbandskasten auf, Dreieckstuch raus, ein oder zweimal falten und umbinden. Wenns unglücklich läuft, dann muss man dem freundlichen Polizeibeamten eben sagen, dass dies kein Überfall ist und das Vermummungsverbot aufgehoben werden sollte.

  • Gregor

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    @Lothgaßler

    Da hat die Pharma im Background offenbar schon ganze Arbeit geleistet – schön Panik verbreiten und fragwürdige Tests einsetzen, um den Weg zur Zwangsimpfung zu ebnen. Jeder, der nun von sich aus das fordert, spielt diesen Strategien wunderbar in die Hände.
    Auch wenn es dann mehr (kurz-/mittel-/langfristige) Impfschäden als vermeintlich vermiedene Viruserkrankungen gibt. Ist halt eine „Nebenwirkung“ des Kapitalismus.

  • Ex Regensburger

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    Da haben wir die Ausgangssperre, im liberalen Bayern. Im Frei-Staat! Wir sind die ersten. Söder for Kanzler, die anderen sind alles Zögerer und Verharm-loser oder einfach viel zu laschet!
    Und ihr werdet jetzt sehen: Die Zahlen gehen weiter hoch, trotz der Ausgangssperre.
    Ich habe oben den Link zur Euromomo-Statistik gepostet. Da kann man übrigens unten die Jahreszahlen ansteuern (ziehen) u. SEHEN, wie die Todesraten in jedem europäischen Land waren. Sehr interessanter und offizieller Vergleich.

    (bitte mitkriegen: das war Ironie)

  • Stefan Aigner

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    @Ex-Regensburger

    Es ist keine Ausgangssperre. Man darf weiter nach draußen. Man darf spazieren gehen. Man darf Sport treiben. Aber eben nur alleine oder mit der Familie. Im Grunde wird nun das geregelt, was viele bereits freiwillig gemacht haben. Man wird das alles sicher im Auge behalten müssen. Unbedingt sogar. Aber die Behauptung, es gäbe Ausgangssperren, ist falsch.

    Dass die Zahlen hochgehen werden, wurde heute bereits vom Robert-Koch-Institut und sogar in der Pressekonferenz von Söder gesagt. Ist auch irgendwie logisch, weil das alles zeitverzögert passiert.

  • Ex Regensburger

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    Ok, korrigiere das Wort „Ausgangssperre“. Aber bitte Herr Aigner, keine Wortklaubereien. Ich denke jeder hat mit bekommen, was ich meine.
    Und jetzt sagt erstmal DANKE für den Link, den in dieser offiziellen Statistik kann man schauen was die letzten Jahre wirklich los war und wie sich das Ganze entwickelt. Meine Prognose: Die Infektions-Zahlen werden noch eine Weile stärker hochgehen, die Totesraten etwas hochgehen – klar, trotz Ausgangssperre, äh, -Beschränkungen!
    Und bezüglich der Gesamtssterblichkeit werden wir in D weniger Tote durch Atemwegserkrankungen 2020 haben als in 2017. Herr Aigner, da halte ich eine Wette, sagen wir einen Kasten Corona-Bier (das jetzt leider keiner mehr kauft, dieses Beispiel zeigt, dass es keine irrationale Panik gibt…sorry wegen der Ironie). Ich hoffe, ich habe Unrecht mit meiner Hochrechnung/Vermutung.
    Und – es gibt viel mehr kritische Stimmen als nur Wodarg, nur ein kleines Beispiel:

    „Wenn jedoch das Gesundheitssystem (von den Quarantänemaßnahmen) überwältigt wird, könnte die Mehrzahl der zusätzlichen Todesfälle nicht durch Coronaviren ausgelöst werden, sondern durch andere Erkrankungen und Umstände wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Traumata, Blutungen und ähnliches, die dann nicht adäquat behandelt werden. Wenn das Ausmaß der Epidemie das Gesundheitssystem dann tatsächlich überwältigt und extreme Maßnahmen nur eine bescheidene Effektivität zeigen, könnte das flattening the curve die Dinge schlimmer machen: statt in einer kurzen, akuten Phase überwältigt zu werden wird das Gesundheitssystem in einem verlängerten Zeitraum überwältigt. Das ist ein weiterer Grund, warum wir Daten über das exakte Ausmaß der Aktivität der Epidemie brauchen.“
    John P.A. Ioannidis ist Professor für Medizin, Epidemiologie und öffentliche Gesundheit, für biomedizinische Wissenschaft und Statistik an der Stanford University sowie Co-Direktor des Stanford Meta-Research Innovation Center.“

  • Stefan Aigner

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    @Ex-Regensburger

    Ich finde Ihr Zitat jetzt nirgends (stelle es aber mal nicht infrage). Es belegt aber keinesfalls, dass die Maßnahmen falsch sind.

    Ioannidis stellt in den Raum, dass das Gesundheitssystem überwältigt werden könnte. Das sagen auch die Leute vom RKI auch.
    Er stellt in den Raum, dass die Mehrzahl der Todesfälle von anderen Erkrankungen herrühren könnte, die wegen der Überlastung nicht mehr adäquat behandelt werden können. Genau und gerade auch davor wird in Zusammenhang mit Corona auch gewarnt.
    Dann wird die Frage gestellt, was passiert, wenn die nun ergriffenen Maßnahmen keine Wirkung haben. Dann könnten deren gesundheitliche Folgen ZUSÄTZLICH zu den Folgen der Epidemie das Ganze noch verheerender gestalten.
    Und zum Schluss fordert Ioannidis mehr Daten. Na ja: Hat irgendjemand bestritten, dass wir mehr Daten brauchen?

    Ioannidis verfolgt ganz und gar nicht die Argumentation Wodarg a la „Da ist überhaupt nix. Alles normal. Kümmert Euch nicht drum.“ Oder was soll die Konsequenz sein? Ich vermisse andere Vorschläge oder Lösungsansätze. Der Tenor ist nur Die wollen uns zugunsten von irgendjemandem was aufs Auge drücken.

    Es ist richtig, die Maßnahmen kritisch im Auge zu behalten. Und auch die weiteren Entwicklungen. Aber einfach nix tun kann es nicht sein.

  • Ex Regensburger

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    Nein Herr Aigner, meine Argumentation und Position ist nicht: „Alles übertrieben. Bitte weitergehen und einfach weitermachen.“
    Es gibt viele Wege nach Rom und es gibt z.B. auch Länder (da wurden die Politicians auch von Epidemiologen beraten), die das anders angehen (UK, NL etc.). Man kann die drakonischen Maßnahmen auch übertreiben, schon die Süddeutsche zum Thema gelesen?:
    Die ital. Armee wird eingesetzt um die Bürger im Zaum zu halten. Ich zitiere die SZ vom 19.3.20:
    “ Wer es nicht tut, dem drohen nun härtere Strafen. Rom erwägt, die Armee weiter zu mobilisieren, um Vorschriften durchzusetzen. 7000 Soldaten sind schon in den Straßen. Viel hängt davon ab, wie lange die Italiener den Hausarrest erdulden.“
    Ist ja jetzt alles legitim, und Soldaten gegen eigene Bürger – egal, der Zweck heiligt die Mittel, aaaaaaaaaber: Eines der entscheidenden Dinge, das wir nicht wissen, ist, wie lange diese Maßnahmen von social distancing und lockdown aufrecht erhalten werden können, ohne gravierende Konsequenzen für die Wirtschaft, die Gesellschaft und die geistige Gesundheit. Daraus können sich unvorhersehbare Entwicklungen ergeben, einschließlich Finanzkrise, Unruhen, sozialer Unfrieden, Krieg (!!) und eine Zerstörung unserer sozialen Strukturen. Als Minimum brauchen wir unverfälschte Daten über Prävalenz und Inzidenz der sich entwickelnden Infektionslast, um Entscheidungsfindungen begleiten zu können.
    Man kann nur hoffen, dass, ganz ähnlich wie 1918, das Leben weitergehen wird. Im Gegensatz dazu, mit lockdowns über Monate, wenn nicht Jahre, kommt das Leben im Wesentlichen zum Erliegen, kurz- und langfristige Konsequenzen sind völlig unbekannt und es könnten tatsächlich Milliarden, nicht nur Millionen von Leben auf dem Spiel stehen.
    Wenn wir uns entschließen, von der Klippe zu springen, brauchen wir – VOR DEM SPRUNG – Daten, die uns über die Rationale eines solchen Schrittes Auskunft geben und darüber, dass wir irgendwo landen, wo es sicher ist.
    Aber man springt munter von den Klippen, weil man JETZT vor einem Virus Panik schiebt, der ca. so gefährlich ist wie der Influenza-Virus (wegen dem nicht ein einziges Bundesliga-Spiel abgesagt wurde). Wie man daran sehen kann, ist es eine mediale Panik, weil alle darauf starren und im Minutentakt news kommen. Medien funktionieren nach dem Prinzip: ES MUSS NEU SEIN (ein altes Virus wäre langweilig) und DIE MESSAGE MUSS EMOTIONEN ANSPRECHEN.
    Es handelt sich um ein Wahrnehmungs- bzw. Focusierungsproblem, wenn ich ganz nahe an etwas hingehe – sehe ich nur noch das. Früher hat sich kaum jemand um die 25.000 Influenca-Toten pro Jahr nen Kopf gemacht, auch die nicht, die jetzt die VERANTWORTUNG über alles stellen und Kritiker am liebsten….egal…
    Ich sag nur noch eines: Wenn die nicht alsbald damit aufhören, werden sich ganz andere Stimmen als Wodarg oder meine erheben, nämlich diejenigen die aufgrund der Maßnahmen nichts mehr zu beissen haben u. aufgrund von mangelnder Liquidität vom Vermieter gekündigt werden. Die werden dann leider nicht mehr mit http://www.-Links und mit Wissenschaft argumentieren.
    Komischerweise mutieren all die linken und sozial engagierten Diskutanten hier bei Rgbg-Digital zu hartgesottenen Infektiologen, die nur noch eines im Blick haben: DAS VIRUS!
    (ok, war etwas polemisch überspitzt)

  • Stefan Aigner

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    @Ex-Regensburger

    Wer befürwortet die Maßnahmen in Italien? Wer hat gesagt, dass jetzt alles legitim ist? Das habe ich dezidiert nicht. Was soll die Ablenkung und Ausweitung anstatt tatsächlich auf konkrete Fragen einzugehen?

    Egal wie oft Sie den Behauptung der Gleichsetzung mit Influenza wiederholen: Sie ist nach Aussage des RKI falsch (siehe das Video der heutigen Pressekonferenz oben).
    Egal wie oft Sie die Behauptung, es sei ein altes Virus wiederholen: Das RKI hat das deutlich bestritten (Video, Internetseite etc.).
    Es gibt Länder, die das anders angehen: Wer recht hat, wissen aber weder Sie noch ich. Wir stehen erst am Anfang. Glauben Sie ernsthaft, dass Die „Strategie“ in UK nicht hier übernommen werden wird, wenn sie erfolgreich sein sollte? Und welches Konzept meinen Sie ganz konkret, wenn Sie es schon erwähnen (https://www.merkur.de/welt/coronavirus-england-grossbritannien-london-queen-ausgangssperre-ubahn-massnahmen-england-covid-19-anzahl-zr-13605976.html)?

    Es hat auch was von Panik verbreiten, wenn man ständig behauptet, alles, was derzeit getan wird, wäre falsch übertrieben und dann schlimmste Szenarien entwirft. Das tun Sie in Ihrem obigen Kommentar, dessen Konsequenz eben ist: Wir wissen noch nix. Tun wir also nix oder tun wir irgendwas anderes, aber ich sag nicht was.

    Und BTW: Was würde denn jemand am liebsten mit Kritikern tun? Ich zumindest würde Ihre Kritik gern verstehen können, aber Sie machen es einem schon schwer.

  • Ex Regensburger

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    Habe aufgrund der Schreibe hier schon die Einstellung entwickelt, dass man die aktuellen Maßnahmen alle klasse findet. Ist ja schön, wenn sich Herr Aigner wenigstens vom Armee-Einsatz als Ordnungstruppe distanziert.
    Zum Thema: RKI, die liegen und lagen auch schon oft falsch, ist kein Hort der Weisheit und absoluten Wahrheit. Und – natürlich MUSS man Corona mit der Influenza vergleichen und daraus einigermaßen sinnvolle Strategien ableiten, wer etwas anderes behauptet, hat null Ahnung von Epidemiologie.
    Unterschiedliche Strategie-Ansätze gibts auch bei den momentan so hoch gehandelten Virologen, siehe hier:
    https://www.deutschlandfunk.de/kritik-an-schulschliessungen-wegen-corona-das-virus-wird.694.de.html?dram:article_id=472470

    Das Argument, dass ich evtl. Panik wegen der kommenden Entwicklung verbreite hat natürlich etwas. Ich wünsche mir gerade da etwas mehr Panik, naja, sagen wir: BETROFFENE AUFMERKSAMKEIT, denn wir haben zwar Parallelen/Erfahrungen mit Pandemien, aber KEINE für die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft.
    Zum Link wie’s in UK läuft: Das bezieht sich auf London u. da sind es im Moment noch Appelle, steht so drin. Außerdem – offenbar HILFT KEINE STRATGIE WIRKLICH. Also dann bitte nicht ohne verlässliche Daten die Weltwirschaft gefährden.
    Was jemand gerne mit Kritikern tun würde? Finde ich gerade nicht mehr, irgendein Ministerpräsident hat ungut gedroht. Egal, ich muß die Schreiberei hier mal etwas pausieren lassen und spazieren gehen und zur Bank, Pharma-Aktien ordern (schaut Euch mal die Kurse an)…

  • Stefan Aigner

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    @Ex-Regensburger

    Ihr LInk stammt vom 13. März. Das ist ein paar Tage her. Insgesamt vertraue ich dem RKI mehr als Ihnen. Aber ich gebe es auf, mit Ihnen zu diskutieren. Sie wollen nicht. Sie gehen auf keinerlei Argument ein. Ich verweise nochmals auf diesen Artikel hier. Er beschreibt Strategien, um die es gerade geht. Die sind weit weg von Ihren Szenarien, obwohl die von Ihnen erwähnten Unwägbarkeiten dennoch beschrieben werden. Das ist der Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und Panikmache. https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-ist-die-corona-pandemie-nicht-in-wenigen-wochen-vorbei/?fbclid=IwAR2necYYyqFhx-FvuOGRdxVStXhBCQ5ZtWisTVq8TJ1NzENVWbJFVvneJSY

  • Prokrastinator

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    Sehr geehrter Herr Aigner,
    Ich finde es löblich, dass Sie versuchen, für Klarheit zu sorgen. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass sie damit jemanden wie den Foristen Ex-Regensburger erreichen. Menschen, die mit „ich glaube… nicht“ kann man nicht überzeugen. Wenn jemand einer Verschwörungstheorie verfallen ist, dann wird man ihn nicht mehr erreichen.
    @Ex-Regensburger: tun sie mir bitte einen Gefallen und behalten Sie ihren Glauben für sich. Wir alle wissen jetzt, dass Sie der einzig Erleuchtete sind und viele Andere nicht Ihren Durchblick haben und schon einer Herdeninfektion erlegen sind. Ich möchte nur mal kurz nochmal darauf hinweisen, dass der von Ihnen zitierte Fachmann in seiner Funktion als Fachmann einen Postboten als Arzt eingestellt hat (Gert Postelt). Mich interessiert es nicht, ob die Viren gleich, ähnlich oder verschieden sind, solange kein Gegenmittel oder eine Impfung vorhanden sind, bleibt das Virus gefährlicher als die Influenza, weil es unberechenbarer ist.

  • XYZ

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    Bislang liegen mehr sog. Kohorten-Studien vor, wenn ich Prof. Dorsten im NDR richtig verstanden habe, aber weniger randomisierte und kontrollierte medizinische Studien, Statistiken daher fraglich wegen Annahmen. Trotzdem Vorsorge-Massnahmen bei einem mutierten virus veranlasst – wie weit die gehen müssen erscheint mir aber ebenso fraglich. Wissenschaftlich gesehen. Politisch (Panik) eine ganz andere Frage. Die Zeit wirds zeigen.

  • Ex Regensburger

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    Ha, soeben entdeckt – ein Superfachmann teilt meine Prognose/These, das ist doch mal einen Tick beruhigender als die gruseligen RKI-Hochrechnungen, denen Herr Aigner sooo sehr vertraut:

    „Die Todeszahlen werden aber auch in Deutschland steigen?

    Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohen Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat. In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

    Komplette Quelle:
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/neue-corona-symptome-entdeckt-virologe-hendrik-streeck-zum-virus-16681450.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

  • Ex Regensburger

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    Werter Prokrastinator,
    dazu: „tun sie mir bitte einen Gefallen und behalten Sie ihren Glauben für sich. Wir alle wissen jetzt, dass Sie der einzig Erleuchtete sind und viele Andere nicht Ihren Durchblick haben und schon einer Herdeninfektion erlegen sind.“
    Kann ich nur sagen, dass Sie die Grundregeln einer demokratischen Diskussionskultur (noch) nicht verstanden haben. Da kann durchaus mal ein Beitrag kommen, was einem nicht in den Kram passt. Wenn Sie keine Diskussion wollen, dann rate ich zur Nichtbeteiligung an einer solchen und zum Konsum der RKI-Seite, das reicht dann.

    Einer „Verschwörungstheorie“ bin ich beileibe nicht verfallen, denn ich glaube weder, dass die Amis die Chinesen mit einem Virus versehen haben, noch das dies umgekehrt der Fall ist. Ich glaube auch nicht, dass die Politiker und Virologen das gemeine Volk versklaven und entrechten wollen. Aber ich glaube, dass man mit einigen Einschätzungen und Entscheidungen gefährlich falsch liegt (und räume ein, dass ich mich täuschen kann). Und mehr als „Glauben“ tun die Virologen auch nicht, die meisten geben das auch erfreulicherweise im TV zu.

    Der „einzig Erleuchtete“ bin ich natürlich nicht, deshalb habe ich „meine Weisheiten“ von Fachleuten, die ich zitiere. Klar, ich habe zwar gerüttelt viel Durchblick (Zitat), bin ja auch etwas vom Fach, bin aber bei der komplexen Problemlage – neben Nachdenken – auf Forschung und Expertise angewiesen. Leute wie sie offenbar (ohne Sachargumente) lediglich auf Polemik.

  • Lothgaßler

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    Der Bayerische Hausärzteverband will nicht mehr jeden Verdachtsfall getestet sehen. Das halte ich für grundfalsch. Die Behandlung im Frühstadium könnte entscheidend für den Verlauf sein, das ist bei anderen Erkrankungen auch so, auch wenn derzeit keine spezifische Medikation zugelassen ist.
    Auch benötigen wir Instrumente zum Monitoring, sonst wird der Ausstieg aus den Maßnahmen schwierig werden und die so geliebten Statistiken werden starken Verzerrungen unterliegen (und zwar sehr stark Richtung Gefährdung).
    Auch ist jetzt schon absehbar, dass ohne Nachweis der Immunisierung oder der Virus-Freiheit kein Zugang zu Dienstleistungen mehr möglich sein wird, das trifft beide Seiten: Auftraggeber wie Auftragnehmer. Faktisch läuft es jetzt für viele auf ein Berufsausübungsverbot hinaus (gerade für Dienstleister mit Schwerpunkt Gesundheitsbereich), allerdings ohne dies offen auszurufen. Nehme ich meine Verantwortung ernst (so wie letzte Woche und in Abstimmung mit meinen Kunden die nächsten Wochen), dann ist nicht die von allen mit Verantwortung zu tragende Einschränkung das Problem (auch nicht über Wochen oder Monate), sondern das DANACH. Wie kann ich meinen Kunden gegenüber nachweisen, dass ich keine Gefahr bin? Wir brauchen dafür allgemein eine Lösung, sonst haben die weniger Verantwortungsbewussten jetzt und nachher die Oberhand. Einige Schlawiner und Strategen denken nämlich so: Stecke ich mich jetzt an, dann bin ich in 2 bis 3 Wochen mit der Sache durch und starte „immunisiert“ in die Zeit danach. Irgendein Labor, welches entsprechend testet und bestätigt, findet sich für Geld dann schon.

  • GSH

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    Guten Morgen!

    Welche Behandlung, werter Lothgaßler? Habe ich Symptome, begebe ich mich selbst in Quarantäne, hole mir eine telefonische Krankschreibung und bleibt zu Hause.

    Es gibt keine Behandlung, es gibt kein Medikament und die einzige Anwendung bei Schwersterkrankten ist die Beatmung wegen der Lungenentzündung.

    Teilweise kann man Ex-Regensburger schon auch Recht geben. Wie verhalten ich mich bei einer ortsüblichen Influenza? Das Wichtigste im Moment ist die Ausbreitung zu verlangsamen. Dazu gehört auch, dass ich nicht wegen einer laufenden Nase, Kopfschmerzen und weiteren leichten Anzeichen zum Hausarzt renne.

    Wünschen Allen einen schönen Tag.

  • Prokrastinator

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    Sehr geehrter Ex-Regensburger, mein letztes Statement zu Ihnen: Sie haben in diesem Forum jetzt 16 Beiträge gepostet. Nach Ihrem 14 habe ich mich erdreistet Ihnen MEINE Meinung zu Ihren Aussagen zu schreiben. Ich empfinde den Duktus Ihrer Posts allesamt so, wie ich es geschrieben habe. Sie stellen uns alle als Herdentiere hin, die keine eigene Meinung haben. Überdenken Sie mal lieber ihr Verständnis. Meinungsfreiheit und demokratischer Diskurs heißt nämlich nicht, dass ich mir ständig latent anhörten muss, wie naiv/dumm ich bin, bloß weil ich der „Mainstreammeinung“ angehöre. Ich nehme Ihnen auch nicht ihre Meinung, sondern bitte Sie darum, ihre Arroganz für sich zu behalten.
    1. Sie verlinken Artikel, die mehrer Tage alt sind. Seither sind weitere 50 Menschen und mehr in Deutschland gestorben. In Italien gestern alleine 600. das sind ca. 30 % der normalen „Tagesmortalität“ in Italien. 2. Ihr Experte kann einen Postboten nicht von einem Arzt unterscheiden und 3. Sie haben nichts anderes zu tun als sich zu freuen, dass sie mit Farmaaktien Gewinn machen. Nation um den ganzen Erdball verfahren wie die Deutschen. Viele andere Nationen haben gute Erfahrungen mit dem Vorgehen gemacht. Sind aber alles Hysteriker.
    Streeck sagt in seinem Interview auch nicht, ob er seine Aussage dahingehend trifft, ob Maßnahmen getroffen werden oder nicht. Also eine Nullaussage. Apokalyptisch glaube ich auch nicht, da Maßnahmen getroffen werden, was auch der Hintergrund solcher Szenarien sind. Wenn nichts gemacht wird, dann…
    Im Übrigen arbeite ich in einem Krankenhaus und bin direkt betroffen, wenn es schief läuft. Ich hoffe, dass ihre Einschätzungen zutreffend sind, alles ohne Komplikation abläuft.
    In diesem Sinne wünsche ich allen, dass Sie gesund bleiben, bedanke mich bei Herrn Aigner und seinem Team für die hervorragende Arbeit ebenso wie bei den vielen ArbeiterInnen im Einzelhandel, bei Sicherheitskräften, den Kollegen aus den Krankenhäusern und allen die ich vergessen habe.

  • Julian86

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    Kommentar gelöscht. Bitte etwas runterfahren in der Debatte. Gilt nicht nur für Sie.

  • Lothgaßler

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    @GSH:
    Sie verkürzen schon arg.
    Eine Krankschreibung macht für Selbständige keinen Sinn, und übrigens ist nach der überstandenen Auszeit auch nix gewiss. Bei jedem Schnupfen wiederholt sich das Prozedere, Personal in Lebensmittelgeschäften, Verwandte und Nachbarn werden verunsichert und nach der zweiten oder dritten Infektion mit Irgendwas wird die Einsicht in die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme schwinden. Je größer die Sippenquarantäne, desto wahrscheinlicher wird es, dass in der Sippe nicht nur ein Virus umgeht.
    Sie fokussieren Ihre Sicht bei der Behandlung auf die späten Stadien bei schweren Verläufen. Die Frage ist doch die: Welche Faktoren begünstigen schwere Verläufe, und hilft hier nicht doch eine frühzeitige Behandlung (die wir derzeit nicht genauer aufschlüsseln können), bzw. gibt es Faktoren die einen milden Verlauf fördern. Irgend etwas entscheidet über leicht oder schwer krank, und wie so häufig wirds nicht nur ein Faktor sein. Die überwiegend milden Verläufe zeigen ja: Unser Immunsystem steht nicht völllig hilflos Corvid-19 gegenüber. Vielleicht reicht es schon, wenn der „Feind“ etwas sichtbarer wird, oder das Immunsystem in einen Alarmzustand versetzt wird. Und das alles möglichst in einer frühen Phase, in der Körper und Geist noch gut beeinander sind. Der Mensch ist ein komplexes System höherer Ordnung, da muss auch um die Ecke gedacht werden.
    Die schweren Verläufe liegen in der ICU auch nicht nur wegen der Beatmung, und die Betroffenen sterben auch trotz Beatmung.

  • Ex Regensburger

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    @Prokrastinator:
    Naja, wenn man nicht erkennen kann, wenn jemand einen politischen Gag macht – sorry, dann…ich spare mir weitere bewertende Äußerungen. Natürlich habe ich keine Pharma-Aktien gekauft, hätte ein schlechtes Gewissen dabei (würde aber einiges bringen, wie man an den steigenden Kursen sieht).
    Ich habe schon darauf gewartet, dass die Anzahl meiner Beiträge kritisiert wird. Sorry, aber ich pflege zu antworten, das gehört sich so.
    Das „Sie stellen uns alle als Herdentiere hin, die keine eigene Meinung haben“ ist eine Unterstellung bzw. eine überzogene Interpretation. Ich würde vielmehr annehmen, dass – auch Sie – gute bzw. ehrenwerte Motive haben und sich aufgrund der offiziellen Berichterstattung (alle anderen sind ja Fake-news-Deppen oder müssen rechts sein) ihre Meinung bilden. Und offenbar muß man immer wieder betonen, dass einem die vielen Toten leid tun, bei der Berichterstattung vor 2 Tagen über die ital. Verhältnisse schossen mir die Tränen in die Augen. Was mich jedoch umtreibt ist – warum haben die vielen jetzt soooo hochverantwortlichen Mitmenschen nicht mit-gelitten und Ausgangsbeschränkungen und -Sperren gefordert, als es bis zu 30.000 Influenza-Tote in D pro Jahr gab?
    Die Antwort ist wohl schlicht folgende: Weil es den Medien egal war, war es den Bürgern egal, so isses halt jedes Jahr. Und wenn etwas „neu“ ist, dann macht es Angst und Sars2 ist neu (obwohl viel weniger tödlich als Sars1).
    Im Übrigen habe ich auch infizierte Patienten und bin direkt betroffen, wenn es schief geht. Und habe soeben eine Petition unterschrieben, dass Pflegekräfte besser entlohnt werden, hier der Link mit der Bitte um Unterzeichnung:
    https://aktion.campact.de/klinikpersonal/appell/teilnehmen?utm_campaign=%2Fklinikpersonal%2F&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-fb&utm_term=inside_flow

  • Julian86

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    Sehr aufklärend: Ein Jurist und ein Pressereferent machen sich Gedanken über die aktuelle Lage und schreiben:

    Kämpfen geht nur kollektiv

    Zur Zeit der Spanischen Grippe ereigneten sich die Russische Revolution, die Münchner Räterepublik und viele andere soziale Aufstände. Es war klar, dass die Folgen von Krieg, Nationalismus und eben auch des Virus die Arbeiterinnen und Arbeiter am stärksten treffen würden. Nicht ohne Grund schufen die sozialistischen Akteure in Reaktion auf die Spanische Grippe zentrale Gesundheitssysteme, um große Teile der Bevölkerung zu versorgen. In Zeiten globaler Pandemien muss das Recht auf Gesundheit entsprechend global umgesetzt werden – dies würde auch zur Folge haben, die Ursachen der Pandemien zu beseitigen, die sich womöglich in der für Mensch und Tier ausbeuterischen Fleisch- und Fischindustrie verorten lassen (Rob Wallace). Vor allem würde es aber zur Beseitigung jener Ursachen führen, die den aktuellen Notstand herbeigeführt haben: die dramatische Unterversorgung in vielen Gesundheitssystemen. Das Menschenrecht auf Gesundheit wurde schon vor der Pandemie nicht garantiert. Auch andere sozialpolitische Forderungen drängen in den Vordergrund: Arbeitsschutzrechte, Vergesellschaftungen, bedingungslose Entlohnungen für alle. Sind das Konturen einer Agenda, an die man in der globalen Krise anknüpfen kann?
    „FREITAG“:https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-welt-nach-corona-wird-jetzt-ausgehandelt

  • Reinhold Breuer

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    Das RKI ist die Schlüsselinstanz des deutschen Corona-Managements. Mit dem „COVID-19-Dashboard“ informiert es stets aktuell über den Infektionsstand in allen Städten und Landkreisen. Wirklich? Erst wer genauer hinschaut, konnte um 12:50 Uhr die Einschränkung bemerken „Aktuellstes Meldedatum 21.03.2020, 0:0 Uhr“, was evtl. veraltete Meldedaten im Dunkeln läßt.
    Aus unserer Region seien einige Tabellenangaben über Covid-19-Fälle meiner RKI-Abfrage um 12:50 abgeglichen mit Angaben des bayerischen Landesamtes für Gesundheit+Lebensmittelsicherheit LGL über Coronavirusinfektionen, Stand: 20.03.2020, 10:00 Uhr und lokalen Angaben (Gesundheitsamt Rbg „bestätigte COVID-19-Fälle Stand: 20.03.2020, 15.00 Uhr)“ Abfrage 21.3.,12:45 Uhr bzw. Landratsamt Regensburg LRA „Erkrankte Stand: 20.03.2020, 15:00 Uhr“ Abfrage 21.3.,12:46) getrennt durch Gleichheitszeichen:
    Kelheim LKs -> (RKI) 28 = 16 (LWL) = 31 (LRA);
    Regensburg LKs → (RKI) 18 = 54 (LWL) = 67 (LRA);
    Regensburg Stadt → (RKI) 20 = 64 (LWL) = 74 (Stadt);
    Schwandorf LKs → (RKI) 0 = 23 (LGL) = 32 (LRA)
    Vertrauen bauen Behörden weder auf mit späten Zahlen über bestätigte Infektionen noch mit unterschiedlichen. Insbesondere die RKI-Zahl für Schwandorf war und ist geeignet, Menschen zum Leichtsinn zu verführen und die Epidemie zu verstärken. Die schnelle Meldung an das RKI und die konsistente Eintragung neuer Fälle kann m.E. leicht gewährleistet werden.

  • Lothgaßler

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    @Reinhard Breuer:
    wollen Sie einen minutengenauen Liveticker? Der Virologe Drosten wäre ohnehin dafür bei einer Infektion alle Personen der betroffenen Lebensgemeinschaft als infiziert zu werten (weil sich in der Quarantäne dann eh alle anstecken). Würde diese Zählweise jetzt sofort so praktiziert, dann hätten wir einen „exponentiellen“ Zwischenspurt der Fallzahlen mit Panik in der Politik.
    Einerseits ist Quarantäne für Gemeinschaften eine Gefährdung, denn die Quarantäne für Einzelne in der Wohngemeinschaft lässt sich in der Regel nicht strikt durchziehen. Andererseits ein scheinbar begrenztes Risiko zur Immunisierung im kleinen Kreis und in scheinbar kleinen Schritten zur Herdenimmunisierung. Obs so aufgeht, was machen die nicht infizierten Singles, so allein in ihren Buden?
    Nachdem aber ohnehin nicht alle mit Corvid-19-Verdacht getestet werden und demnächst (nach Ansicht des Bayr. Hausärzteverbands) nur noch schwer Erkrankte und medizinisches Personal getestet werden sollen, werden diese Zahlen sowieso an Auskunftsschärfe verlieren. Über die Anzahl der Immunisierten kann ohnehin nur spekuliert werden. In Zukunft werden wir Expertenschätzungen zur Infiziertenanzahl erhalten, dafür aber sehr genau wissen wieviele Personen schwer erkrankt oder mit Corvid-19 gestorben sind. Viel Spaß beim Interpretieren.

  • Ex Regensburger

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    Weltweit führend ist die John Hopkins Uni mit ihrem Statistik-Dashboard:
    https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6
    Da wird gesagt, dass die die aktuellen Daten früher haben als das RKI. Hmmm, woher kriegen die die aktuellsten Daten? Vom CIA?
    By the Way: Wir haben dort aufgeführt bis jetzt ca. 12000 Corona-Tote WELTWEIT. Brutal, aber:
    Ich zitiere die ÄRZTEZEITUNG von 2017:
    „GENF. Atemwegserkrankungen durch eine Infektion mit dem Influenzavirus führen offenbar zu bis zu 650.000 Todesfällen jährlich weltweit. Das geht aus Schätzungen unter anderem der US-Seuchenbehörde CDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.“
    Stellt Euch vor, wir hätten weltweit in den nächsten Monaten auch nur 150.000 oder gar 200.000 Tote. Dann würden wir wohl 3 Monate mit absoluter Ausgangssperre in den Häusern verbringen…und keine Oppositionspartei würde sich trauen zu widersprechen, vermute ich mal…

  • R.G.

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    Bitte, wer hat Zugang z den Daten, Beatmete Patienten in den vergangenen Jahren
    älter als 70,
    älter als 80,
    älter als 90 Jahre
    mit niedriger zahlenden allgemeinen Krankenversicherungen
    mit höher zahlenden privaten Krankenversicherungen,
    in den vergangenen Jahren, bzw. in einem der vergangenen Jahre.

    Ich wäre sehr verwundert, wenn Beatmung alten Menschen, abseits von Operationen tatsächlich gewährt worden wäre in der jüngeren Vergangenheit.

  • Dominik Müller

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    @Reinhold Breuer „Vertrauen bauen Behörden weder auf mit späten Zahlen über bestätigte Infektionen noch mit unterschiedlichen.“ – nun, deshalb steht ja der Stand dabei und welche Abweichungen es geben kann, insbesondere bei nur täglicher Aktualisierung der Karte. Seit Ihrem Vorschlag, den Theaterbetrieb weiterlaufen zu lassen und lediglich jeden dritten Platz freizulassen, finde ich Ihre Einwände und Kritik allerdings nebensächlich. Das LGL beschreibt die Abweichungsgründe sehr nachvollziehbar. Sie müssen halt genauer lesen. Das steht oberhalb der Karte des LGL:
    „Hier sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem LGL über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum meldet die bayerischen Fälle an das Robert Koch-Institut, auch hier kann es z.B. durch unterschiedliche Aktualisierungszeitpunkte zu abweichenden Daten kommen.“

  • highwayfloh

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    He Leute,

    kommt mal wieder runter… ist es wirklich in dieser Zeit nötig, sich trotz allem virutell die Köpfe einzuschlagen? Ich denke nicht!

  • Mario

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    Zu ExRegensburger:
    „In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2.“

    Es geht ja noch viel weiter: In Italien werden alle toten Corona-Infizierten zu Coronatoten erklärt. Also z.B. durch einen Unfall rein in die Corona Sterbestatistik.

    Das wäre genauso also würde man alle Tote auf Herpesviren testen und dann von xy Tsd. Herpestoten sprechen.
    Weiss jemand ob in der weltweiten Statistik genauso verfahren wird?

  • Shadowchaos

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    @Mario. bzgl. der Statistik, dass hatte dieser Professor Wiehler in seiner Pressekonferenz am Freitag auch so erklärt.
    Da gab es genau die selbe Frage eines Journalisten.

  • Mr. T.

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    Es mag sein, dass die Statistiken etwas nach oben verfälscht werden, wenn sämtliche infizierten Gestorbenen dem Virus zugerechnet werden – falls das wirklich so ist. Nichtdestotrotz sterben in Italien im Moment stark überdurchschnittlich viele Menschen.

  • Ex Regensburger

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    Hi Mario, das ist korrekt. Die schrechliche Situation in Italien ist natürlich erklärungsbedürftig, die treibt mich auch um. Offenbar ist es ja das gleiche Virus, denn das Sars2 ist sequenziert und der PCR-Test offenbar einigermaßen valide (bis auf den pubmed-Artikel/Studie aus China, die das Ergebnis aufwies, dass 50% falsch positiv getestet wurde…). Somit müßte die Todesrate in etwa gleich hoch sein.
    Vergessen wird: Es sind oft verschiedene Viren, die einen Kranken zur Strecke bringen, es wird jedoch i.d.R. der „Hauptverdächtige“ getestet, auf den denn alles geschoben wird. Zur Zeit ist ja der Hauptfeind der Menschheit das neue Coronavirus, alle anderen Mistbiester freuen sich ausserhalb des Scheinwerferlichts.
    Dann – die vielen chinesischen Arbeiter in der Lombardei (die zuhause in China waren und sich infiziert hatten), die in Norditalien in schlimmen Verhältnissen leben. Da wird die VIRUSLAST natürlich gewaltig, und das ist ein wichtiger Aspekt: „INITIALE VIRUSLAST“ – meint die Menge der Viren bei der Ansteckung. Platt gesagt: Einige Coronas steckt das Immunsystem locker weg, ab einer kritischen Menge wirds gefährlich. Da gibt es eine aussagekräftige Karte das aufzeigt (Wohngegend der chin. Arbeiter nahezu deckungsgleich mit den Gegenden der hohen Infektionsrate!). Ich spare mir die Links alle hier.
    Dann – die Altersstruktur in Italien (viele Senioren/innen) und das Leben in der Großfamilie. Dann – das ital. Gesundheitssystem und wer weiß wie viele nosokomialen Pneumonien (die oft brutaler und tödlicher sind als der Einweisungsgrund ins Krankenhaus). Dann – die Art der Therapie, auch die führt mitunter zum Tode (Nebenwirkungen und Nichtwirkungen). Die antiviralen Medikamente wurden aus guten Grund nur sehr selten eingesetzt… Dann – gibt es eine Studie/Übersicht über die Antibiotikaresistenzen, die gerade in Norditalien sehr hoch sind. Zum Verständnis: Patient X kommt wegen Kurzatmigkeit etc. in ein Krankenhaus, Diagnose viraler Infekt; dort steckt er sich mit einem bakteriellen Erreger an und muß Antibiotika bekommen. Wenn er sich in den letzten Jahre durch häufige Antibiotikagaben eine Resistenz eingehandelt hat, wird er wohl versterben…
    Auch aus diesem Grund habe ich seit meiner Jugend kein einziges Mal Antibiotika genommen (bin über 60), das sollte man sich für Lungenentzündungen, Sepsis etc. aufheben.
    Den Rest der Italien-Analyse werden Studien, Doktorarbeiten etc. ergeben, da geht noch einige Zeit ins Land. Aber es wird uns Jahre beschäftigen.

  • Reinhold Breuer

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    Das RKI sollte zumindest bei teils exponentiellem Verlauf nicht Stunden verspätet Zahlen berichten, die längst in Landratsämtern bekannt sind – im Bsp. Schwandorf sogar Tage oder Wochen verspätet und verharmlosend. Zur Einordnung für den Leser wichtiger als die pauschale RKI-Angabe „Aktuellstes Meldedatum ….“ wäre die Angabe des Meldezeitpunktes jeder Landkreis-/Stadtzahl, wie das die anderen angeführten Behörden auch machen. Vor solchen Meldeangaben mutmaße ich lediglich ehrenrettend (in Übereinstimmung mit dem LGL), im gestuften Meldeweg könne eine Erklärung für manche irritierenden Unterschiede zw. Infiziertenzahlen von RKI, Gesundheitsämtern und LGL liegen – nicht für Schwandorf-Unterschiede. Übrigens „LWL“ in meinem vorigen Posting war ein Schreibfehler.
    @Dominik Müller @Lothgaßler @R.G.
    „Verwundert“ wäre ich nur beim Gegenteil. „Minutengenau“ darf es sein. Den „elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter“ an das LGL zu verlängern zum RKI oder die Weiterleitung ohne Zwischensammlung zu automatisieren, liegt zur Beschleunigung nahe. Ich stimme zu: Zahlen der Verdachtsfälle und der Getesteten inkl. Negativtests, der Schwerkranken an Beatmungsgeräten und der Rekonvaleszenten sind ebenfalls zu beachten. Die genannte Hopkins-Uni hingegen gibt keine dt. Bundesland-, Landkreis- und Stadtwerte an.

    Verlaufskurven können automatisch generiert werden. Wer diese Meldewege vom Gesundheitsamt zu RKI-Onlineangaben (auch technisch) verbessert, muss zum Glück nicht erst abgezogen werden von dringenden medizinischen Arbeiten. Schnelle und verlässliche Information seitens des RKI, der Schlüsselinstanz des deutschen Corona-Managements, wäre in der Krise Gold wert. Das müsste halt jemand veranlassen.

  • Lothgaßler

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    @R.G.:
    Da gruselts mich ja. Ein Patient, der künstliche Beatmung benötigt, dem wird man diese Maßnahme nicht aus Altersgründen vorenthalten. Schon gar nicht geschieht dies in einer ICU. Bekanntlich ist Sterbehilfe (das wäre es) ein heikles Thema, und im Abstellen der Beatmung sehen viele Mediziner eine aktive Sterbehilfe: ein NoGo!
    Auch außerhalb von Kliniken werden Patienten beatmet. Einen Einblick gibt ein „Faktenblatt Beatmungspatienten (Daten von 2006 bis 2016)“ (Quelle Dachverband BKK, einfach eingeben in die Suchmaschine).
    Ein Zitat daraus kann ich mir nicht verkneifen:
    „…Der exponentielle Anstieg [Anmerkung: im Zeitraum 2006-2016] der sehr pflegeintensiven Patienten stellt das Gesundheitssystem vor extreme Herausforderungen und erfordert eine gesundheitspolitische Diskussion über die Grenzen des Systems hinaus…“
    (Quelle: obiges Faktenblatt)

    Ich würde erst einmal nicht unterstellen, dass Patienten mit Privatversicherung besser gestellt werden, es sei denn sie liegen in Privatkliniken. Vielmehr dürfte deren Gesundheitszustand besser sein als jener des Durchschnittsbürgers. Das wäre ein interessanter Aspekt bei der Aufarbeitung der Misere in Italien.
    ABER: Beteiligen sich die privaten Krankenversicherer angemessen an den Maßnahmen, oder bleibt Vieles wieder unausgesprochen bei den Gesetzlichen hängen? Der Staat scheint ja zu finanzieren und somit seinen Beitrag zu leisten: für die gesetzlich nicht versicherten Beamten, Soldaten, Richter.

  • Ex Regensburger

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    Sorry, das ichs schonwieder bin, aber das ist ein gefundenes Fressen – speziell für die mitlesenden Juristen – hier und bestätigt meine früheren Einlassungen und Warnungen:

    „Am gestrigen Mittwoch, den 18.03.2020 hat das Landratsamt Tirschenreuth (Oberpfalz) eine Allgemeinverfügung erlassen, die für das Stadtgebiet der Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre bis einschließlich 02.04.2020 vorsieht, um das Corona-Virus einzudämmen. Der Maßnahme mangelt es nicht nur an einer hinreichenden Rechtsgrundlage, sondern sie ist auch unverhältnismäßig. Sie ist Ausdruck der allgemeinen Panik und der offenkundigen Ratlosigkeit der Politik im Umgang mit dem Corona-Virus. Ebenso wie eine bloße laissez faire-Strategie fehl am Platze wäre, darf in die Freiheitsrechte der Bürger trotz der Krise nicht in verfassungswidriger Weise eingegriffen und auf diese Weise eine faktische Entmündigung der Bevölkerung vorgenommen werden.“ etc.

    Der ganze lange juristisch interessante Text hier:
    https://verfassungsblog.de/freiheitsrechte-ade/

  • Reiner Wehpunkt

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    Das Maß von Intoleranz ist schon bemerkenswert, wenn hier Menschen, die in Kommentaren die staatlichen Corona-Maßnahmen hinterfragen, als Verschwörungstheoretiker („Wenn jemand einer Verschwörungstheorie verfallen ist“) abwerten und mundtot („behalten Sie ihren Glauben für sich“) machen wollen.

    Es ist IMMER richtig, zu hinterfragen, was von Oben kommt! Damals schon, heute genauso und morgen wird es nicht anders sein. Vor allem wenn dasselbe Führungspersonal, welches uns noch bis Anfang März mit Beschwichtigungen überflutet hat („Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland werde als „gering bis mäßig“ eingeschätzt.“ (RKI laut faz.net vom 27.Feb.2020); Jens Spahn zu Coronavirus: „Kein Anlass zu Unruhe oder unnötigem Alarmismus“ (taz vom 23.02.2020); „Deutschlands Krankenhäuser sind auf das Corona Virus gut vorbereitet“ (Jens Spahn laut t-online Bericht 04.03.2020)) und drastische Strafen für Panikmache im Internet ankündigt, wenn also dasselbe Führungspersonal auf einmal Katastrophenalarm ausruft und Ausgangssperren über Deutschland verhängen will, dann sollte man besonnen bleiben und auch die Argumente überprüfen, welche von namhaften Experten wie z. B. von Prof. Karin Mölling (Universität Zürich), von Prof. Susanne Herold (Universität Gießen), Prof. Sucharit Bhakdi (Universität Mainz, emeritiert), dem Max-Planck-Institut Berlin und vielen anderen Wissenschaftlern veröffentlicht werden. Man nennt das Meinungsvielfalt und Diskurs.
     
    Wenn große Teile der Bevölkerung auf der geistigen Ebene von DSDS u.ä. gehalten werden, dann lohnt sich auch mal ein tieferer Blick hinter die Kulissen, was gesellschaftspolitisch so abgeht. Naomi Klein hat ein hervorragendes Buch geschrieben: in „Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ wird anschaulich beschrieben, wie bestimmte Kreise Katastrophen-Szenarien herbeireden und Leiden skrupellos instrumentalisieren, um ihre persönlichen Machtinteressen durchzusetzen. So funktioniert Politik eben oft und vielleicht haben wir ja gerade so einen Fall?

    Was das Alles mit dem Artikel „Coronavirus in Regensburg zu tun hat“?
    Einfach ein bisschen cool bleiben, andere Meinungen tolerieren und vielleicht sogar ein bisschen dazulernen. Das ist bei allem Ernst der Lage eben auch wichtig, um die richtigen (persönlichen) Entscheidungen zu treffen.

    Und übrigens: der Kalauer „Altmaier verspricht: Kein Arbeitsplatz soll verloren gehen “ (Hart aber fair) wird ganz sicher eingehen in die Geschichtsbücher, in der Rubrik „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen“/“Die Rente ist sicher“/“Der € ist sicher“. Wetten das?

  • R.G.

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    Eigentlich ist das die Seite „Coronavirus in Regensburg – das ist der Stand der Dinge“:
    Gemeint war sie vom Chef als Service-Seite, auf der Regeln, Verordnungen, Einschränkungen und Lösungen gesammelt auffindbar sind.
    Sie wird jedoch für Diskussionen über die Positionen zum Problem „Seuchenbewertung, Seuchenbewältigung“ selbst benutzt. Weil es im Netz an grundsätzlicher Auseinandersetzung sehr fehlt.

    Voran bei den beiden den örtlichen Umgang bestimmenden Landeslenkern.
    Kanzler Kurz, der Schnittige, gab inzwischen zu, ihn habe ein Telefonat mit Netanyahu veranlasst (Anmerkung: zu einem relativ frühen Zeitpunkt mutiger als seine Nachbarländer) zu handeln.
    Söder handelt nach einem Telefonat mit Kurz, und wenn man dem Aufbau seiner Rede glauben schenkt, rechtfertigen sich die von ihm gesetzten Einschränkungen sonst noch, weil böse Buben Senioren angehustet und dabei „Corona“ gerufen haben sollen.

    Ich bin dadurch in einer sehr vergleichbaren Lage zu der meiner Vorfahren vor einigen hundert Jahren, (über deren dörfliches Leben es zufällig eine sehr gute Quellenlage gibt) denen Landesfürsten den Umgang mit Krankheiten und Seuchen „erklärten“, heruntergebrochen auf das vermeintliche Niveau des Volkes.
    Ihres lag deutlich unter dem ihrer Untertanen.

    Als Mensch, lebend nach der Aufklärung, meine ich, ich hätte ein Recht darauf, Probleme von den heutigen „Landesfürsten
    anders erklärt zu erhalten als damals, aber das kann ich bisher nicht wirklich sehen.

    Zu Kanzler Kurz. Er veranschaulicht mit durchaus vorbildhaften Anekdoten aus seinem familiären Umfeld.
    Dennoch fordere ich, er möge vorher Wichtigeres sagen, auf welche nachprüfbaren Zahlen, Daten, Fakten oder Annahmen er seine aktuelle Entscheidungen stützt, und welche Fachleute ihm diese Grundlagen vermitteln bzw. ihn beraten und wo ich ein wenig davon für mich überprüfen kann. So müsste sich unser Denken stets weiterentwickeln dürfen.

    Zu Söder: Er möge sagen, welche Fakten und Annahmen er mit Kanzler Kurz teilt, sodass er zur Annahme kommt, die Anlehnung an den österreichischen Weg sei geboten. Anekdoten von bösen Buben sollten nach der Aufklärung landesweite Entscheidungen bitte nicht nach außen hin begründen.

    Der Irrtum setzt sich bei uns im Volk fort, recht gut ist das für mich in der Meinung illustriert:

    “ angesichts der Seitenaufrufe von Dr. Wodarg und das allgemeine Interesse wäre es die Pflicht der öffentlich-rechtlichen gewesen, ihn mal einzuladen (und dann gerne argumentativ zu zersägen, dürfte aber schwer werden).*

    Der Meinung widerspreche ich, während ich ihr recht geben muss.
    Nein, Seitenaufrufe halte ich für keine Berechtigung. Er müsste auch nicht eingeladen werden, um eine Gegenmeinung ins Studio zu lassen. Ich meine, es ist vielmehr unser aller Pflicht als aufgeklärte Menschen, Thesen durch selbst versuchte Gegenmeinungen zu überprüfen, besonders bevor wir ganzen Ländern Einschränkungen auferlegen wie jahrelange Schrumpfung des Gesundheitswesens oder nun, Quasi Ausgangsperre und de facto Berufsverbot für beinahe alle Bürger.
    Nicht Landesfürsten gegen Meinungspäpste, sondern jeder von uns mit wachem, sich und seine aktuellen Meinungen laufend überprüfende Menschen.

    (Ich höre Dr.Drosten gerne zu, immer wieder verwirft er bestimmte Gedanken vom Vortag aufgrund neu ihm zugetragener Fakten von eriösen Fachleuten.

    Was geschah, nachdem man meinen fernen Vorfahren über Jahre erfolgreich die Lesefähigkeit und das kritische Denken abgewöhnt hatte?

    Die Hexenverfolgung.

  • Ex Regensburger

    |

    Ok, ein reflektierter Beitrag. Die Hochrechnungen sind jedoch deshalb so gruselig weil sie ein weiteres DAUERHAFTES logar. Wachstum implizieren. Demnach wären wir doch schon alle hinüber, da wohl alle Epidemien erst einmal logar. wachsen, aber dann – gehts zurück UND ZWAR i.d.R. OHNE EINSCHNEIDENDE GEGENMASSNAHMEN.
    Die momentanen Maßnahmen könnten zwar einen kleineren Effekt haben, wieviel weiß niemand, aber die tatsächlichen Infektionsraten sind jetzt schon bis zu 20x höher (RKI) als getestet (Dunkelziffer-Effekt). Nach den offiziellen Angaben des RKI sind die Infiziertenzahlen ohnehin um einen Faktor 11-20 zu niedrig, dementsprechend ist die Letalitätsrate um einen Faktor von bis zu 20 zu teilen….
    Und viele haben sich infiziert, von denen man das nicht weiß, von daher schätze ich – kleines Licht – den Effekt von Ausgangssperren eher marginal ein.
    Dann, die Lesch-Rechnung mit den üblichen Todeszahlen pro Tag in Italien sind gemittelte Durchschnittzahlen, die wären in Grippezeiten wohl etwas höher wie im August. Egal, klar ist, dass die Situation in Italien ein Trauerspiel ist.
    Für Deutschland gibt es übrigens einen MINIMALEN Lichtblick (der auch Lesch und des RKI düstere Extrapolationen hoffentlich entkräftet):

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100739/umfrage/entwicklung-der-taeglichen-fallzahl-des-coronavirus-in-deutschland/
    Schaut da mal auf den 20.3.20.

    Und: „Der Anstieg der neu gemeldeten Ansteckungen schwächte sich zuletzt etwas ab. Ob sich daraus ein Abebben der Ansteckungswelle ablesen lässt, ist noch unklar.“ (ntv von heute)

  • Stefan Aigner

    |

    @Ex-Regensburger

    Die RKI-Meldung wurde leider schon wieder korrigiert. Am Wochenende kommen nicht von überallher Meldungen. Genaueres wird man erst am Montag wissen.

  • R.G.

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    Man befürchtete für zwei, drei Wochen das Zusammentreffen noch hoher Zahlen Influenza Patienten der für dieses Jahr endenden Welle, zusammen mit dem Anstieg der Corona Fälle.
    Hatte die Ausgangsbeschränkung dämpfende Auswirkungen auf die Neuansteckungen mit Influenza?
    Wird der eventuell geringere Anstieg an Grippefällen durch den neuen Kälteinbruch gebremst?

    Wo sehen die anderen User die verlässlichsten Zahlen für den Staat „Bayernösterreich“ ; ) und Italien? ich wurstle mich da durchs Internet ohne Konzept.

  • Ex Regensburger

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    Kommentar gelöscht. Was Sie hier tun, ist zunehmend Trolling. Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

  • R.G.

    |

    Oberösterreich meldet einen Erfolg der Ausgangssperre, prozentual gesehen geringere Steigerungen.
    https://www.nachrichten.at/panorama/chronik/ausgangsbeschraenkung-zeigt-wirkung-oesterreich;art58,3242994

    Oberösterreich richtet Drive-in Stationen zur Testung von Corona Verdachtsfällen ein:
    https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/innviertel/entwurf;art70,3243008

    Tschechien möchte auf Monate keine Ausländer mehr ins Land lassen. Die Menschen müssen Mundschutz tragen:https://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/tschechische-grenzen-bleiben-monatelang-geschlossen;art391,3243075

    Und noch ein Goodie,wie könnte es anders sein, FPÖ Politiker soll bei Corona-Party erwischt worden sein, behauptet die Zeitung:
    https://www.nachrichten.at/panorama/chronik/polizei-loeste-mehrere-corona-partys-auf;art58,3243086

  • R.G.

    |

    Heute komme ich mit einer Bitte an die Leser.
    Die vergangenen Tage, heute ganz besonders, hatte ich Einblick in die Lage einiger verzweifelter Gastarbeiter.
    Kroaten und Ungarn und Serben aus dem verarmten Gebiet entlang der Grenze beider Länder, viele inzwischen gute deutsche oder österreichische Staatsbürger, versuchten vor der Krankheit in ihr Geburtsland zu flüchten oder ihre Alten dort in Sicherheit zu bringen. Ein Bauernhaus behielten sie noch, für schwere Zeiten und die Rente. Als Hafen der Sicherheit zeigte sich das nicht.
    In der Heimat verbliebene Nachbarn äußerten den Verdacht, Corona sei durch die Heimkehrer eingetragen worden, Misstrauen und mehr entwickelte sich, alte Gräben aus dem Krieg risssen wieder auf.
    Die Regierung gab überaus exakte Regeln heraus, wie sich die Einreisenden in isolation zu verhalten haben, sie müssten kontrolliert werden, ob sie sich daran strikt halten.

    Heute früh das schwerste Erdbeben seit 140 Jahren in Kroatien, schwere Schäden an Kirchen, am Symbol des Landes. Menschen, die sich beim Einkauf mit dem Nötigsten versorgen wollten, konnten wegen Schäden an Brücken nicht mehr zu den wegen Corina ohnehin nur eingeschränkt geöffneten Geschäften in größeren Orten.
    Sie können sich vorstellen, was das für betroffene Gastarbeiter (samt ihren Nachkommen) bedeutet. Bitte geben Sie den Nachbarn aus den Ländern, die nun hier bleiben müssen und dabei um ihre Verwandten und ihren kleinen Besitz daheim doppelt fürchten, ganz bewusst Halt und nachbarschaftliche Zeichen der Zusammengehörigkeit, wie sie sich trotz des Corona-Distanzgebots leben lassen.
    Gehen wir aufeinander zu!
    https://dnevnik.hr/vijesti/hrvatska/evo-kako-izgleda-centar-zagreba-nakon-najveceg-potresa-u-posljednjih-140-godina—598550.html

  • Julian86

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    Der Erdball vom Virus gepackt – Was kommt auf uns zu? – Drei Wellen? – Studie.

    Die neuesten Maßnahmen, wie von Merkel bekanntgegeben, sind befristet, man fährt auf Sicht.

    Bis zum Dienstag nach dem Osterwochenende sind es noch drei Wochen, 21 Tage.

    Ich lese: In D verdoppeln sich die offiziell festgestellten Infektionen alle 2-3 Tage. Nehmen wir, ausgehend von 20.000 Fällen, den 3-Tage-Doppler. Daraus ergibt sich in dieser Zeitspanne ein sieben-facher Sprung, etwa: 20 000 – 40 000 – 80 000 – 160 000 – 320 000 – 640 000 – 1.280 000. Nimmt man dazu das bekannte 80/20 -% – Erkrankungsrisiko und rechnet die Letalität heraus, dann kann man das mögliche Fiasko erkennen.

    Die „Fahrt“ auf Sicht wird bleiben. Selbst wenn die Kurve innerhalb dieser drei Wochen fällt, würde ein erhofftes minderes Ansteigen der Infektionen aber trotzdem ein Ansteigen der Fälle bedeuten mit den Folgen für das Gesundheitssystem, für die Menschen.

    Die bekannte Studie/Senario aus 2012/2013 (Bundestags-Drucksache – 17/12051) hat unter Zugrundelegung realistischer Annahmen die Entwicklung einer solchen Pandemie durch“gespielt“. Und, darauf möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich hinweisen: Viren kommen in Wellen, von dreien ist in diesem Szenario die Rede. Als durchaus gängig.

    Es erscheint als Möglichkeit, dass auch „unser“ Virus in DREI WELLEN kommt. Also nach der angestrebten Senkung der Neu-Infektionen zunächst eine aufkommende „Beruhigung“. Aber womögich mit anschließender zweiter Welle, vlt im Herbst. Und einer dritten Anfang 2012. Bis endlich ein Impfmittel zur Verfügung steht.

    Grund genug also, die Sache sehr ernst zu nehmen.

    Niemand aber weiß, wie die Entwicklung wirklich sein wird. Auch der „Ausnahmezustand“ wird ggf. an seine Grenze kommen. Und ggf. wird sich Politikern diese Frage stellen:

    Welche neue Weichenstellung ist „geeignet, erforderlich und angemessen“, um den gesellschaftlichen ….. Schaden …. so gering wie möglich zu halten?

    „Aus dem Forum für das institutionelle deutsche Pensionswesen“ eine Zusammenfassung der BT-Drucksache, eine

    hypothetische Studie zwar, aber geeignet, uns die Augen zu öffnen.

    Sonder-Kassandra:
    7,5 Millionen Tote allein in Deutschland?
    von Pascal Bazzazi, Berlin, 17. März 2020
    https://www.lbav.de/75-millionen-tote-allein-in-deutschland/

  • Lothgaßler

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    @Stefan Aigner:
    Ich finde das ist ein wichtiger Link und weitet die Sicht. Prof. Lesch in Ehren kann nicht alles erklären.
    Die Medizin und ihr Umfeld spaltet sich in viele forschende Bereiche, und nicht nur Evidenz (Wirksamkeitsnachweis: muss durch Studien hoher Qualität erbracht werden), sondern auch QALY (qualitätsbereinigte Lebensjahre) oder auch CLYG (Kosten pro zusätzlich gewonnenem Lebensjahr) sind Bewertungsgrößen (Gesundheitsökonomie).
    Medizin bringt uns immer schnell zu ethischen Fragestellungen, um die es hier ja auch geht.
    Es braucht die Abwägung, ob die Maßnahmen im Sinne QALY z.B. zumindest als Nullsummenspiel ausgehen. Die Corvid-19 konzentrierten Maßnahmen (Corvid-Notfälle, Corvid-Infektionsvermeidung, Vorbereitung des Gesundheitssystems) werden einen positiven QALY für einige Corvid-19-Schwererkrankte (überwiegend Ältere mit Grunderkrankungen, weshalb der QALY nicht hoch sein wird) haben, wirken sich aber auf andere Personen in deren QALY ggf. stark negativ aus. So hart es klingt, aber der Nutzen für die Einen ist womöglich der Schaden für die Anderen (ich meine das nicht monetär).
    CLYG ist derzeit ohnehin kein Thema, ich fürchte aber danach wird auf Teufel komm raus gespart werden. Die aufgebauten Kapazitäten für die Beatmung nehmen die Kliniken heute gerne mit, aber genauso schnell werden diese wieder abgebaut, wenn die Sonderfinanzierung wieder wegfällt und der Bedarf nicht gegeben ist.

  • R.G.

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    Mich interessiert die Zahl an Suiziden pro 10 000 Einwohner,
    und die Zahl an Suiziden pro 10 000 Arbeitslosen.

    Das durchschnittliche Lebensalter von Lohn empfangenden bzw Lebensunterhalt erwirtschaftenden = gleichzeitig sozial vernetzten Menschen,
    und das Lebensalter von einsamen oder in Isolation lebenden und gleichzeitig arbeitslosen bzw. von Arbeitslosigkeit bedrohten bzw. von sozialen Hilfen abhängigen Menschen.
    Wohlhabendere Menschen werden laut Statistik älter, um welche Spanne?
    Obdachlose erreichen das statistische Sterbealter des typischen Coronaopfers überhaupt nicht.

  • R.G.

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    Hallo Herr Aigner!

    Halten Sie es für sinnvoll, die allgemeinen Zahlen und Statistiken zu Corona und Maßnahmen in einen eigenen Thread zu packen?

    Freundliche Grüße!

  • Julian86

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    Am 26. Feburar 2020:
    Italien: 322 bestätige Infektionen – 10 Todesfälle
    Quelle:
    John Hopkins Uni

    Und heute, etwa einen Monat später?

    Zu den vorstehenden Beiträgen und Verlinkungen u.a. zur Frage der Letatlität = Case Fatality Rate ein wirklich gut verständliches Fakten-Papier von
    https://www.sciencemediacenter.de/fileadmin/user_upload/Fact_Sheets_PDF/Letalitaet_SARS-CoV-2_SMC_FactSheet_26022020.pdf

    worin sich auch ein Kurz-Link zur John Hopkins Universität (jhu) findet, mit dem täglich aktualisierten Dashboard.

    Oder auch unter
    https://coronavirus.jhu.edu/map.html

  • Stefan Aigner

    |

    @RG

    Ich habe dazu jetzt eine Rubrik im Basistext angelegt.

  • Stefan Aigner

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    Das Forum wurde versehentlich geschlossen, ist jetzt aber wieder offen.

  • XYZ

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    Das Katastrophen-Management ist schon bewundernswert: Jetzt kommt ein neues Entschädigungsprogramm des Bundes, mit neuen Anträgen, die server sind inzwischen überlastet, „komplementär zu den Länderprogrammen“, wo eh schon auch alle überlastet sind, und das müsste dann auch noch abgeglichen werden. Zahlen und Fakten in allseitiger Panik.

  • R.G.

    |

    Mein Kind erzählte nebenhin am Telefon, es habe sich heute endlich wieder nach draußen begeben. die meisten Leute hätten den 1.5 Meter Abstand gut eingehalten.
    Lediglich beim Einkauf wären welche näher gekommen, einer ganz besonders. Der könne aber nichts dafür, er hätte keine Chance gehabt, die Sache mit der Distanz zu üben, er sei nämlich von Beruf Polizist.
    (Ich krieg mich vor Lachen nicht mehr ein….)

  • R.G.

    |

    Einer der bedeutendsten Genetiker, Josef Penninger, über den unterschied zwischen Influenza und Covid19.

    Ein wahrscheinlich hilfreiches neues Medikament stünde schon zur großflächigen Testung bereit.
    Zu finden in Youtube unter:
    BMSGPK
    Im Gespräch: Genetiker Josef Penninger zur Corona-Krise

  • highwayfloh

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    Ein wenig Off-Topic, jedoch habe ich mir gerade den Live-Stream von Ministerpräsident Markus Söder auf BR angesehen:

    Hierzu ein paar persönliche Gedanken:

    Man sollte eine Petition zur Änderung des Bundes-Wahlrechts anregen / einbringen, dass in Zukunft der Bundeskanzler / die Bundeskanzlerin in Zukunft _direkt_ gewählt werden kann und nicht wie es bislang der Fall ist – indirekt über die Partei-Liste.

    Auch wenn ich kein Fan der CSU und auch nicht von Markus Söder speziell bin, aber zur Zeit beweist er echte Qualitäten, welche die Bevölkerung (speziell in Bayern) auch dringend braucht. Hierfür zolle ich ihm ehrlichen Respekt.

    Der Vorteil einer direkten Wahl, des Bundeskanzlers / der Bundeskanzlerin liegt auf der Hand:

    Man kann die Person für diese Funktion wählen von der man überzeugt ist, dass er / sie diesen Posten gut ausführen wird und zugleich aber die restlichen Stimmen für das Parlament unabhängig der Parteizugehörigkeit des / der Kanzlerkandidaten / Kanzlerkandidatin verteilen. Es wäre eine gute Chance für unser Land und ist meiner Meinung nach eine Überlegung wert, auch seitens der Politik an sich, dies in Betracht zu ziehen.

  • R.G.

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    Positionen innerhalb der Kirche.
    Die Überschriften sehen Sie hier, bei kath punkt net sind die ensprechenden Artikel zu finden. Direktverlinkungen halte ich da für problematisch.
    Die Repressalien bspw. während der Gegenreformation völlig vergessend, pocht Hans Michael Heinig darauf, seit der Christianisierng Europas sei der Gottesdienstbesuch noch nie verboten gewesen.
    Zu finden unter dem Titel:
    EKD-Kirchenrechtler warnt vor ‚faschistoid-hysterischen Hygienestaat“

    Der Regensburger Bischof ruft entsprechend zur Ideensammlung auf, wie man die Sakramente dennoch an die Gläubigen bringen könne:
    #Corona – Regensburger Generalvikar ruft zum Ideensammeln auf

    Eine Theologin äußert dazu Bedenken:
    Deutsche Theologin wettert gegen Eucharistieprozessionen und Ablässe

  • Altstadtkid

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    Wenn jetzt am Wochenende 20 Grad wieder alle raus rennen und Ausflüge machen,
    sollten Sie bedenken dass die Maßnahmen nach den Zahlen entschieden werden, gehen die nicht runter dauert es noch ewig.
    Keine Kneipen, Restaurants,Shopping, kein Kino Theater, Konzert.Noch mehr Firmenpleiten und,und…..
    Stillstand und Arbeitslosigkeit wird steigen……Und danach ist das Gejammer dann groß und die Anderen waren schuld

  • Zeit zum Umgewöhnen: Stadt muss Investitionen deutlich reduzieren » Regensburg Digital

    |

    […] Barfuß und Kulturreferent Wolfgang Dersch sind heute die einzigen, die vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu diesem Hilfsmittel greifen, mit dem man in erster Linie andere, kaum aber sich selbst vor Ansteckung schützen kann, während der Stadtrat in der Notbesetzung des Ferienausschusses tagt. Kurzfristig musste Bürgermeister Jürgen Huber die Sitzungsleitung übernehmen, nachdem sich Gertrud Maltz-Schwarzfischer freiwillig in Quarantäne begeben hat, weil sie Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf Covid 19 getestet worden war (ein erster Test am nächsten Tag fällt negativ aus). […]

  • R.G.

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    Italien ist einige Wochen vor Österreich.
    Österreich ein bis zwei Wochen vor Bayern.

    Habe mir neben der Arbeit, mit halber Aufmerksamkeit leider nur, die Reden im österreichischen Nationalrat anhören können.
    Interesant die Rede des NEO Mandatars Schellhorn, er versetzt sich in die Rolle des Werner Kogler, als dieser noch oppositioneller Grüner im Nationalrat war, aus dessen ehemalier Position spricht er.Inzwischen ist der Grüne Kogler aber Vizekanzler.
    Früher hätte er gewiss gefordert, dass die versprochenen Hilfen für Unternehmer vom Finanzamt abgewickelt werden sollten, nicht wie jetzt beschlossen, von Lobbys die den Konservativen (Kanzler Kurz-Partei=Türkis, vormals Volkspartei =Schwarz) nahestehen.
    Sollte ein Unternehmer dort (bei den nun beauftragten Lobbys) keine Hilfe erhalten, müsste eine verpflichtende Beratung folgen, wo sonst man Hilfe erhält, das möchte der NEOS Mann durchgesetzt sehen.
    Der FPÖ Mann Hannes Almesbauer möchte gleichfalls, dass das neutrale Finanzamt für Hilfsgelder zuständig sei, nicht die Lobbys.
    Wenn Masken-Tragepflicht betehe, sollten alle Masken zertifiziert sein müssten.
    Er fordert zeitliche Befristung von Verfassungsänderungen (!), die wegen Corona beschlossen werden. Grund- und Freiheitsrechte dürften nicht über Bord geworfen werden. Risikogruppen müsse man noch gezielter schützen, aber nicht der ganzen Wirtschaft den Stecker ziehen.
    Martina Künsberg von den NEOS spricht von den 20 Prozent der für die Lehrer mittels E-Learning unerreichbaren Schüler, die sozial die Möglichkeiten dazu eventuell gar nicht haben.
    Die Lehrpläne sollten aktuell entrümpelt werden, da sonst die Schüler im nächsten Schuljahr mit dem Nachlernen überfordert werden. Evaluierung der E-Learning Maßnahmen sei nötig.
    Kathrina Kucharowits nennt alle derzeit abgehängten Gruppen beim Namen und beschreibt ihre Sorgen treffend.
    So vier vernünftige Stimmen der jetzigen Opposition.

  • Giesinger

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    Völlig albern finde ich die Hinweise einer Lungenfachärztin auf Antenne -Bayern.
    „Man solle seine Lunge stärken, etwa durch das Spielen eines Blasinstrumentes. “

    Sorry, Lady, das ist sowas von Blöd!

    Manu Dibango ist amgeblich auch an Corona verstorben.
    Er war ein großartiger Musiker, Saxophonist und Sänger.
    Allerdings war er halt schon alt.

    (Ich war auch Saxophonist und Flötist)

  • Julian86

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    „Corona-Strategie des Innenministeriums: Wer Gefahr abwenden will, muss sie kennen“
    von Arne Semsrott, Journalist und Projektleiter von FragDenStaat
    https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/

    Dazu ist außerordentlich aufschlussreich das Interview, dass der Gewaltforscher Heitmeyer am 6.4. um 08:15 dem dlf.de gab:

    Stichworte:
    Kontrollverlust, fehlendes Gedächtnis der Institutionen, Gefahr für den Rechtsstaat, auch wegen ständig ausgeweiteter Maßnahmen – „Eingriffe haben immer einen autoritären Beiklang“ – „Nähe zum Überwachungsstaat“ – Hinweis auf „politische Implikationen“, z.B. AfD oder die Forderung eines Stadtoberhaupts, „Alte ab 65 zu separieren“.

    Der Professor wirbt für politische Diskussionen und öffentliche demokratische Debatte, einer Forderung, der man sich nur anschließen kann. Am Ende weist er darauf hin, dass der Finanzkapitalismus auch in der Post-Corona-Zeit wohl das Sein bestimmen werde; man solle sich nicht der „Sozial-Romantik“ hingeben.

    Tipp: In dlf-Suchmaske eingeben: „Heitmeyer 6.4.2020“ – so kommt man zum Audio.

  • Julian86

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    Hildegard Knef – Ich brauch‘ Tapetenwechsel 1971

  • R.G.

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    „Man solle seine Lunge stärken, etwa durch das Spielen eines Blasinstrumentes. “

    Das ist Snobismus.
    Den Millionen Mietern einer Wohnung zu erklären, dass man irgendwo in diesem Land frei und abgelegen genug wohnt, um auf einem Blasinstrument lärmen zu können.

  • R.G.

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    Entscheidend ist, wie hoch die Dunkelziffer ist.
    Haben wir vielleicht schon Herdenimmunität erreicht?
    Sind bestimmte Lebensalter stärker betroffen?
    Waren die bisherigen Maßnahmen richtig?

    Österreich veranlasste eine repräsentative Stichproben-Testung an etwa 2000 Personen.
    Dienstag soll das Ergebnis präsentiert werden.
    Auf Youtube zu finden das Vorgespräch unter :
    JKU Corona Update: Auf dünnem Eis

    https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/die-dunkelziffer-ist-entscheidend;art4,3248462

  • XYZ

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    Die Infos von rd in allen Ehren: da blickt aber doch keiner mehr durch, wäre eine staatliche Aufgabe, da ist der bayr. Katastrophenschutz wohl überfordert.

  • Günther Herzig

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    @Ex-Regensburger
    alle würden Sie noch mehr bewundern, wenn Sie den Komparativ (Steigerungsform) mit „als“ statt mit „wie“ verwendeten:
    10x weniger Todesfälle wie in Frankreich!
    10 x weniger, ist das 1/10 ?

  • Altstadtkid

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    Warnung an Alle!!

    War gestern in der Metro weil wir für die Arbeit Desinfektionsmittel gebraucht haben.
    Was ich da gesehen habe zieht einem die Schuhe aus, der einzige Laden in dem es Alles gibt. Kleidung, Garten, Elektronik, Essen Heimweker ein Kampfrentner Geheimtip Eldorado.
    Wir sind eine 1/2 Stunde an der Kasse angestanden, als wir um 14:00 wegfuhren ging der Zustrom erst richtig los…….
    Unterirdisch, bin noch immer schockiert

  • blondie

    |

    @highwayfloh: bei allem respekt für die trucker, aber die hochjubelei eines markus söder nervt mich gewaltig. der herr söder hatte wieder mal den finger am puls der zeit, als er die gemeinsame absprache der ministerpräsidenten für das wochenende einige tage vorher absichtlich gebrochen hat um einmal mehr als macher und vorreiter da zu stehen. klar, hat funktioniert, wer momentan „macht“ gilt als kandidat für „die macht“, egal ob es was bringt oder gar kontraproduktiv ist.
    wenn man die vorgehensweise in schweden bedenkt (deutlich weniger infektionszahnlen, 4fach niedrigere fall-todesrate), also fast alles offen, dann ist es für mich logisch, dass die positivwirkugnen „social distancing“ und des „shutdown“ überschätzt werden. aber vor lauter angst wird nicht nachgedacht, auch wenn absurde verordnungen kommen wie z.B. das verbot des sitzens auf einer parkbank. dass die verordnungen teilweise nicht verfassungsmässig sind, sieht auch ex-bundesverfassungsrichter baum:

    „Georg Restle: „Einsames Sitzen auf einer Parkbank? In Bayern und Sachsen mittlerweile verboten. Das ist eine von vielen Maßnahmen, die die Frage aufwerfen, ob alles, was da gerade angeordnet wird, auch wirklich notwendig und verhältnismäßig ist. Dabei geht es schließlich um keine Kleinigkeiten, sondern um die Grundpfeiler unserer Verfassung: Elementare Grundrechte wurden in den letzten Wochen quasi aufgehoben oder massiv eingeschränkt. Und jede Menge Machtbefugnis vom Parlament auf den Bundesgesundheitsminister übertragen. Der kann jetzt praktisch schalten und walten, wie er will. Alles im Namen des Gesundheitsschutzes. Aber schützt uns das auch wirklich?“

    Geschlossen – abgeriegelt – leer. Unsere Freiheit so sehr eingeschränkt, wie es vor wenigen Wochen noch undenkbar gewesen wäre. Es ist die Stunde der Exekutive, des starken Staates. Es scheint, als ob im Krieg gegen das Virus die Gesetze schwiegen. Bund, Länder, Städte, Gemeinden preschen mit Maßnahmen vor – im Namen des Notstands. Und Not macht erfinderisch. Die Polizei erlaubt sich Hausbesuche. Wer sich in einer fremden Wohnung aufhält, könnte bestraft werden. Familienpicknick im Freien? Kostet 250,- Euro. Mecklenburg-Vorpommern erlaubt nur noch Einreisen für Bürger mit Hauptwohnsitz. In Sachsen entscheidet die Polizei, ob jemand sich zum Frische-Luft-Holen zu weit von seiner Wohnung entfernt hat. Alleine auf einer Parkbank sitzen – in Bayern und Sachsen verboten. Sind solche Maßnahmen aus Sicht der Virologen noch maßvoll?

    Prof. Gérard Krause, Leiter Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionskrankheiten Braunschweig: „Aus epidemiologischer Sicht und aus hygienischer Sicht ist das alleinige Sitzen auf einer Parkbank in Bezug auf das Infektionsrisiko mit Covid völlig unbedenklich. Man muss sich sogar fragen, ob solche Regeln oder solche Verbote nicht auch eine Gefahr bergen. Es könnte sein, dass man es so interpretiert, dass eben die Luft bereits kontaminiert ist, und deswegen man nicht in der freien Luft sein kann. Das Gegenteil ist aber der Fall. Der Aufenthalt in der freien Luft ist definitiv gesünder als in geschlossenen Räumen.“

    Im Eilverfahren beschloss der Gesetzgeber letzte Woche Änderungen des Infektionsschutzgesetzes. Damit stellte das Parlament eine
    Zitat: „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ fest. Also eine neue Form des Ausnahmezustands. Es überträgt weitreichende Befugnisse auf den Bundesgesundheitsminister. Er darf nun Rechtsverordnungen ohne Zustimmung des Bundesrats erlassen und Gesetze außer Kraft setzen. Damit werde die Gewaltenteilung weitgehend aufgehoben, warnen Kritiker. Und sehr viel Macht in die Hände eines Mannes gelegt.

    Uwe Volkmann, Lehrstuhl für öffentliches Recht und Rechtsphilosophie, Universität Frankfurt: „Zu dieser Regelung haben viele meiner verfassungsrechtlichen Kollegen Stellung genommen. Ich kenne niemanden, der diese Regelung für verfassungsmäßig hält. Es ist eine Regelung von einer Tragweite, wie sie bislang nur in der Weimarer Reichsverfassung gegeben war.“

    Gerhart Baum (FDP), Bundesinnenminister a. D.: „Es sind praktisch zum Teil Blankovollmachten an die Regierung. Das ist nicht im Einklang mit Artikel 80 des Grundgesetzes, das ist verfassungswidrig. Natürlich muss die Regierung handeln, aber die parlamentarische Kontrolle ist unverzichtbar – jetzt wichtiger denn je. Und sie muss in kürzeren Abständen erfolgen, alle zwei Monate zwingend.“

    https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/corona-grundrechte-100.html

  • Julian86

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    Besten Dank für diesen kräftigen „Widerspruch“. Zur dem Gesundheitsminister verfassungswidrig übertragenen Macht muss man sich dessen berufliches Engagement in der Vergangenheit ergänzend anschauen.

    „Geeignetheit“ als Teil des Verfassungsgrundsatzes der Verhältnismäßigkeit

    Soweit Sie Prof. Gérard Krause hinsichtlich der medizinischen Unbedenklichkeit des Allein-auf-der-Bank-Sitzens zitieren folgt daraus aus juristischer Hinsicht: Ein solches Verbot ist nicht geeiget, dem Virus entgegenzuwirken. D.h. diese am Ende von MP Söder zu vertretene Maßnahme ist bereits auf der ersten Stufe der Prüfung der Verhältnismäßigkeit „durchgefallen“. Diese bairische Order ist daher verfassungswidrig: „Setzen 6!“

    Mit Prantl sollte man sich daher insoweit im „kleinen Widerstand“ üben, damit, wie er schreibt, der große nach Artikel 20 Abs. 4 GG nicht eintritt.

  • blondie

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    a propos heribert prantl (SZ), es gibt neuigkeiten von ihm. gottseidank haben wir noch einige solche journalisten:
    „Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik sind die Grundrechte so flächendeckend, so umfassend und so radikal eingeschränkt worden – aber Kritik oder Protest vernimmt man kaum.“
    hier der ganze artikel:
    https://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-blick-coronavirus-grundrechte-1.4868817

  • Julian86

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    Gut, dass Sie auf den Prantl-Artikel verlinken. Dort schreibt er u.a.:
    „Das Virus hat nicht nur Menschen befallen, sondern auch den Rechtsstaat.“ Auch plädiert er (Seite 2) dafür, die Kanzlerin möge einen „großen Krisenstab“ einrichten – aus „allen Bereichen der Gesellschaft“.

    Ich verstehe darunter einen interdisziplinären wie transdisziplinären Krisenstab. Der einen wesentlichen Beitrag zur „(selbst)kritischen Reflexion über die Potenziale und Grenzen der eigenen sowie anderer Disziplin(en)“ leistet.

    „Während interdisziplinäre Arbeit auf ein Mehr an Erkenntnis setzt, zielt transdisziplinäre Arbeit auf andere Erkenntnisse.“
    https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/bae/wissen/intertransdisziplinaritaet/index.html

    Die Kanzlerin ist mehr gefragt denn je. Ich erwarte von ihr auch Aufklärung über den Nationalen Pandemieplan (NPP) samt den darin enthaltenen STUFEN des staatlichen Vorgehens. Was kommt als nächste Maßnahme? Es ist – wie immer – Transparenz, deren Herstellung gegenseitiges Vertrauen begründet.

    Es geht nicht an, dass der Gesundheitsminister via einfachen Rechtsverordnungen grundgesetzliche Freiheitsrechte der 83 Millionen, die sie bestimmungsgemäß VOR dem Staat schützen sollen, mit einem „Federstrich beseitigt“. Das Jahr 2020 ist noch lang, MP Söder hat gestern davon gesprochen, dass uns das Virus noch das ganze Jahr in Anspruch nehmen wird. Da ist es nicht damit getan, die Bürger mit Masken-Tragen zu „beschäftigen“ oder ihnen das unverhältnismäßige Bank-Sitzen zu verbieten. Die Bürger, daran sei erinnert, sind der Souverän. Von ihnen „geht alle staatliche Gewalt aus“ (Artikel 20 Abs. 2 Satz 1 des Grundgesetzes). Als solcher fordere ich Aufklärung von der Bundeskanzlerin und dem Bay. MP über die nächsten ggf. zu ergreifenden Stufen des NPP.

  • highwayfloh

    |

    @blondie & Julian86:

    Sie beider vergessen bei Ihren Ausführungen etwas Entscheidendes:

    Es ist jetzt NICHT die Zeit, für ewige Diskussionen, sondern es MÜSSEN in der Politik-Praxis Sofort-Entscheidungen gefällt werden, damit die Bevölkerung geschützt wird. Dies ist ebenso Aufgabe der Bundesregierung, sowie der jeweiligen Landesregierungen.

    Ich möchte nicht wissen, wie Sie im Nachgang reagieren würden, wenn die Bundesregierung und die jeweilige Landesregierung NICHTS veranlasst hätte. Sie wären doch die ersten – wenn sie selbst infiziert und dem Tode geweiht wären – zumindest Ihren Erben aufzutragen entsprechende Schadenersatzansprüche gerichtlich durchzusetzen, bzw. dies im Falle von dann verstorbenen Angehörigen tun. Davon bin ich fest überzeugt.

    In der aktuellen Situation, kann man keine endlosen Debatten durch alle politischen Hirachien führen. JETZT ist die Zeit zum Handeln. Für Korrekturen haben wir hinterher genug Zeit, wenn das ganze (hoffentlich) vorüber ist.

  • blondie

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    werter highwayfloh, umgekehrt wird ein schuh daraus, es IST JETZT ZEIT für einen gesellschaftlichen diskurs über die art und weise und das wann der beendigung der drastischen maßnahmen. genau das geschieht bereits hinter den kulissen, fieberhaft in den GROKO-parteien. nicht erst am 20.4.20. die oppositionsparteien – auch die GRÜNEN – schlafen und trauen sich keine vom mainstream abweichende vorschläge zu machen. dabei – und das finde ich spannend – gibt es eben etwas abweichende fachmeinungen, wie die von diesem weltweit bekannten und geschätzten epidemiologen professor wittkowski:
    https://www.youtube.com/watch?v=lGC5sGdz4kg

    der führt u.a. aus, dass gerade die social distancing-massnahmen die epidemie in die länge ziehen, eine schützende herdenimmunität verhindert wird und es darum zu MEHR todesfällen kommen wird, als wenn man die epidemie – innerhalb von ca. 4 wochen – hätte durchrauschen lassen.
    er führt auch aus, dass der rückgang der fallzahlen schon jeweils VOR den massiven maßnahmen der regierungen (china, korea) begann, u. die drastischen maßnahmen somit kaum etwas gebracht haben – ausser die weltwirtschaft an den rand des abgrunds zu fahren. auch die sich daraus ergebenden fragen nach den kapazitäten der krankenhäuser werden beantwortet. das interview hat mich elektrisiert!
    (habe auch auszüge daraus in deutscher übersetzung entdeckt, aber sein englisch ist gut zu verstehen)

  • R.G.

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    „werter highwayfloh, umgekehrt wird ein schuh daraus, es IST JETZT ZEIT für einen gesellschaftlichen diskurs“

    …Zumal es keinen wissenschaftlichen Nachweis gibt, dass Ducken , Schweigen und Einheitsmeinung die Viren besiegt.
    Aber die einfachen Gemüter glauben an Unterwerfen als Lösung.
    Auf dass einen der Teufel nicht hole.

    Hat jemand die Nachbarin trotz Ausgangssperre nächtens mit dem Besen über die Dächer zu einer Kritikermesse fliegen gesehen, wo sie mit gekreuzten Fingern die Rede erhob?

    Deswegen tobt der Virus unter den Gläubigen.
    Alles klar.
    21. Jahrhundert.

  • highwayfloh

    |

    @blondie:

    Sie interpretieren die aktuellen Maßnahmen nach ihrer persönlichen Sichtweise. Ich – auch wenn ich auch zum Teil Bedenken habe, dass hier nicht ein Einfallstor eröffnet wird, trage die derzeitigen Entscheidungen der Bundesregierung und unserer bayerischen Staatsregierung vollumfänglich mit (und ich habe oft genug erwähnt, dass ich gewiss kein Fan der CSU und unseres derzeit amtierenden Ministerpräsidenten Markus Söder bin – und das will was heissen!).

    Und da sie zwar das Grundgesetz erwähnt haben, es gibt aber auch noch die Menschenrechte, welche die Bundesrepuplik Deutschland ebenso anerkannt hat, in diesen heisst es – wenn ich ich mich recht Erinnere § bzw. Artikel 29 sinngemäß: dass jeder das Recht zu Leben hat. Dies umfasst auch die „Gesundheit“ jedes einzelnen Menschen! Einhergehend verbindet sich dies mit unserem Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes, dass die Würde des Menschen „unantastbar“ ist!

    Denken Sie mal bitte drüber nach, bevor sie irgendwelchen Interpretationen dieser maßgeblichen Gesetze ideologisch nachlaufen.

  • highwayfloh

    |

    @blondie:

    Ich empfehle sich die Menschenrechte (letztere beinhalten auch Pflichten!) und das Grundgesetz im jeweiligen Gesetzestext-Wortlaut durchzulesen, denn dann erübrigen sich solche Diskussionen!

  • R.G.

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    @highwayfloh
    Genügt es nicht, wenn sich Menschen wie blondie an die Verordnungen halten?
    Muss man wirklich alle zum gleichen Denken zwingen?
    Im besten Fall wird man durch Kritiker dazu gebracht, die den Einschränkungen zugrunde liegenden Entscheidungskriterien besser zu formulieren.

  • blondie

    |

    korrekt higwahyfloh, die menschenrechte sind richtig und wichtig. und das recht auf unversehrtheit der person. deshalb sind ja die aktuellen massnahmen ja auch gut gemeint, ob sie gut gemacht sind, wird die zukunft zeigen (und da bin ich eher spektisch). wie prof. wittkowski im oben genannten video ausführt, führt die aktuelle vorgehensweise seiner auffassung nach zu mehr toten! die krux ist einfach – und das sehen viele nicht ein -, dass es so und so tote geben wird. bei jeder grippe-epidemie sterben mitmenschen und auch die invasive beatmung überleben die meisten NICHT.
    übrigens: beatmet auf der intensivstation wegen grippe-komplikationen wurde schon lange, wie interessanterweise ältere vor-corona-artikel (hier einer von 2005) beweisen:
    https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Bei-Grippe-Pandemie-muessen-viele-Menschen-beatmet-werden-333082.html

    was mich angesichts von corona/SARS2 verblüfft (man will natürlich jede/n retten), ist der eigenartige umstand, dass man das plötzlich immer zu 100% vor dem virus will, aber diese power bei anderen todesursachen NICHT an den tag legt. so sterben z.B. alle 2 tage eine*r in D am bzw. durch sport. sport verbieten? es sterben – laut weissbuch patientensicherheit – ca. 20.000 in D ärztlicher falschbehandlung in krankenhäusern (das werden deutlich mehr sein als an corona in D) – man addiere die toten in ärztlichen praxis hinzu (da gibt es keine zahlen). dann haben wir einige 1000 tote im strassenverkehr – tempo 120 auf autobahnen würde einigen 100 das leben retten – nicht durchsetzbar usw. und so fort. achja, und bis zu 30.000 todesfälle bei grippe-epidemien in D pro jahr. und ca. 300 tote pro tag in D wegen des rauchens und ca. 100 wegen alkohol-folgen, und wo bleibt die initiative und der shutdown damit wir das alles unterlassen und der verweis auf die menschenrechte bzw. das recht auf leben?
    wird alles in kauf genommen mit dem scharfen blick auf die wirtschaft, auf „just for fun“ und den geldbeutel der bürger. und kaum kommt ein virus um die ecke werden folgeschäden, und ja – auch todesfälle durch die maßnahmen – in kauf genommen die unabsehbar sein. ich zitiere jemand schlaueren wie mich:

    „„OHNE VORERKRANKUNG IST AN COVID-19 NOCH KEINER GESTORBEN“: So deutliche Worte findet kein Geringerer als der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin im Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, Professor Klaus Püschel (68). „Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben“, so erklärt der angesehene Mediziner in der „Hamburger Morgenpost“. „Der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“

    Bezweifelt irgendwer, dass dieser Mann weiß, wovon er redet? Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern untersucht er momentan die Corona-Toten aus Hamburg.“
    (Quelle Facebook, Stiftung Auswege)

  • highwayfloh

    |

    @blondie:

    Mit Verlaub, aber langsam begeben Sie sich bei mir in der Wahrnemung in die Kategorie „Troll“. Sie schwadnorieren ellenlang und verweisen auf vermeintliche Experten-Aussagen, welche in Ihre Denkweise passen, verweigern sich aber neutralen und entsprechenden Gegenargumenten. Erst gestern haben Sie sich bezüglich des „Parkbank-Verbots“ echhaufiert und heute ist dies schon längst wieder überholt.

    Schnaufen Sie mal durch und nehmen Sie sich zurück und alles trotz allem ein weniger gelassen… dann kommen auch Sie hoffentlich gut durch die ganze Sache.

  • Ludacka richard

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    Hallo Leute,
    habt Ihr Infos über die Zahl der Covid-Genesenen in Stadt und Landkreis Regensburg?
    Für fast alle Städte und Landkreise in D gibt’s die, nicht für Regensburg…
    Siehe zeit-online!

    Richi

  • highwayfloh

    |

    @Ludacka richard:

    Entschuldigen Sie bitte, aber ich nehme vermehrt war, dass mit ähnlichen Nicknamen / Pseudonymen versucht wird, die örtlichen Webseiten über deren Kommentarfunktion zu erobern…

    Ich bin jetzt einiges gewohnt hier… aber Ludacka richard und ähnliches habe ich davor nie gesichtet und gelesen. Also was soll der Unfung? Jemand, der sich bislang anders gegeben hat, aber sich nicht traut zuzugestehen, sich besonnen zu haben? Ich weiss es nicht…aber sowas ist einfach Mist… . Nix für ungut.

  • blondie

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    @highwayfloh: wer hier andere des „trollens“ bezichtigt, sollte erst einmal selbst sachlich bleiben und fakten bringen. das parkbank-sitzverbot wurde bei der troll-unverdächtigen sendung MONITOR thematisiert. wenn highwayfloh nicht einmal in der lage ist, so etwas selbst zu recherchieren muß man ihm auf die sprünge helfen:
    https://www.infranken.de/ratgeber/recht/wegen-corona-verboten-darum-darf-man-sich-nicht-fuer-laengere-zeit-auf-parkbaenke-setzen;art168676,4988047

    im merkur vom 9.4. ist zu lesen: „Was ist den Bürgern in Zeiten von Corona noch erlaubt, was nicht? Die Polizei meint: Ein Buch auf der Parkbank lesen geht gar nicht. Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.“

    und gelassen nehm ichs ja, das ist offenbar das problem. zum beispiel zeigt diese hochaktuelle studie des weltweit führenden epidemiologen erfreulicherweise folgendes:
    Prof. John M. Ioannidis(Stanford-Universität)

    Covid-19 Sterberisiko geringer bei Pendlern

    „Unsere Ergebnisse entsprechen den Hauptepizentren der Pandemie, da unsere Auswahlkriterien explizit so festgelegt wurden, dass sie die Orte mit den meisten Todesfällen einschließen.
    Daher ist für die überwiegende Mehrheit der Länder auf der ganzen Welt und für die überwiegende Mehrheit der Bundesstaaten und Städte in den USA ein Todesfall durch COVID-19 in dieser Saison für Menschen unter 65 Jahren möglicherweise sogar geringer als das Risiko, an einem Autounfall während des täglichen Pendelns zu sterben“.

    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.05.20054361v1

    also aufpassen beim autofahren und – zitat – „Schnaufen Sie mal durch und nehmen Sie sich zurück und (hier fehlte das wort: nehmen) alles trotz allem ein weniger gelassen… dann kommen auch Sie hoffentlich gut durch die ganze Sache.“

  • Julian86

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    Die Steigerungsformen von: echauffiert
    Komparativ echauffierter
    Superlativ am echauffiertesten

    Das Virus wirkt global wie eine chauffage central. Die alle Gemüter über Gebühr erhitzt. Dabei sollte allseitige Ruhe, Abwarten und Teetrinken, das Gebot der Stunde sein. Das Virus erscheint als Folge unseres, des westlichen, vom Neoliberalismus geprägten Wirtschaftens, das in der Gier des homo oeconomicus, einer u.a. auf den „beinharten“ (Wagenknecht) Friedrich August von Hayek zurückgehenden Fehlentwicklung der Spezies Mensch, seine Ursache hat.

    Liest man Wagenknechts Buch

    https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/wirtschaft/reichtum_ohne_gier-10240.html

    erneut, die Virus-Pandemie stehts im Hinterkopf, dann kann man wissen, dass wir – der sog. Westen vor allem – vor einer großen Weggabel stehen. Und wie DIE ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt:

    „Es führt kein Weg zurück“ – Interview mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen über die Lehren aus der Krise: „Europa muss grüner und solidarischer werden“.
    ZEIT Nr. 16 vom 8. April 2020, Seite 3

    Und so muss es auch die lokale Regensburger Stadtpolitik: „grüner und solidarischer“.

  • blondie

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    interessante stellungnahme – speziell für die hier mitlesenden juristen – von rechtsanwältin bahner, die die corona-Verordnungen außer kraft setzen lassen wollte (bundesverfassungsgericht), bis darüber entschieden ist ob diese verfassungsgemäß sind. entscheidung: ABGELEHNT!
    frau bahner gab daraufhin frustriert ihre anwaltszulassung zurück uns teilte mit:
    „Unser Rechtsstaat ist soeben gestorben – und wir dürfen ihn noch nicht einmal gemeinsam beerdigen. In zwei Wochen vom Rechtsstaat zur schlimmsten, menschenverachtendsten Tyrannei, die die Welt je gesehen hat. Es wird sehr schwarz werden auf unserem Planeten.“
    http://beatebahner.de/lib.medien/Erklaerung%20Beate%20Bahner%207.4.2020.pdf

  • Günther Herzig

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    @blondie:
    Mein Gott tut mir die Frau leid. Es muss doch jedem einleuchten, dass zuerst die rechtlichen Fragen zu klären sind und dann Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu treffen sind. Wer unter den Bürgern nicht so lange warten kann, hat eben Pech, wenn er Opfer des Virus wird. Und dann gleich die Zulassung aufzugeben, nur weil die öffentliche Selbstdarstellung nicht auf eine wohlwollende Bevölkerung traf, ist schade. Diese Rechtsanwältin hätte das Land in den nächsten Jahrzehnten noch ganz weit nach vorne bringen können.

  • blondie

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    endlich kommt mal etwas wissenschaftliche rationalität in die debatte, nicht nur immer die katastrophischen „modellrechnungen“ im worst-case-format, die die politiker und die mitbürger hypnotisieren. wirklich tolle gäste und debatte bei lanz mit prof. streeck, der seine bahnbrechende heinsberg-studie vorstellt, und einem professor bzw. pathologen aus hamburg, der ERGEBNISSE bzw. obduktionsbefunde verstorbener covid-19-patieten vorweisen kann. sehr beruhigende und sachliche aspekt in zeiten von coronoia:

  • XYZ

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    Jetzt hat das BStMdI als oberste Katastrophen-Schutzbehörde sogar schon reagiert und eine tel. Hotline für alle Coronafragen eingerichtet – es geschehen noch Zeichen und Wunder.

  • Julian86

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    Aus der Schweiz: „Die Mittelländische Zeitung“

    Darin ein seriöser Gastbeitrag von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt:

    „Überlegungen eines besorgten Schweizer Bürgers“

    Politik / Umwelt · 07. April 2020
    COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen
    https://tinyurl.com/sk9npba
    http://www.mittellaendische.ch

    Tipp: ggf. mit Ziffer 4 anfangen zu lesen: „Die Pandemie war angekündigt“.

  • blondie

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    ist klar, dass sich jetzt die virologen streiten; wird spannend. und die bisherigen daten sind vorab-daten, die studien-endfassung wird erst noch publiziert.
    drostens pcr soll ja auch nicht so toll sein (er behauptet er sei zu 100% exakt, was es nicht gibt bei testverfahren) und die anerkannten u. geforderten antikörpertests sollen es nicht sein. weiß der geier.
    und massivst sind die erkenntnisse von rechtsmediziner prof. püschel (der war auch im lanzvideo und hat die TODESURSACHEN ANALYSIERT), der an anderer stelle gesagt hat:
    „„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird … (…) So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben. (…) Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit hier in der Region Hamburg, sagt er“

    ich kann mich jedoch – unabhänigig von der interpretation der heinsberg-studie folgenden fachmeinungen anschliessen:

    Dr. David Katz, Universität Yale, USA, Gründungsdirektor des Yale University Prevention Research Center.
    „Dieses Beweisfiasko schafft eine enorme Unsicherheit über das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Gemeldete Todesfälle, wie die offizielle Rate von 3,4% der Weltgesundheitsorganisation, sind entsetzlich – und bedeutungslos. Patienten, die auf SARS-CoV-2 getestet wurden, sind unverhältnismäßig viele mit schweren Symptomen und schlechten Ergebnissen. Da die meisten Gesundheitssysteme nur über begrenzte Testkapazitäten verfügen, könnte sich die Selektionsverzerrung in naher Zukunft sogar noch verstärken. (…) Eine bevölkerungsweite Todesfallrate von 0,05% ist niedriger als die der saisonalen Grippe. Wenn dies die tatsächliche Rate ist, kann die Abriegelung der Welt mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Folgen völlig irrational sein.“

    und:

    Professor Dr. Gerd Bosbach, emeritierter Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.
    „Coronaviren sind uns bekannt aus der Vergangenheit (…) Die Daten aber sprechen dafür, dass diese Erkrankung weniger gefährlich ist als Influenza. (Bei) Influenza können wir uns doch noch alle gut daran erinnern, wie es 2017 zu einer schweren Ausbruchsituation kam. Letztendlich mit 27000 Toten in Deutschland und diese 27000 Tote, die scheinen Manche verdrängt zu haben. (…) Es kann nicht sein, dass wir uns nur noch um Corona kümmern und dass irgendwo die Gefahr besteht, dass irgendwelche anderen Keimausbrüche zum Beispiel resultieren.“

    weitere keime könnten auch eine ursache für die unterschiedlichen todesraten in NY und italien etc. sein, denn es ist doch seltsam, dass die todesraten sooo unterschiedlich sind. warum sterben in schweden (ohne lockdown etc.) die leute dort nicht wie die fliegen, todesrate von heute laut johns-hopkins-uni ca. 800 !! in den ländern mit lockdown und massiven ausgangssperren ist es dramatisch. fazit: der lockdown bringt nichts.

  • Hthik

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    @blondie 12. April 2020 um 09:46 | #

    „ist klar, dass sich jetzt die virologen streiten; …“

    Soweit ich Streeck verstehe akzeptiert er die Kritik. Es ist schon möglich, dass wir mit den Toten unterhalb etwa der Grippe von 2017/2018 bleiben, damals gab es aber auch keine Maßnahmen. Wir haben keine zweite Erde im Labor mit der wir eben mal schnell ausprobieren können, wie sich CoV-2 ohne Maßnahmen ausgebreitet hätte.

  • Julian86

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    Blondie, Sie vergleichen – damit sind Sie nicht alleine – die Grippe-Toten eines ganzes Jahres mit …. wenigen Monaten CoV-2 …

    Über die Gefährlichkeit des neuen Virus kann man dann nicht mehr hinwegsehen, wenn man die mehreren Parameter nachliest, die der von mir verlinkte Prof. nach langen Jahren auch internationaler einschlägiger Forschungsarbeit herausgearbeitet hat. Vielleicht machen Sie sich mal die Mühe, ehe Sie a.E. Ihres jüngsten Posts „Äpfel …. “ – na Sie wissen schon.

    IN NY wird gerade in den armen Stadtteilen gestorben, es fehlt dort – schon immer – an Gesundheitsvorsorge (das große Thema von Bernie Sanders). So schlägt das Virus dort erfolgreich zu. Auch wegen 27 000 Einwohner/qm in der Stadt.

    Access to health care affects a multitude of people. Uninsured, underinsured, elderly, lower socioeconomic class, minorities, and people that live in remote areas are at the highest risk for lack of access …

  • blondie

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    @hthik: jetzt mal im ernst, prof. streeck ist der momentan meist beobachtete virologe deutschland (drosten stinkt das offenbar). er wird aufpassen, wie er die studie macht und welche schlüsse er daraus zieht. öffentlicher geht wissenschaft nimmermehr. und er ist diplomatisch, er wird erst bei der endauswertung und veröffentlichung drosten inhaltlich in die schranken weisen.
    „ohne maßnahmen ausgebreitet“?: das ist in einigen ländern der fall, in schweden (heute ca. 900 tote) mit am wenigsten. effekt: ca. 4-5fach niedrigere todesfälle wie bei uns. auf der südhalbkugel: nur wenig coronafälle, wohl wegen der höheren temperaturen.
    ein regensburger (!) medizinstatistiker hat etwas interessantes heraus gefunden:

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-wie-viele-infektionen-koennen-pro-tag-maximal-nachgewiesen-werden-a-6597b3a6-189e-4b47-bb0b-8e751e823202

    „Misstrauisch stimmte Peterhammer daran, dass sich das Virus weniger schnell ausbreitete, BEVOR davon auszugehen war, dass Schulschließungen und Kontaktsperre Wirkung zeigen würden. Bundesweit wurden ab dem 16. März Schulen geschlossen, seit dem 23. März gilt für ganz Deutschland eine Kontaktsperre. Durch die Inkubationszeit von im Mittel fünf bis sechs Tagen, die Testdauer und den Meldeverzug beim RKI, dauert es zehn bis zwölf Tage, bis ein positiver Test in die Statistik einfließt (mehr zum Meldeverzug lesen Sie hier). Ein Abflachen der Infektionskurve durch Schulschließungen dürfte demnach frühstens am 26. März erkennbar sein, der Effekt der Kontaktsperre erst ab dem 2. April.“

    ich lese das so, dass die lockdown/shutdown-effekte überschätzt werden. die kurve ging vorher abwärts. aber natürlich werden söder und co die geschichte von ihren tollen taten erzählen, wenn sich das ganze weiterhin abflacht.

  • altstadtkid

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    Nur mal zum verifizieren,
    Schweden hat weniger Einwohner als Bayern ist ein riesiges Flächen-Land , und es war bestimmt nicht jeder zweite Schwede in den Corona-Drehscheiben beim Skifahren….

  • R.G.

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    @blondie
    Sie bemühen sich im Gegensatz zu anderen Nutzern des Vergleichs der Corona mit der Influenza, um Links mit sachlicheren Begründungen.
    Andersrum gesagt, Sie machen sich die Mühe, für die von Ihnen favorisierte These wissenschaftlich klingende Texte zu finden.
    Was würde geschehen, wenn Sie von den Informationen über die Krankheit, wie sie von anderen Ländern zu uns kamen, denkend ausgingen, weitestgehend ergebnisoffen?

    Am Beispiel aufgezeigt.
    “ die unterschiedlichen todesraten in NY und italien…….es ist doch seltsam, dass die todesraten sooo unterschiedlich sind.“
    Hier frage ich, gab es schon eine Krankheit außer der Pest, die die zivilisierten Länder oder/und Gesellschaftsschichten unterschiedlich stark traf UND eine Tierart mit erfasste ?
    Einzig vergleichbar scheint mir die unter den Infizierten viele Todespfer erzeugt habende, über den Kontinent samt großer Insel rasende Krankheit „Englischer Schweiß“, die die Bessergestellten (vielleicht die damals Reisenden) viel mehr traf, in einzelnen Ländern scheinbar gar nicht auftrat, in anderen eine milde Form zeigte bzw. in späteren Wellen entweder deutlich milder oder extrem stark ausfiel.

    „warum sterben in schweden (ohne lockdown etc.) die leute dort nicht wie die fliegen, todesrate von heute laut johns-hopkins-uni ca. 800 !!“
    Die Zahl der Infizierten ist in Schweden derzeit NOCH verblüffend gering, sehen wir zu ob das so bleibt.

    “ in den ländern mit lockdown und massiven ausgangssperren ist es dramatisch. fazit: der lockdown bringt nichts.“
    Seien wir ehrlicher als die Redakteure in ihrem Sachzwang, Schlagzeilen raushauen zu müssen.
    Wir wissen, die stark betroffenen Länder hatten einen sehr späten Lockdown, als die Zahl der Erkrankten schon explodiert war. Für einen Vergleich nützen uns Spanien und Italien folglich nicht wirklich.

    Wie war das beim „Englischen Schweiß?
    Frankreich war so gut wie nicht betroffen.
    Angeblich blieben die während der Seuche in England lebenden französischen Söldner verschont, weshalb man bei ihnen rückwirkend, aus heutiger Sicht, von möglicher Immunität ausgeht.
    Einige nordische Länder waren nicht betroffen.

    Christoph Wenisch, Leiter der nun auf Coronafälle spezialisierten Infektionsabteilung am Kaiser-Franz-Josef-Spital (KFJ) in Wien hofft auf eine wirksame Therapie mit Medikamenten noch vor dem Sommer:
    https://wien.orf.at/stories/3043685/

  • blondie

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    lieber julian86, ich habe den brandbrief des prof. vogt (schweiz) mit interesse gelesen und muß sagen: der ist nicht nur vom fach, sondern er hat verdammt gute argumente. den text fundiert zu würdigen würde viel zeit kosten u. viel platz brauchen, deshalb nur schlaglichtartig einiges was mir spontan aufgefallen ist:

    interessant finde ich, dass er „ein impfgegner“ ist, da er ausführt, dass es noch nie geklappt hat eine impfung gegen corona-viren zu entwickeln die wirkt. er geht sogar so weit, dass er sich weigern würde sich an einer solchen impfkampagne zu beteiligen. starker tobak. mal schauen wie er reagiert wenn eine impfpflicht kommt, was nicht abwegig ist. aber egal, mit seiner diesbez. einschätzung könnte er recht haben, auch wenn das einige hoffnungen zerstören dürfte.

    stimmig sind seine ausführungen, dass es entsprechende planspiele und hinweise auf eine (corona-)epidemie und pandemie gab, und man das auf die leichte schulter nahm. natürlich sind die vermutungen, dass es sich um eine absichtlich herbei geführte pandemie (in USA heisst das „PLANDEMIE) sicherlich unsinn, denn es kann einen ja selbst treffen….
    er lässt sogar offen, dass es sich um ein labortechnisch erzeugtes virus handeln könnte. wenn das hier im forum einer sagen würde, ein shitstorm wäre die folge („verschwörungstheoretiker!!“).

    wo er zeifellos brutal recht hat, ist der vergleich INFLUENZA-SARS2 auf der intensivstation (dass es deutlich mehr fachpersonal trifft als bei der influenza, die daran versterben können). das ist ein gewaltiger unterschied, den ich bereitwillig einräume und der mir nicht bewußt war. rätselhaft ist allerdings, dass die gesamtmortalität von SARS2/Corona etwas niedriger als die der influenza ist, aber es ultrafiese tödliche Covid-19-hotspots gibt. woran das nur liegen mag? vielleicht liegt es an der VIRENMENGE in den hotspots -, das wäre ein erklärungsansatz.

    spannend ist auch, dass – wie er richtig ausführt – die killer-virus (MERS etc.)-ausbrüche wegen GLÜCK stoppten. also nix flattening-the-curve, quarantäne etc. und was man sonst noch alles getan hat. jetzt bei SARS-2 macht man jede menge und wo man am meisten macht, da sind die meisten todesfälle. machtlosigkeit ist die folge. seltsam.

  • Lothgaßler

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    An alle, die den Statistiken so sehr vertrauen:
    Die Güte der Datenbasis ist entscheidend, und hier gibts eben Unterschiede. Das Virus ist überall das selbe, demzufolge liegt es nicht am Virus, wenn unterschiedliche „Todesraten“ vermeldet/ errechnet werden. Über die wahren Zahlen der Infizierten wissen wir nichts.
    Auch über die wahren Hintergründe für abnehmende Infektionszahlen können wir nur mutmaßen. Mit Sicherheit gibt es auch eine „Wellenform“ ohne Infektionsschutzmaßnahmen. Vieles werden wir nur „wissen“ auf Basis von Schätzungen/Prognosen. Bei Grippe werden die Toten nicht ausgezählt, sondern mit Methoden der Statistik errechnet. Über Laborbefunde werden nur wenige Grippetote bestätigt.
    Corvid scheint nicht per se gefährlicher als Grippe, hierüber mehr zu wissen wäre hilfreich. Die Gefahr eines schweren Verlaufs bei bestimmten Vorerkrankungen ist auch nicht ungewöhnlich. Die Lunge als Zielorgan und das Herz liegen nicht nur nahe beeinander, sie arbeiten auch systemrelevant zusammen, deren Leistungsminderung oder Ausfall kann das Leben verkürzen bzw. beenden. Alter und Infektion sowie Immunsuppression und Infektion machen es dem Körper auch nicht leichter. Schlafentzug wirkt sich sehr ungünstig auf das Immunsystem aus (also ÄrztInnen und PfelgerInnen besser nicht mit überlangen Schichten überlasten).
    Warum es bei uns weniger tödlich verläuft? Vermutlich doch deshalb, weil wir mehr testen und dadurch nicht erst im späten Stadium helfend eingreifen. Vielleicht auch, weil mehr Vorerkrankte besser auf ihre Erkrankung eingestellt wurden. Also wäre es ggf. wichtig für die Vorerkrankten weiterhin ihre HausärztInnen und FachärztInnen aufzusuchen, um ihr angeschlagenes System auf Optimum zu halten.
    Wir müssen uns schon auch in Erinnerung rufen, dass viele Personen der Risikogruppen nur mit Hilfe der Medizin überhaupt noch leben bzw. mit mehr oder weniger Einschränkungen gut/erträglich leben. Deshalb dürften Vergleiche mit früheren Pandemien auch nur bedingt greifen: Ich unterstelle, dass auch die Spanische Grippe für diese Risikopatienten extrem gefährlich gewesen wäre, wie auch die „normale“ Grippe gefährlich werden kann.
    Eines ist klar: Der Lockdown ist keine Dauerlösung und auch nach x Monaten oder Jahren könnte das Virus irgendwann wiederkehren und für eine neue Infektionswelle sorgen, evtl. mit einem mutierten Virus, dann wären ggf. die neuen Medikamente und Impfungen nicht mehr so wirksam und das Rad dreht sich von Neuem. Die Menscheit hats bisher noch jedes Virus überlebt, das gibt doch Mut.

  • highwayfloh

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    Es wäre schön, wenn so manche Diskutanten mal auf ellenlange Phrasen und das verlinken von entsprechenden Experten-Aussagen VERZICHTEN und diese zugleich nicht so vehement als „eigene“ Tatsachen-Überzeugung und „Toschlag-Argument“ verwenden würden. Das würde auch aus so mancher persönlicher Diskussion die unnötige Hitze herausnehmen. Wenn bezüglich detailierter persönlicher Diskussion entsprechender Bedarf besteht, dann schlage ich nochmals vor, dass ein IRC-Channel eröffnet und registriert wird, in dem dann entsprechende Diskussionen ausgetragen werden können.

    Meine Meinung.

  • blondie

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    als mitarbeiterin im gesundheitssystem muß ich natürlich auch einmal einräumen, dass nicht alles gold ist was da glänzt, auch wenn sauerstoff natürlich eine sehr gute idee bei lungenproblemen ist. z.B. meint otto normalbürger: „hab ich im fall des falles ein intensivbett – bin ich gerettet“. so schauts nicht aus, bei der invasiven beatmung sterben leider trotzdem die meisten und die ärzte sinnieren, ob das mit der druckluft-sauerstoffgabe so schlau ist oder nicht:

    „Some doctors are moving away from ventilators to treat coronavirus patients. The reason: Unusually high death rates.“
    https://www.chicagotribune.com/coronavirus/ct-nw-coronavirus-ventilator-death-rate-20200408-qewfe64tu5c7rel6tsh5gov44m-story.html

    ansonsten hat lothgassler natürlich recht, wenn das immunsystem fit ist, dann hat man mehr als gute karten. ein aspekt der in der öffentlichen diskussion sträflich vernachlässigt wird, da man nur in intensivmedizinischen kategorien denkt bzw. sich nur entsprechende nebenwirkungsreiche „hammer-präparate“ vorstellen kann, die dem virus – bei erfolgter infektion – den garaus machen sollen. der königsweg ist jedoch: das virus kommt, das immunsystem springt an u. man merkt – nichts.

    a propos erneute infektionswelle: die wäre milder wie die erste, da unser immunsystem das virus schon kennt. gilt aber nur, wenn eine ausreichende herdenimmunität gegeben ist (ca. 60% infizierte). wenn man immerzu nur „flatten-the-curve“ praktiziert, die kinder nicht in die schule lässt etc., dann….zweite welle.

  • R.G.

    |

    Fünf Menschengruppen gehen mir derzeit durch den Kopf.

    Dieses Wochenende erfuhr ich aus einer Kleinstadt, dass die „Mistmänner“ eines Teams positiv getestet wären.
    Schutzausrüstungen hätten sie „inzwischen“.
    Wie sieht es bei der „systemrelevanten“ Gruppe in Regensburg aus?
    Wird bei ihnnen auf Corona getestet? Erhalten sie derzeit Sonder-Trinkgeld?

    Wie sieht es derzeit für die Bestatter und ihre Helfer aus?
    Haben sie Schutzmasken, Schutzkleidung, Desinfektionsmittel? Wie wirkt sich der Wegfall von Trinkgeld aus, zumal weniger Trauernde anwesend sein dürfen? Wo können eventuelle Taglöhner rekrutiert werden?

    Was geschieht mit den Kindern, wenn ein/e Alleinerzieher/in wegen Corona in Spitalsbehandlung kommt? Gibt es ein Auffangsystem außerhalb eines Heims? Krisenpflegeeltern? Nachbarn dürfen nicht einfach in einen anderen Haushalt helfen gehen.

    Wer kümmert sich um die pflegebedürftigen Ehegattinnen, wenn der/die pflegende Partner/in wegen Corona ins Spital muss?

    Wie schon gefragt, bleiben Menschen im Rollstuhl, wenn sie von Helfern geschoben werden müssten, weil während der Ausgangsbeschränkungen nur jemand aus dem eigenen Haushalt mit ihnen spazieren gehen dürfte, Monate ständig in der Wohnung verbringen?

  • XYZ

    |

    Lese die Berichterstattung und Kommentare von rd sehr gerne – allein es wäre Zeit auszumisten, manches ist überholt und was im März beigetragen wurde stimmt Mitte April schon wieder nicht – nur so nebenbei, aber trotzdem danke – wäre wie schon bemerkt eine staatliche und auch kommunale Aufgabe, wo sie aber eher rotieren . . .

  • Stefan Aigner

    |

    @xyz

    Was ist denn überholt?

  • highwayfloh

    |

    @blondie:

    Jetzt muss ich schon mal ganz dumm nachfragen:

    Wenn Sie Mitarbeiterin des Gesundheitssystems sind: Auf welcher Ebene?
    Wieso haben Sie aktuell soviel Zeit Pamphlete online zu verfassen? Sind Sie da nicht „an der Front“ eher „unabkömlich“ oder ist es mit Ihrer vorgeblichen Position doch nicht so weit her, wie Sie versuchen hier Anschein zu erwecken? Sorry, aber so ein Verhalten macht kann ich dann nicht nachvollziehen.

  • R.G.

    |

    @highwayfloh
    blondie postet nicht mehr als andere User.
    Bitte kein Platzhirschensystem aufbauen.

  • highwayfloh

    |

    @R.G:

    Ich kann Sie und alle anderen getrost beruhigen:

    Es liegt mir fern, ein „Platzhirsch“ hier auf RD zu sein respektive zu werden. Da gibt es viel mehr Mitkommentatoren, die sich in der Vergangenheit und aus dieser heraus und bis heute, nachhaltigere persönliche Scharmützel leisten.

    Was ich kritisiere ist, dass ob dieser Thematik hier manche meinen, eine argumentative Bachelor- / Master – / Dr. / Promovations-Arbeit abliefern zu müssen, was überhaupt nicht Not tut.

  • blondie

    |

    Kommentar gelöscht.

    @highwayflo
    @blondie

    Tauschen Sie Mailadressen aus, aber hören Sie bitte hier mit dieser persönlichen Auseinandersetzung auf.

  • Lothgaßler

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    @highwayfloh:
    Es ist nicht so, dass in allen Gesundheitseinrichtungen hoher Andrang herrscht, und bei uns muss sich kein Personal „aufopfern“. Ängste und Kritik des Personals sind ernst zu nehmen. Ihre Bilder im Kopf sind falsch: Kein Krieg, keine Front, kein Gemetzel.
    Einige Diskussionsbeiträge in Expertenrunden drehten sich auch schon um die mögliche Unterversorgung bei Vorerkrankten, weil die sich nicht mehr in die Praxen/Kliniken trauen, bzw. weil deren planbare Eingriffe auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.
    Erhöhter Aufwand und erhöhter Zeitbedarf entstehen in Gesundheitseinrichtungen außerhalb der Intensivmedizinischen Versorgung/Isolierzimmern/Isolierstationen (letztere auch bei Pflegeeinrichtungen) hauptsächlich aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen, und der Schwierigkeiten die Vorsichtmaßnahmen umzusetzen.
    Wenn etwas bei uns vor Überlastung gesichert werden soll, dann sind es intensivmedizinische Einheiten, das ist die „letzte Frontlinie“ im „Kampf um Leben und Tod“. Zum Glück müssen nur sehr wenige Patienten intensivmedizinisch versorgt werden und es müssen auch nicht allzu viele Patienten stationär versorgt werden. Entsprechende Zahlen für Regensburg werden oben von Herrn Aigner präsentiert. Wenn ichs richtig mitbekommen habe, dann hat auch noch keine der Intensiveinrichtungen in Regensburg eine Überlastung gemeldet. Betroffen sind also stationäre Einrichtungen und dort auch nicht alle Bereiche. Planbare Eingriffe wurden verschoben, damit bleiben Ressourcen der stationären Einrichtungen ungenutzt, als Notfallreserve.
    Wenn wir alle uns nun beruhigen und uns nicht allein deshalb auf Corvid testen lassen wollen, weil wir ja Krankenkassenbeiträge gezahlt haben und deshalb ein Anrecht darauf haben, dann entsteht auch an der „fordersten Front“ (das sind in unserem Gesundheitssystem die Hausärzte) kein unbewältigbarer Andrang.
    Die Kriegsrhetorik ist und bleibt bescheuert!
    Die Präsentation abweichender und kritischer Beiträge ist und bleibt wichtig!

  • Hthik

    |

    @blondie 12. April 2020 um 17:11

    Wie schon gesagt, er akzeptiert die Kritik, außer vielleicht hier

    „Wir haben bis in die Nacht auf Donnerstag darüber diskutiert, ob wir jetzt erste Daten präsentieren sollen. Wir entschieden uns dazu aus ethischen Gründen, und weil wir uns verpflichtet fühlten, einen nach wissenschaftlichen Kriterien erhobenen validen Zwischenstand vor Publikation mitzuteilen.

    Das ist absolut üblich, Zwischenergebnisse werden auf Kongressen ständig und auf der ganzen Welt mitgeteilt, in Vorträgen und über Posterpräsentationen. Nur dies ermöglicht eine jeweils aktuelle wissenschaftliche Diskussion. Zu behaupten, dies sei unwissenschaftlich, stimmt schlichtweg nicht, und mag aus ganz anderen Gründen erfolgt sein.“

    Das ergibt nicht wirklich Sinn, auf den Vorwurf, er hätte es erst fachintern bekannt machen sollen, damit zu reagieren, es sei auf Kongressen üblich vorzuveröffentlichen, denn so ein Poster bekommen üblicherweise meisten nur die Fachleute mit.

  • Hthik

    |

    @highwayfloh 8. April 2020 um 19:51

    Das sehe ich genauso. Common sense Maßnahmen sollten sofort eingeführt werden. Hier war es mir zu langsam. In dem Augenblick muss aber auch die Diskussion starten, wie die Verhältnismäßigkeit der Eingriffe gewahrt werden kann und man sollte dann auch zügig zurücknehmen, was man zurücknehmen kann. Abstand erscheint mir sinnvoller als Ausgangssperre.

  • Julian86

    |

    Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam sind zwei alte „Hasen“ im Journalismus, sie waren einst beim ÖR beschäftigt, haben sich u.a. gemeinsam kritisch mit der „Tagesschau“ befasst.

    Sie haben nun die „ausgegrabene“ Seehofer-Studie zur Corona-Pandemie zum Anlass genommen, fundamentale Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung zu üben.

    Vorsicht: Beim Lesen könnte sich Ärger regen.

    https://deutsch.rt.com/meinung/100749-reif-fur-abwahl-kabinett-merkel/

  • Julian86

    |

    Ein Thesenpapier – von Medizinern, Wissenschaftlern, Pflegemanagern, Juristen – mit drei Thesen (zusammengefasst) samt Präventionsmaßnahmen.

    Verfasser u.a. Prof. Dr. med. Matthias Schrappe Universität Köln, ehem. Stellv. Vorsitzender des Sachverständigenrates Gesundheit
    http://www.matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona.pdf

    Die Kritik des Weltärztepräsidenten Montgomery an der Söder´schen Arbeit sollte man beim MERKUR schon nachlesen. Denn ja: Bayern ist mal wieder „Spitze“, diesmal freilich wahrlich kein Grund zur Freude.

  • Mr. B.

    |

    Ja wenn man in der JU immer die Gedanken und Vorschläge der „oberen Chefs“ und die der Vorgeber, ohne eigene Abwägung und Hinterfragung befolgt und auch an den Mann/ die Frau bringt, dann kann man vielleicht auch später selbst ein „Pöstchen“ ganz oben ergattern!!!!

  • Julian86

    |

    Ich hatte einen Traum.

    Heute Nacht träumte ich. Es dauerte eine Weile bis ich ihn erkannte. Es war George. Der englische Autor und Journalist. Er wirkte erstaunt. Immer wieder rieb er sich die Augen: Orwell wollte nicht glauben, was er sah: So viele Menschen, so voller Angst, „die ´freiwillig` nach Tracking Apps rufen“. Orwell antwortete nicht als ich ihn frage, ob ich meinen „Arzt oder Apotheker“ fragen sollte wegen der

    „Risiken und Nebenwirkungen“
    Von Arno Luik
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=60207
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Luik

    Zitat:

    Das Virus Corona hält die Welt im Griff? Nein. Die Antwort auf das Virus hält die Welt im Griff. Muss das so sein? Schon diese Frage macht einen verdächtig. Was politisch entschieden wird, muss so sein. Eine Widerrede.

  • Giesinger

    |

    Was geht ab?
    Was soll man davon halten? Origianl-Handy-Ton von Beate Bahner.

    Mir wird gruselig. Wenn ich jetzt den Link setze, kommt dann auch die Polizei und sperrt mich in die Klappse?
    Links sollte man nach den Forumsregeln nicht setzten, aber wie sonst soll diese Frau zu Wort kommen?

  • Julian86

    |

    Epidemiologisches Bulletin 17 | 2020Online vorab: 15. April 2020

    Wie wirkt sich die Kontaktsperre vom 23.3. auf die Reproduktionszahl R aus? Antwort: Kaum bis mäßig. Ganz anders die Schulschließungen vom 16.3. Siehe dazu die Abb. 4. und 5.

    https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/17_20_SARS-CoV2_vorab.pdf?__blob=publicationFile

    Ist die Politik (Merkel und Söder u.a.) auf die „Wirksamkeit“ des Shutdown auf R gestern eingegangen? Heute?

  • Julian86

    |

    Welche Wirkung hat der Lockdown?

    Der Mediziner Dr. med. Bodo Schiffmann fragt in einem Video unter Bezugnahme auf Schweden:Welt (D), worin die Rechtfertigung für den Shut/Lockdown liege, wo doch die einsehbaren Graphiken den gleichen Verlauf abbilden. Es möge sich jeder seine eigene Meinung bilden!

    Video 25 – Dr. Schiffmann, ab 11. Minute vor allem

  • Söderle

    |

    Das ist in der Tat der Wahnsinn. Ob die Schulschließungen tatsächlich so eine Rolle gespielt haben, würde ich mal auch in Frage stellen, da die Kurve sowieso im unaufhaltsamen Sinkflug war. Die Ausgangssperre hat jedenfalls gar nichts mehr gebracht.

    Hier etwas weniger wissenschaftlich aufgearbeitet:

    https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-krise-neue-berechnungen-des-rki-neue-einsichten,RwF69fH

    Der Staatsregierung ging wohl die Muffe, dass die Ausgangsregelungen von den Gerichten komplett aufgehoben werden, wenn diese Zahlen bekannt werden. Deshalb wohl die „Erleichterung“ der Regelung mit der weiteren Kontaktperson.

  • Joachim Datko

    |

    Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland ist stark fallend

    Nach den Zahlen des RKI sieht es sehr gut aus:
    – Gesamtzahl der Infektionen und die Neuinfektionen am jeweiligen Tag gemeldet (inkl. zurückliegender Infektionen, die an diesem Tag gemeldet wurden).

    Ab 01.03. (1. Tag), willkürlich von mir gesetzt

    01.04.20 – 24:00 Mi 32. Tag 73.522 6.156

    08.04.20 – 24:00 Mi 39. Tag 108.202 4.974

    15.04.20 – 24:00 Mi 46. Tag 130.450 2.866

    Siehe: http://www.monopole.de/staat/coronavirus-tabelle-gesamtzahlen-deutschland-und-neuerkrankungen-pro-tag/

  • XYZ

    |

    Zu Julian gestern 09.56:
    ‚Hält das virus die Welt im Griff?‘ Es gibt nun neueste Info’s seitens der Amerikaner dass das virus ‚versehentlich‘ in einem Hochsicherheits-Labor in Wuhan entstanden und übertragen sein soll – die Richtigkeit dahingestellt fällt mir dazu B.Brecht’s Koloman-Kantate ein: „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu euch“ – den haben wir längstens als Wirtschaftskrieg (Brecht übernahm dabei Zitate der Amerikaner C.A. Sandburg und Thornton Wilder), um an George Orwell anzuknüpfen. Und wo bleibt die Klimafrage?

  • XYZ

    |

    Söderle 14.47
    Die überzogenen Ausgangssperren sind in der Tat ein unwissenschaftlicher Unsinn: die Ansteckungsgefahr besteht vor allem in geschlossenen Räumen. Darüber hinaus reichlich unkonkret, aber die Polizei darfs kontrollieren, als ob sie nicht was besseres zu tun hätte. Und ältere Leute wollen auch noch was selber tun und an die frische Luft gehen, ggf. mit Begleitung, bevor sie im Altersheim eingeschlossen werden und auf den Tod warten dürfen.

  • XYZ

    |

    Was bei der ganzen chose zu 800 qm Verkaufsfläche anscheinend unbekannt war: Klimaanlagen reinigen und filtern auch die Luft, sind z.B. bei Penny um die Ecke installiert, wo sie derzeit bei Corona laufen, auch Plexiglasschutz.

  • highwayfloh

    |

    @XYZ:

    Ihre Bemerkung ist zwar recht und gut, aber haben Sie sich schon mal die Ventilatoren der Klimaanalgen angesehen? In Regensburg sind da welche im 1. Parkdeck (1. Etage, die man jetzt nur befahren kann) so verbaut, dass die Lüfter (wenn in Betrieb) einen anblasen, wenn man zum Eingang ins Treppenhaus geht (Einfahrtrichtung rechts gesehen) und dann kommt man in das Treppenhaus, dass zum Bahnhofsteg führt und zur Bahnhofsseite liegt. Sehe ich mir die Lüfter an, wie verdreckt die sind, wird mir regelmäßig schlecht und ich bin dankbar, dass die dortige Klimaanlage derzeit _nicht_ in Betrieb ist.

    Nicht umsonst wähle ich – in Normalzeiten – immer ein anderes Parkdeck. Die Lüfter und Filter sind die Dreckschleudern und Virenverbreiter Nr.1.

  • blondie

    |

    ah, spannendes urteil in bayern zum thema DEMONSTRATIONSRECHT:
    Bundesverfassungsgericht hat deutlich gemacht, dass ein Versammlungsrecht in Zeiten von Corona besteht, Menschen müssen ihre Meinung kundtun dürfen, unter Hygieneauflagen natürlich!

    Entscheidung des bayr. Verwaltungsgerichtshof: Eine Demo gegen die derzeitige Verordnung im Zusammenhang mit den Coronabeschränkungen ist erlaubt, da man gegen diese Verordnung nur demonstrieren kann, solange sie gilt, also jetzt.
    https://openjur.de/u/2198625.html

    und angesichts der düsteren stimmung etwas zum lachen (spahn dürfte schwer frustriert sein, dass man ihn erwischt hat):
    https://rp-online.de/panorama/coronavirus/anzeigen-gegen-jens-spahn-wegen-fahrstuhl-foto-nach-besuch-in-giessen_aid-50078055

  • blondie

    |

    PS:
    julian86: danke für die kritischen videos von dr. schiffmann, die sind sehr fundiert und gut recherchiert u. belegt. es lohnt sich die anzuschauen.
    giesinger: das video des schweizers -, naja, der videomacher sagt ja selbst er sei etwas durch den wind. das ist recht konfus gemacht, der sollte seine beiträge mal etwas konzentrierter vorbereiten – auch wenn man natürlich die eine oder andere interessante info darin findet.

    bin gespannt auf eure rückmeldungen über den – doch etwas illegalen – aufenthalt von „spahn im aufzug“ :-)

  • XYZ

    |

    Highwayfloh 00.50:
    Stimmt ja sicher, aber man Parkgaragen nicht mit grossflächerigen Geschäften vergleichen: dort bestehen ganz andere Klimaanlagen, wenn auch mehr in grösseren Städten.

  • XYZ

    |

    Warte auf die nächsten Mitteilungen des PP der Oberpfalz, was alles erfolgreich kontrolliert wurde – voller Erfolg – um mir nicht die Zunge zu verbeissen: wie bei der Korruption . .

  • Julian86

    |

    „Spahn im Aufzug“ – Fragen an den „Mitgefangenen“.

    Nun ist Blondies Bild-Hinweis auch in der aktuellen Print-Ausgabe der ZEIT „gelandet“. Die Auflage dürfte noch bei etw 500 000 liegen, ich weiß es nicht. Wie peinlich! Für den Minister!

    Intensiver Freiluftsport versetzte mich per Wiege-Schritt in einen Spahn-enden Traum (2). Ich steckte mit Orwell und Spahn im Aufzug fest. Vorsorglich zog ich mein Halstuch über Nase und Mund. Orwell hatte dieses markante Äußere und starrte den Minister an. Dieser Shutdown begann mit dem Ende des Heute-Journals und endete mit den 6-Uhr-Morgen-Nachrichten des DLF, worin schon nach Spahn „gefahndet“ wurde.

    Man soll ja seine Träume umgehend schriftlich festhalten; am besten also Papier und Stift am Bett. Dummerweise hatte ich das verpasst. Und nur noch Erinnerungsfetzen, die nicht aufs RD-Papier gehen wollen.

    Frage daher: Was könnten die beiden mit Spahn im Aufzug über Stunden Festgesetzten den Gesundheitsminister gefragt haben? Etwa im Hinblick auf die 2. und 3. Welle, in der Corona-Viren immer zu kommen pflegen – und über die kein Politker spricht? Etwa darauf, wie viel Zeit vergehen dürfte bis die angestrebte gesellschaftliche Immunisierung (etwa 55 Millionen Mitbürger) durchlaufen sein wird – Pfingsten 2021? Was dem Minister seine Ausbildung zum Bankfachmann in seiner aktuellen Rolle bringt? Und dem RKI-Chef Wieler sein Tiermedizin-Abschluss? Doch wir würden von Ex-Perten durch die Krise geführt. Der Gates hofft auf eine Impfung – in 18 Monaten? Ein Optimist?

    Was machen wir bis dahin, jenseits des social distancings und täglichen Rad-Fahrens? Und Träumens natürlich? Von einer Großen Transformation n.C.? Denn sonst mag sich das Heute und Morgen als v.C. ausweisen! Die nächsten beiden Wellen sind das Normale bei Coronas. Wer keine Transparenz pflegt, verliert das Vertrauen der Menschen – mit u.U. bösen Folgen.

  • XYZ

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    Zu den finanziellen Hilfsprogrammen: Der Bund hat z.B. bei Solo-Beschäftigten – also etwa Handwerkern und Gastwirten und Künstlern – bestimmt, dass die Zuschüsse nur ‚komplementär‘ zu den Landesbeihilfen seien – also zu verrechnen – seltsame Bürokratie: das muss dann alles erst abgeglichen werden – ohne Interesse für den Bund.

  • XYZ

    |

    Das deutsche Theater in München wurde vor einigen Jahren generalrenoviert mit modernster Klimaanlage: darin tagt ab Mai der Münchner Stadtrat – wäre vl. ab 1.Mai auch für den Regensburger Stadtrat ratsam, das Theater am Bismarckplatz, passend zur Wahl.

  • blondie

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    witzige und tiefsinnige psychologische analyse des momentanen politischen erklärungsdilemmas (dieser wiener psychiater/psychotherapeut hat mehrere spaßig-schlaue videos auf youtube):

  • Giesinger

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    @blondie und Alle:

    Diese Analyse des Wiener Psychiaters decken sich ja in etwa komplett mit den Ausführungen und Zahlen des Finanzwissenschaftlers Prof. Dr. Stefan Homburg.
    https://www.youtube.com/watch?v=Vy-VuSRoNPQ

    Dieser Professor Homburg redet wahrlich keinen Humbug.

  • R.G.

    |

    @blondie&Co
    Dass sie hier Bonelli verlinken, mag ich gar nicht glauben,
    Ginge für Sie ein unfassbarer Psychoanalyse-Religion-Eintopf mit ganzen Satzbausteinen wie bei einer ordensartigen Gesellschaft mit Sitz in Rom, mit kritischem Denken zusammen?
    Von Pater Ivancic begonnen, von Bonelli&Co fortgeführt, feiert das frühere katholische Welterklärungsmodell fröhliche Urständ.

  • blondie

    |

    werter R.G. leider stehe ich auf der leitung. was hat der wiener psychiater bonelli mit rom und den katholen zu tun? ich hatte auf die schnelle über ihn nur folgendes gefunden u. war erstmal damit zufrieden (habe leider kein eigenes recherchebüro, aber vielleicht kann mir R.G. weiter helfen):
    Raphael M. Bonelli, geboren 1968, ist Neurowissenschaftler an der Sigmund Freud Universität Wien sowie Psychiater und systemischer Psychotherapeut in eigener Praxis. Forschungsaufenthalte an der Harvard-Universität, der University of California (Los Angeles) und der Duke University mit zahlreichen Publikationen im Bereich der Gehirnforschung und Habilitation im Fach Neuropsychiatrie. Vizepräsident der „Austrian Association of Biological Psychiatry“.

    wie dem auch sei, ich finde seine videos klasse; konnte keinen wie auch immer gearteten haken darin finden.

    übrigens, diese neuesten erkenntnisse werden die runde machen – bonelli hat das auch in seinem video kurz und unkatholisch gezeigt (und seufz, wenn ich den BR zitiere, dann krieg ich nicht wieder eine drauf):

    daraus:
    „Das bundesweite umfangreiche Kontaktverbot am 23. März 2020 (orange Linie) hatte demnach offensichtlich deutlich weniger Einfluss auf das Krankheitsgeschehen.“

    https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-krise-neue-berechnungen-des-rki-neue-einsichten,RwF69fH

  • R.G.

    |

    Unter den Suchworten Raphael M. Bonelli bietet Psiram einen sanften Überblick über Bonellis Positionierung.
    Sehr nett sein Auftreten auch zum Thema “ Internet-Sexsucht “ bei K-TV, gefunden in gloria.tv

  • R.G.

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    Bereits alle Schnapsvorräte zu Desinfektionsmitteln umgepolt?
    Vor Verzweiflung eine Küchenrolle zerschnipselt, damit Familienpuzzle gespielt?
    Verloren in der Suche nach Lebenssinn, dabei festgefahren im Gedanken, morgen mehrere Großpackungen Klopapier zu ergattern?

    Der neue Trend heißt Sarghamstern.
    https://salzburg.orf.at/stories/3044784/

  • Piedro

    |

    @blondie
    Ein Bekannter von mir hat den Chaos Computerclub angeschrieben. Die Antwort: mit offenem Bluetooth durch die Gegend laufen ist etwa so sicher wie ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss vor Einbrechern sichert. Ein feuchter Hackertraum.

  • XYZ

    |

    Zu blondie 18.21:
    Ist ja alles schön was die SZ da im link schreibt: die server des RKI dürften dann überlastet sein, und die bürokratische Bestätigung der diversen Gesundheitsämter lässt dann auch auf sich warten – was erbringt das eigentlich in concreto? Weitere Verunsicherung oder Panik.

  • R.G.

    |

    Der Rektor der Johannes Kepler Universität im Gespräch mit Kollegen unterschiedlicher Fachrichtung.

    JKU Corona Update: Virologischer Tunnelblick?

  • XYZ

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    R.G. 21.09:
    Den Anfang des gelinkten videos angehört, dann nicht mehr: da produzieren sich die Professores der Uni Linz, dabei haben die gerade noch Bioinformatik – das ist in R anders. Es werden allerlei Erkenntnisse herausposaunt, aber ohne Wissenschaft geht’s halt nicht mehr, auch in der Politik.

  • R.G.

    |

    @XYZ
    Ich gehe mal auf Ihre Kritik ein:
    „da produzieren sich die Professores der Uni Linz“
    Da spricht der Rektor der Uni, selbst Professor für Zivilrecht, mit

    Dr. Martin Sprenger, Allgemeinmediziner, vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Universität Graz. Er war Mitglied der Coronavirus Taskforce des Gesundheitsministeriums Österreich, der Runde, auf die sich die Meinung des Kanzlers ursprünglich gründete. Zeitungen schrieben, Dr. Sprenger fiel in Ungnade, als er ein Mehr als nur einen Lockdown für richtig hielt. Worauf er, statt sich zu ducken, seine „Freiheit“ wählte, aus der Taskforce auszuscheiden. Weiterhin bleibt seine Meinung auf der Seite der durch die Corona-Maßnahmen von medizinischen Leistungen großteils abgeschnittenen Patienten.

    Prof. Joachim Gerich lehrt an der Abteilung für empirische Sozialforschung des Instituts für Soziologie, Johannes Kepler Universität Linz.

    Weshalb wagt es Rektor Meinhard Lukas schon wieder, Politikern Unterwürfigkeitsgesten zu verweigern? Woher nimmt er das Interesse an verletzlichen, kranken Menschen?
    Ein Grund zusätzlich zu seiner generell „zu offenen“ Art, womit er seine Wiederwahl gefährdet: Er ist selbst jede Nacht an der Dialyse, weiß nicht nur deshalb um die Verletzlichkeit des Lebens.

    Sollte die Politik ihre Maßnahmen nur auf die Meinung von Virologen stützen? Obwohl von in Österreich tätigen Professoren für die österreichische Lage gefragt, passt manches zu gut auf die Lage in Bayern.
    Die bei aus Deutschland kommenden Studenten beliebte Linzer Universität hat tatsächlich „nur“ vier Fakultäten,
    Sozial- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (SoWi)
    Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (TNF)
    Rechtswissenschaftliche Fakultät (Re)
    Medizinische Fakultät (MED)

    Ich fand übrigens Ihre Kritik sehr witzig verpackt. Bitte seien Sie konsequent, verlinken sie ab jetzt selbst nur mehr zu Personen, die auf einer Uni mit vielen Fakultäten studierten und möglichst selbst in allen ein Doktorat erwarben. ; ))
    Ewas ernster, es war und ist mir bewusst, dass Professor Meinhard Lukas seit seiner Rede im Mordschloss Hartheim für Leute bestimmter Gesinnung – einige davon schreiben in regensburg digital sehr gerne -ein rotes Tuch ist.
    https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muessen-uns-der-fratze-des-hasses-entgegenstellen;art4,3172382

  • Rudi Goeritz

    |

    Söder und Merkel im Wahn!

    Söder will jetzt wohl noch Kanzler werden!?!
    Falls ich nicht mehr schreiben kann, bin ich eventuell vom Staatsschutz verhaftet worden. Bitte dann nachforschen!
    Mit freundlichen Grüßen, Rudi Goeritz.

  • Günther Herzig

    |

    @Rudi Goeritz
    Nehmen Sie sich bitte ein Beispiel an Giesinger!

  • highwayfloh

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    @XY – 18. April 2020 um 19:13 :

    Es handelt sich bei den von mir angesprochenen Lüftern der Klima-Anlage NICHT um die des Parkhauses selbst, sondern um eine der vielen Lüfter, der Klima-Anlage der Arkaden.

  • Julian86

    |

    Frage an die Community

    Was wird wohl das Lang-Zeit-Vermächtnis der C-Krise sein?

    Unterstellt die aktuellen Verhältnisse dauern an bis 2021/2022, mal mehr mal weniger staatlicher Autoritarismus, wichtiger GG-Rechte jedenfalls entledigt. Merkel, gibt sie im Dezember die Kanzlerschaft ab oder tritt sie 2021 der C-Krise wegen wieder an? Halten die Menschen still – bis zu zwei Jahren? Wo werden – über die Fragen der drei S – Sauber, (halbwegs) Sicher und Satt – hinweg die großen Probleme der C-Zeit liegen? Wie wird sich die politische Landschaft verändern? Wird Aiwanger nach Söders Weggang Ministerpräsident?

  • Günther Herzig

    |

    Einschränkung von Grundrechten und die Rechtfertigung dafür:
    Eine gute Übersicht des Prof. Dr. Gröpl
    https://www.uni- saarland.de/fileadmin/user_upload/Professoren/fr11_ProfGroepl/lehre___nur_Pdfs_/lehre13/Folien_GR/GR05.pdf
    Vielleicht kann Ex-Regensburger dort für sich entschlüsseln, warum ein Impfzwang durch den Staat gesetzlich geregelt werden darf.

  • Julian86

    |

    Herr Herzig, ist Ihr Link? mit Neuem bestückt?

    Zur Bedeutung des Artikel 80 Abs. 1 GG verlinke ich zu einer Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags, worin die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, auf die sollte man sich konzentrieren, herangezogen wird. U.a. mit diesem Satz:

    „Sinn der Regelung des Art. 80 Abs. 1 GG ist es, das Parlament darin zu hindern, sich seiner Verantwortung als gesetzgebende Körperschaft zu entäußern. Es soll nicht einen Teil seiner Gesetzgebungsmacht der Exekutive übertragen können, ohne die Grenzen dieser Befugnis bedacht und diese nach Tendenz und Programm so genau umrissen zu haben, dass schon aus der Ermächtigung erkennbar und vorhersehbar ist, was dem Bürger gegenüber zulässig sein soll […].“

    https://www.bundestag.de/resource/blob/690262/cb718005e6d37ecce82c99191efbec49/WD-3-080-20-pdf-data.pdf
    https://dejure.org/gesetze/GG/80.html

    Es geht um: Den Vorbehalt des Gesetzes, die Gewaltenteilung. Darum, dass auch in Zeiten der Krise das grundgesetzlich vorgegebene rechtsstaatliche Gefüge gewahrt wird.

    Nationaler Pandemieplan, über den auch die Kanzlerin nicht spricht – Aktuelle Ergänzung

    Als Antwort auf die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 im Verlauf der COVID-19-Pandemie legte die Abteilung für Infektionsepidemiologie des Robert-Koch-Instituts (RKI) im März 2020 die erste Fassung einer Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan vor,[13] in der „Empfehlungen und Maßnahmen für eine Bewältigung des COVID-19-Geschehens in Deutschland“ zusammengefasst wurden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_Pandemieplan_f%C3%BCr_Deutschland

  • Günther Herzig

    |

    @julian86
    Danke, aber ich habe weder Zeit noch Lust mich an Grundsatzdiskussionen zu beteiligen. Heute Morgen: Anruf eines Mandanten, der aus Anlass eines Todesfalls in der Familie an einen meiner Ansicht nach astreinen Verschwörungstheoretiker geraten ist. Das Volle Programm, Homöopathie, Impfgegner, Globuli und was halt sonst noch dazu gehört. Vorwürfe oder Fragen an das zuständige Gesundheitsamt, der aus meiner Sicht dubiose Mediziner will nun zum Beweis für etwas, was nicht bewiesen werden kann, viral gehen mit einem Film, den er drehen lässt. Irgendein Scharlatan schreibt Prof. Drosten an die Wand und nimmt beliebige niemals überprüfbare Veröffentlichungen als Beweis dafür, dass der, den er aufs Korn genommen hat, Lügen verbreitet. Der Angegriffene ist aber in der internationalen Welt der Wissenschaften unumstritten. Die Welt ist verrückt und ich soll dem Mandanten einen Rat geben. Zum einen bin ich selbst nicht Jesus, der alles weiß und dessen Trost heilsam wäre, zum anderen erwartet er von mir einen Rat. Soll ich ihn enttäuschen oder soll ich auf dem Klavier der kriminellen Skeptiker und Zweifler mitspielen?

  • Christian Wiesner

    |

    Nach Sichtung und Studium vieler Artikel und Posts habe ich das getan, was die Kanzlerin gerne unterbunden hätte, ich habe mir eine eigene Meinung gebildet. Folgendes Szenario bzgl. SARS-COV-2 ist für mich derzeit das wahrscheinlichste:

    – Das Virus hat in den Skigebieten richtig gewütet, ohne größere Todesfälle. Dort ist die Bevölkerung praktisch durch, Herdenimmunität ist weitestgehend erreicht.
    – Die Skifahrer haben das Virus quer über Europa verbreitet, und rasend schnell. Die Infektionsraten waren normal, wurden aber durch die Hotspots (Après-Ski) und die niedrige allgemeine Immunität unterstützt.
    – Die Dunkelziffer ist wesentlich höher als bisher angenommen (D: ca: x10 – x15). Diese begründete Annahme wird durch die Untersuchungen von Hendrik Steek in Gangelt und in Südtirol unterstützt. Wir sind in gewissen Gebieten, zB Tirschenreuth, Heinsberg, Alpen, gar nicht mehr weit von einer echten Herdenimmunität entfernt.
    – Die hohen Reproduktionsraten (< 3) im März sind im wesentlichen das Ergebnis der Steigerung der Test-Kapazitäten um Faktor 14!!! (von 7.000/d auf heute 100.000/d), es gab also gar keine so schlimme Pandemie wie zu diesem Zeitpunkt angenommen.
    – Bereits am 20.3., also drei Tage vor dem Lock-Down, sank die Reproduktionsrate unter 1 (laut RKI!!!)
    – Die Letalität des Virus liegt unter 0,5% und entspricht damit einer sehr heftigen, schweren Grippe. Zudem kommt es stellenweise zu merkwürdigen Komplikationen bei gewissen Patienten, eventuell in Verbindung mit Medikamenten oder unerkannten Vorerkrankungen.

    Mein Fazit:

    1. SARS-COV2 ist kritisch, aber nicht die gefährliche Pandemie wie angenommen.
    2. Die WHO ist ein Haufen Idioten die im wesentlichen politisch agieren und die Hand aufhalten. Eine Instrumentalisierung der Pandemie durch die Pharma-Lobby und die Impf-Apostel (Gates) ist wahrscheinlich.
    3. China hat versucht das Virus und dessen Herkunft zu vertuschen, nicht weil es eine Bio-Waffe ist, sondern weil es sehr wahrscheinlich aus einem Labor mit schlechten Sicherheitsmaßnahmen durch Zufall entwichen ist. Das kann sich zu einem veritablen Wirtschaftskrieg mit den USA auswachsen, Trump wird das nutzen um seine Umfragewerte zu heben.
    4. Die Massnahmen waren am Anfang richtig, um den Ausbruch kontrollieren zu können, sind auf Grund der aktuellen Datenlage mittlerweile überzogen und gehören sofort gelockert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl.Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz

  • highwayfloh

    |

    @ Christian Wienser:

    Eine kleine Rückfrage, die vielen – insbesondere mir – helfen wird, Ihre Ausführungen einzuordnen:

    Schreiben Sie dies als Ihre persönliche und private Meinung oder als Vertreter / Mitglied der WerteUnion Oberpfalz? Bitte stellen Sie dies doch klar und auch bei zukünftigen Beiträgen von Ihnen, vielen Dank.

  • Reiner Wehpunkt

    |

    @Christian Wiesner
    Sie scheinen Mitglied der von Merkel verdammten „Öffnungsdiskussionsorgien“ zu sein. Herzlich Willkommen und vielen Dank für Ihren Beitrag!

    Am 16. April 2020 veröffentlichte Prof. Isaac Ben-Israel, head of the Security Studies program in Tel Aviv University and the chairman of the National Council for Research and Development – also kein ganz ‚Kleiner‘, eine Studie, der zufolge Wachstum und Rückgang neuer Corona Fälle zeigt, dass die Verbreitung des Virus nach etwa 40 Tagen einen Höhepunkt erreicht und nach 70 Tagen nahezu vollkommen abklingt – ganz unabhängig von den Maßnahmen die die jeweiligen Regierungen dagegen ergriffen haben. („Ben-Israel discussed his research on Israeli TV on April 13, saying that simple statistics show the spread of the coronavirus declines to almost zero after 70 days — no matter where it strikes, and no matter what measures governments impose to try to thwart it.“)

    Es treten immer mehr herausragende Wissenschaftler und Mediziner mit fundierten Zahlen an die Öffentlichkeit, welche die Gefährlichkeit des neuen Corona-Virus auf das reduzieren, was es ist.
    Schlechte Zeiten für Leute, die ins Bundeskanzleramt streben und durch Starkes-Mann-Gebahren bei einer verunsicherten Bevölkerung schnell Punkte sammeln wollen.

    Hier die Einzelheiten zu der Studie von Prof. Isaac Ben-Israel:
    https://www.timesofisrael.com/the-end-of-exponential-growth-the-decline-in-the-spread-of-coronavirus/

  • auch_ein_regensburger

    |

    @ Ch. Wiesner
    „Die WHO ist ein Haufen Idioten …“ – mehr muss man von Ihrem Kommentar gar nicht lesen, um zu wissen, dass es nur verlorene Zeit ist. Ein bisschen weniger intellektuelle Selbstüberschätzung würde Ihnen wohl auch gut zu Gesicht stehen, oder meinen Sie ernsthaft, Sie wüssten es besser als alle Experten? Vom offensichtlich Ego-relevanten Opfergehabe will ich gar nicht erst anfangen.

  • Piedro

    |

    @Christian Wiesner
    „Nach Sichtung und Studium vieler Artikel und Posts habe ich das getan, was die Kanzlerin gerne unterbunden hätte, ich habe mir eine eigene Meinung gebildet.“
    Soso. Frau Merkel hätte das also gern unterbunden. Putzig. Aber Sie haben es geschafft, trotz allem. Bravo!

    Es ist noch nicht mal einen Monat her, da haben Sie das auch schon mal getan, zum Corona-Wahlkampf in Regensburg. Da haben Sie sich, entgegen den Experten und jenen, die in Regensburg in der Verantwortung standen, für ein Drive-In-Center zum Testen ausgesprochen. Und sie haben gefragt, wie die CDU Regensburg den Wahlkampf denn anders hätte führen sollen als mit einer offensichtlich unsinnigen Forderung. ( https://www.regensburg-digital.de/csu-wahlkampf-im-windschatten-der-corona-krise/25032020/ )

    Vor knapp vier Wochen waren die Maßnahmen in Regensburg noch völlig unzureichend, nun sind sie schon überzogen.

    „4. Die Massnahmen waren am Anfang richtig, um den Ausbruch kontrollieren zu können, sind auf Grund der aktuellen Datenlage mittlerweile überzogen und gehören sofort gelockert.“

    Worin unterscheidet sich denn Ihrer Meinung nach die „aktuelle Datenlage“ so krass von jener vor vier Wochen? Was gibt es da, was die Kanzlerin nicht in die Meinungsbildung einfließen lassen möchte? Und welche weiteren Lockerungen schweben Ihnen konkret vor? Wohl wissend, dass die bestehenden schon nicht uneingeschränkten Anklang finden?

    Ich frage das, weil mir auch dieser Beitrag als ein recht kläglicher Profilierungsversuch erscheint, der keine faktische Grundlage hat und nur dem dient, für das die „Werteunion“ bekannt ist. Die Wiener Zeitung bezeichnet das wie folgt: „Abarbeiten am Feindbild Merkel, das muss bei jeder Gelegenheit sein – wie auch bei der AfD.“

    Das Urteil einiger CDU-Politiker fällt noch deutlich klarer aus:
    „Als nach Kemmerich auch Kramp-Karrenbauer fiel, erklärte der langjährige EU-Abgeordnete Elmar Brok die Werteunion zu einem „Krebsgeschwür“: „So etwas muss man mit aller Rücksichtslosigkeit bekämpfen, damit es nicht in die Partei hineinkriechen kann.“ Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans kritisierte: „Ein Bekenntnis zur Werteunion ist eine Beleidigung für alle CDU-Mitglieder.“ Aber es gibt auch Gegenstimmen: „Die Werteunion ist ein Hilferuf unserer Mitglieder“, schreibt die ostdeutsche Bundestagsabgeordnete Jana Schimke.“

    https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2049828-Werteunion-Krebsgeschwuer-oder-Hilferuf.html

  • KW

    |

    Leute, nehmt es dem Herrn Wiesner nicht übel, schliesslich ist er Dipl.-Ing. (FH)
    (Die falsche Schreibweise dieser Berufsbezeichnung, wie Herr Wiesner sie selber in seiner Signatur verwendet habe ich bewusst nicht wiederholt).
    Früher wusste ich auch nicht wie man „Ingenieur“ schreibt, heute (OK, seit mittlerweile 26 Jahren) bin ich selber einer. Käme allerdings auch nie darauf, dies meinem Namen voranzustellen.
    Eine mehr oder weniger fundierte Berufsausbildung schütz halt nicht davor immer neuen Verschwörungstheorien hinterherzurennen.

  • Mr. T.

    |

    „Die WHO ist ein Haufen Idioten …“ war doch ein Vetipper, auch_ein_regensburger. Er hat da nur statt dem U das H links drunter erwischt. Von der WHO hat Wiesner ja keine Ahnung, über die kann er gar nicht urteilen. Da hängt ihm der Arsch zu tief. Die WUO kennt er dagegen wohl recht gut. Aber kein Grund zur Häme, so ein Vertipper kann auch einem Dipl.Ing.(FH) passieren.

  • R.G.

    |

    @ „habe ich das getan, was die Kanzlerin gerne unterbunden hätte, ich habe mir eine eigene Meinung gebildet.“

    ; )
    Angeblich funktioniert das über das Zeichen der Raute.
    Wenn Sie irgendwo wen sehen, wer eine Raute macht, könnte die Bildung IHRER freien Meinung gefährdet sein.
    Als Schutz vor Rau-tisierung kann man einen Mundenasenschutz korrekt anziehen und einen weiteren über den Augen.
    In die Ohren noch etwas Wachs. Schon haben Sie den vollen Überblick!

  • highwayfloh

    |

    @R.G:

    lesen Sie bitte meine Antwort / Einladung an Sie bezüglich live IRC – Chat jetzt im der anderen Disklussion.

    @KW: touche & chapeau! Take five … *schallend lach* SCNR

  • R.G.

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    @highwayfloh
    Lieben Dank! Ich benutze allerdings kein Smartphone.
    Ihr warmherziges Entgegenkommen behalte ich mir aber als schönes Erfahrung.
    Der Internet-Typ tauchte einfach eines Tages in einem Forum auf, statt Fragern nur Tipps zu geben, in welchen Archiven sie ihre Antwort finden könnten, suchte er in stundenlanger Arbeit vieles selbst raus. Wie sich offenbart, tat er das noch mehr hinter den Kulissen. Immer gratis.
    Er posaunte nicht Meinungen herum, sondern verschenkte Wissen, zu einem Zeitpunkt, als man über eine Bezahlschranke nachdachten. Gelebtes „Open source“ im Internet war ihm das große Anliegen.
    In den Nachrufen zeigt sich, es sind viele durch seine Arbeit beschenkt worden, er machte sich mit seiner trockenen, jedoch gebenden Art zum fiktiven väterlichen Freund.

  • Gregor

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    @R.G.

    Ich möchte Ihnen ebenfalls herzliches Mitgefühl ausdrücken. Auch ohne Ihren Freund gekannt zu haben, hat mich Ihre Schilderung sehr betroffen gemacht.

    Wie viele Menschen mögen es mittlerweile sein, die gravierende Konsequenzen erlitten haben für Leben und/oder Gesundheit aufgrund verschobener Untersuchungen und Behandlungen (haben andere Krankheiten weniger „Berechtigung“ als Corona?), durch psychische Probleme wegen Isolation, Einsamkeit, Ängsten vor einem Virus oder aber um die Existenz? Wie wird es inzwischen wohl aussehen mit weiteren Kollateralschäden wie häuslicher Gewalt, oder was machen die Maßnahmen z.B. mit Kleinkindern, Behindertenheimbewohnern, Senioren usw.?

    In Deutschland sterben regulär pro Tag ca. 2500 Menschen. Nun sind im Zusammenhang mit Corona roundabout 5000 Menschen gestorben (btw: an oder mit dem Virus?), über einen doch schon längeren Zeitraum. Gestern las ich, das Durchschnittsalter der Verstorbenen sei ca. 82 Jahre, ist das nicht ca. das normale durchschnittliche Sterbealter?
    Ist denn überhaupt die Gesamtsterblichkeit gestiegen? Und falls ja: können noch andere Gründe eine Rolle spielen als Covid 19?

    Für viele Menschen bedingen Berichterstattung und Maßnahmen Ängste und Stress, was nicht gerade gesund ist.

    Fragen nach Verhältnismäßigkeit und Rechtmäßigkeit halte ich für mehr als zulässig.

  • Günther Herzig

    |

    @Piedro
    21. April 2020 um 17:01 |
    Ihr Beitrag gefällt mir! Leider gibt es so viele, die jegliches Maß verloren haben, wenn sie es denn vorher hatten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günther Herzig

  • blondie

    |

    Ich bin sauer. Ein Geschichte aus dem wahren Leben (ohne Studien und Links):

    Will etwas Kleines nach USA versenden. Der Käufer hat 19.- Euro bezahlt, normalerweise kostet das 16.- Euro Porto, nachdem man ja seit einigen Monaten keine „Güter“ als Brief mehr versenden kann; das war eine tolle Innovation. Jetzt kommt die allerneueste „Innovation“: Wegen Corona – so die zerknirsche Postbeamtin – kann nur noch als Paket verschickt werden, kostet 54.- Euro! Klar, leuchtet ein, als Virus würde ich mich nur auf Päckchen setzen, nicht auf Paket, logo. Also habe ich das Päckchen wieder mitgenommen; ich werde dem Käufer sein Geld zurück überweisen.

    Dann zu Edeka: Dort habe ich an der Kasse die in Plastik verpackte systemrelevante Verkäuferin gefragt: „und – wie ist das den ganzen Tage mit den Handschuhen?“ Sie: “ Oje, ich muß die alle halbe Stunde wechseln und die Hände desinfizieren, man schwitzt darunter und das geht auf die Haut“. Von den Plastikmüllbergen redet keiner mehr, egal. Sorry, aber da kam mir wieder der Satz in den Sinn: „faschistoid-hysterischer Hygienestaat“. Ich frage mich, wie lange wir so etwas noch mitmachen (müssen).

  • blondie

    |

    diese info muß ich noch loswerden, da in der aktuellen diskussion wichtig; der herr professor und das video gehen gerade viral:

    „Lock Down in der BRD nutzlos?

    Die bekannte deutsche TV-Journalistin Milena Preradovic hat einen ausgezeichneten NON-FAKE-News Youtube, absolut empfohlen. Dort werden Experten (fast alle Uni-Professoren) interviewed – die jedoch andere Meinungen vertreten als die Charite/Drosten bzw. RKI.

    Prof. Stefan Homburg: „In der BRD wurde das Land erst gesperrt, nachdem schon alles vorbei war, seither keine Verbesserungen mehr. Todesfälle waren im Grippe-Winter 2018 ärger. Die Charitè verbreitet Panik und keine soliden epidemiologischen Daten, alle Modelle und Hochrechnungen waren völlig überzogen.“

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=Vy-VuSRoNPQ&feature=emb_logo

    KÖNNTE ja sein, dass da was dran ist. gegenreden gerne. gutes „verdauen“ der inhalte.

  • R.G.

    |

    @blondie
    Wie Ihnen nicht entgangen sein wird, posten dem Diktator Treue, seit bestimmte Zahlenkombinationen bei Nummerntafeln usw. verboten wurden, gerne unter dem Nick Blondi oder Blondie.
    Nicks sind grundsätzlich erlaubt und das ist gut so.
    Ich empfände es aber als angenehmer, wenn Sie Ihren Nick mit Zustimmung der Moderation modifizierten, damit keine Assoziationen entstehen können zu bestimmten Kreisen.

    Gleiches gilt für den User, der die Zahlenkombination für H…gruß im Nick führt.

  • Christian Wiesner

    |

    @highwayfloh

    Das ist meine persönliche Meinung, die aber in den entsprechenden Foren der WerteUnion derzeit eingehend disuktiert wird. Die WerteUnion hat eine website, dort finden Sie die offiziellen Verlautbarungen zu diesem Thema: https://werteunion.net/
    Zudem gibt es eine Facebook-Seite von Alexander Mitsch:
    https://www.facebook.com/Alexander-Mitsch-WerteUnion-1291274204284834/
    Ich unterzeichne meine Beiträge mit meiner Zugehörigkeit um mich dem Vorwurf zu entziehen, ich würde inkognito kommentieren.

    @Reiner Wehpunkt

    Den Artikel kannte ich schon, die Gemeinsamkeiten sind auffällig.
    Ich empfehle dringend auch diesen Artikel hier zu lesen, zu dem Kurvenverlauf der Reproduktionszahl in der Schweiz. auch im Vergleich mit den Zahlen des RKI für Deutschland:
    https://infekt.ch/2020/04/sind-wir-tatsaechlich-im-blindflug/?fbclid=IwAR3gxt_OAPZRFYGr8q7LBMfN1TYQ-ydl89SKJr1M5GWHKYfthjxvEeYLZ6A

    Es gibt große Übereinstimmungen, und in beiden Fällen hat der Lock-Down praktisch keine Auswirkungen, wohl aber das Verbot von Großveranstaltungen (Fußball, Konzerte, Veranstaltungen, Messen).

    @Piedro

    Warum versuchen Sie eigentlich ständig weiter mich aus der Reserve zu locken? Sie sollten mittlerweile verstanden haben, dass ich als Vertriebsprofi sehr schwer aus der Fassung zu bringen bin? Oder ist das Ihr persönlicher Schreibstil, völlig aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen aufzustellen und sich in diesem Unsinn dann zu weiden?

    Meine Kritik an der Bürgermeisterin damals war absolut berechtigt, weil sie den größten Notstand bei der Bekämpfung dieser Krise ansprach, nämlich die völlig unbekannte Dunkelziffer durch die zu geringe Testrate. Das ‚Drive-In-Center‘ zu einer unsinnigen Forderung zu erklären bestätigt nur meine oben bereits über Sie getätigte Beobachtung, Sie stellen irgendwelche Behauptungen auf und jubeln diese den Lesern als Ihre Wahrheit unter, freilich ohne Gegenargumente zuzulassen. Es gibt Menschen, die das auch als ‚Meinungs-Faschismus‘ betiteln. Nur Ihre Meinung zählt, alle anderen sind Nasenbohrer.

    Zudem gab es niemals auch nur ein Widerwort von mir zu den damals ergriffenen Maßnahmen, die waren wichtig und richtig. Die vorhandene Datenlage, und der ausgezeichnete Bericht von Prof. Ben-Israel (s.o.) ist nur einer davon, sowie die Entwicklung in Schweden erlaubt es uns die Situation neu zu bewerten.

    Die WerteUnion hat sich klar für die Lockerung der Maßnahmen ausgesprochen, und diesem Papier und den darin beschriebenen Punkten stimme ich ausdrücklich zu:

    https://werteunion.net/werteunion-die-zeit-ist-reif-fuer-eine-exit-strategie/

    @KW Seufz ……

    @R.G. Ich nutze diesen Dienst nicht, und habe das auch nicht vor. Trotzdem Danke für die Aufklärung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dipl.-Ing.(FH) Christian Wiesner
    WerteUnion Oberpfalz

  • Piedro

    |

    @Christian Wiesner
    Vertriebsprofi bin ich auch, von daher… Ich bin an Ihrer Reserve mäßig interessiert. Allerdings habe ich keine Behauptungen aufgestellt, sondern festgestellt, was Sie selbst vor wenigen Wochen geschrieben haben.

    „Das ‚Drive-In-Center‘ zu einer unsinnigen Forderung zu erklären bestätigt nur meine oben bereits über Sie getätigte Beobachtung, Sie stellen irgendwelche Behauptungen auf und jubeln diese den Lesern als Ihre Wahrheit unter, freilich ohne Gegenargumente zuzulassen.“
    Die Argumente ergeben sich aus dem damaligen Artikel und der dazugehörigen Konversation. ZB, dass ein Drive-In nichts an den verfügbaren Kapazitäten ändern könnte. Gegenargumente haben Sie seinerzeit nicht gebracht, ergo oblag es mir erst recht nicht, diese „zuzulassen. Mich interessiert durchaus, was Sie zur Sache beitragen, aber im Wahlkampf haben Sie nicht überzeugt, sondern gepoltert.

    „Es gibt Menschen, die das auch als ‚Meinungs-Faschismus‘ betiteln. Nur Ihre Meinung zählt, alle anderen sind Nasenbohrer.“
    Das ist ein Weg, ein anderer ist es sein Gegenüber schlicht zu diskreditieren.

    „Zudem gab es niemals auch nur ein Widerwort von mir zu den damals ergriffenen Maßnahmen, die waren wichtig und richtig.“
    Aber Ihrer damaligen Meinung nach unzureichend, im Wahlkampfgetöse war zwingend mehr nötig, auch, wenn die Sinnhaftigkeit von den Verantwortlichen und Ausführenden bezweifelt wurde und die Umsetzung gar nicht möglich war. Wogegen jetzt alles überzogen ist. Nur das habe ich festgestellt – bzw Sie.

    „…und diesem Papier und den darin beschriebenen Punkten stimme ich ausdrücklich zu:“
    Da bin ich Teilen bei Ihnen. Ich finde es auch erfreulich, dass Sie im Nachgang auf Propagandafloskeln wie „…habe ich das getan, was die Kanzlerin gerne unterbunden hätte, ich habe mir eine eigene Meinung gebildet“ verzichten. Wie festgestellt ist das durchaus ein Merkmal der „Werteunion“ – und im Disput absolut unnötig. Es sollte Sie nicht wundern, wenn das einen gewissen Sarkasmus nach sich zieht, und dann über „Meinungsfaschismus“ dozieren, wenn das Gegenüber zu schräg lächelt und sich an diesem abarbeiten… Naja.

    Zu dem Papier Ihrer „Basisbewegung“ gerne mehr, später.

  • Günther Herzig

    |

    @Piedro
    Ich will mich nicht wiederholen, Es passt!

  • Piedro

    |

    „Die WerteUnion bewertet die weitläufigen Ausgangssperren als
    Risiko für die deutsche Volkswirtschaft und massiven Eingriff in die Grundrechte.“
    DER war schon mal gut! Wer das wohl sonst noch tut?
    „Deshalb fordert die konservative Basisbewegung die Bundesregierung auf, umgehend einen verbindlichen Plan zur Rückkehr in die Normalität („Exit-Strategie“) vorzulegen.“
    DER ist weniger gut. Was soll das? Die Regierung soll jetzt festlegen was später sinnvoll und möglich ist? Da brauchen die aber eine große Glaskugel, super poliert, weil das ja schon jetzt verbindlich sein soll. Dann kommt die Forderung, erst den verbindlichen Exitplan vorzulegen und DANN eine verlässliche Datenbasis zu schaffen. Kommt mir sehr fragwürdig vor.

    Die baldige Aussetzung ist wegen Konsequenzen für die Wirtschaft nötig. Das mag sein, ist nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar: erst die Datenbasis als unzureichend betrachten, dann anhand der verfügbaren Daten sofortige Verbindlichkeiten zu fordern, vor allem wegen „der Wirtschaft.“

    Immerhin wird es dann konkreter:
    -Schnelle sukzessive Lockerung von Ausgangs- und Geschäftssperren
    > passiert doch gerade
    -Koordinierte Beschaffung und Verteilung von FFP2-Atemmasken an medizinisches Personal
    > passiert schon länger, ist aber bestimmt verbesserungsfähig
    -Bereitstellung von subventionierten Einweg-Atemmasken für die
    Bevölkerung
    > gute Idee, aber wenn’s ein Tuch auch tut: nicht zwingend nötig.
    -Aufrechterhaltung des Besuchsverbots in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie des Verbots von Großveranstaltungen
    > keiner plant etwas anderes, wozu also „fordern“?
    -Einrichtung eines nationalen Corona-Forschungszentrums
    > kann man machen; hoffentlich ist das Thema durch, bis das umgesetzt wurde

    Unterm Strich: ein wenig origineller, populistischer Profilierungsversuch der „am schnellsten wachsenden Gruppierung innerhalb der CDU/CSU“.

    Nett wäre zB gewesen: sofortiges, europaweites Verbot von Leerverkäufen anzuregen, damit Kapitalgeier wie Black Rock das Geld der Anleger nicht verwenden um Kurse zu drücken und Unternehmen aufzukaufen. Die Konsequenzen schädigen alle, einschließlich der Anleger wie Rentenkassen, und nutzt nur den Reichsten. Ein Thema zB für Herrn zu Guttenberg, aber nicht für die WerteUnion, die sich so um „die Wirtschaft“ sorgt?

  • Piedro

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    @Günther Herzig
    Langsam wird’s unheimlich. :)
    Wenn Sie so weiter machen dürfen Sie mich beim nächsten R-Besuch auf ein Bier einladen. Gern auf ein mexikanisches.

  • Giesinger

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    Was habe ich mir da für einen Anwalt „geangelt/ins Boot geholt“..mir fällt grad kein passender Ausdruck ein…

    Jetzt wird der Mann noch Piedro-Fan?!
    Hilfe, geht’s noch?
    Kann ich es noch glauben?

    Nix für Ungut, lieber Güther..

  • Günther Herzig

    |

    @Piedro
    Vielleicht bin ich einfach nur lernfähig:)

  • highwayfloh

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    @R.G.:

    Ich nutze für das was ich Internet mache auch meinen stationären PC, von daher ist es kein Problem einen IRC-Clienten darauf zu installieren. Ein Open-Source-Programm hierfür habe ich Ihnen ja genannt (kostenfrei) und auch beim IRC-Chat fallen ausser den Internetverbindungsgebühren keine weiteren Kosten an und ich gehe davon aus, dass Sie eine Flat-Rate haben.

    PS: Ich habe grade Zeit und falls Sie aktuell hier drüber lesen, den Channel mach ich grade soeben wieder auf mit den genannten Kontaktdaten.

    @blondie:

    Was regen Sie sich denn über die gestiegenen Portokosten auf? Jeder vernünftig kalkulierende Kaufmann rechnet die eben mit ein und trägt die nicht selber, ebenso keine Zollgebühren. Hier zu lammentieren ist absoluter Unfug. Denn wenn Sie etwas verkaufen, dann kommt es auf die Qualität Ihres Produktes / Ihrer Produkte an und die macht sich _nicht_ an den Nebenkosten wie Zollgebühren / Porto fest. Wenn Sie Ihre Preiskalkulation jedoch so gestaltet haben, dass Sie nur verkaufen können, wenn das Porto und sonstige Nebenkosten „niedrig“ an die Kunden weitergeben werden, dann stimmt etwas mit Ihrer Kalkulation und dem kaufmännischen Wissen nicht. Nichts für ungut.

    @Christian Wiesner:

    Wenn es Ihre persönliche Meinung ist, dann sollten Sie dies auch ausdrücklich so darstellen. Gerade durch Ihre Signatur mit dem Zusatz „Mitglied der WerteUnion“ kommt man in Versuchung, dass Ihre Aussagen sehr wohl parteipolitisch gemünzt sind.

    Wenn Sie etwas in Ihrer Funktion als WerteUnions-Mitglied äussern, dann können Sie dies ja explizit erwähnen und schon herrscht diesbezüglich Klarheit. So wie Sie es jetzt handhaben, verwirrt es nur bezüglich der entsprechenden persönlichen Bewertung Ihrer Ausssagen.

  • Piedro

    |

    @highwayfloh
    „…kommt man in Versuchung, dass Ihre Aussagen sehr wohl parteipolitisch gemünzt sind.“
    Gewissermaßen sind das ja auch, allerdings nicht auf CDU-Linie, sondern auf Linie dieser ach so rasant wachsenden 1%-Gruppe der CDU: ultrakonservativ, neoliberal und sozialdarwinistisch. Nach ihrer Selbstdarstellung gehört diese Gruppierung zur CDU, aber die Werteunion ist kein Teil der CDU. 2018 beschlossen Vorstand und Präsidium, sie nicht als offizielle Gruppe oder Gliederung der Partei anzuerkennen.

  • Christian Wiesner

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    @hthik

    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.14.20062463v1

    Neue Studie aus Santa Clara, CA. Die Dunkelziffer liegt demnach in den USA bei ca. x50 bis x85, das Virus hat die Bevölkerung bereits nennenswert durchseucht (was für ein schreckliches Wort).

    Den Bericht hier, aus Südtirol, kennen Sie ja sicher schon:

    https://www.diepresse.com/5802683/50-prozent-immun-test-aus-sudtiroler-dorf-sorgt-fur-aufregung?fbclid=IwAR2TeXRxXYiHGi237NVnjHqgsyaT0DgmJWoOj4AKVZ_PM0zPukX-GiEchtg

    Sehr lesenswert auch dieser Bericht dazu:

    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_vom_22.04.2020_worauf_wartet_die_politik

  • Mr. T.

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    Und bitte diesen wichtigen Artikel vor allem nicht missbrauchen, um Links zu rechtsextremen Seiten wie der Achse des „Guten“ zu streuen.

  • blondieGIRL

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    @R.G.: ich stehe auf dem schlauch, wer ist blondi – ohne „e“? mein name bezieht sich auf meine haarfarbe und auf die legendäre sängerin der wunderbaren popgruppe BLONDIE (songs wie „denis denis“ etc.) aus den 80ies. mit dem unseligen germanischen diktator, der millionen auf dem gewissen hat, will ich selbstverfreilich nichts zu tun haben. brrr…
    also gut, dann ändere meinen nick etwas ab.

    da wir von vielen schlimmen news überrollt werden, hier mal gute nachrichten – in schweden gehts besser!:
    https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-politik/schweden-epidemie-geht-ohne-lockdown-zu-ende_a4042380

    wie man daran unschwer ersehen kann, sind die lockdown/distancing-massnahmen überschätzt. deshalb – lockern! z.B. gastro-freisitzplätze in regensburg, viren mögen keine sonnige frischluft.
    die opposition in D (grüne etc.) sollte sich das zu herzen nehmen, bevor die AFD auf den gerade anfahrenden zug – der kritik an den den lockdown-massnahmen – aufspringt.

  • blondieGIRL

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    @highwayfloh: sie wissen offenbar alles besser. ich schaue nicht nur auf meine kosten, sondern auch auf die des käufers, bin ja keine egomanin. und natürlich konnte man so etwas nicht „einkalkulieren“ (“ Kalkulation und dem kaufmännischen Wissen“), wenn man erst bei der post erzählt bekommt, was wegen corona alles anders ist. wenn z.B. ein kleines gut, das nur ca. 15 euro wert ist, dann ist es wirtschaftskillend, wenn man dann 55.- euro porto für ein paket bei der post berechnet bekommt.

  • highwayfloh

    |

    @blondie:

    Um das Off-Topic hier nicht überzustrapazieren:

    Sie sind herzlich eingeladen sich via IRC mit mir in Verbindung zu setzen, dann diskutieren wir ausserhalb des Forums darüber weiter, wenn Ihrerseits dafür Bedarf besteht.

    Zu Ihrer Information: Ja, ich habe entsprechendes Fachwissen – Kammergeprüft!

  • R.G.

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    Für die Eltern!
    In Youtube gibt es aufregende Videos von dramatischen Tierrettungen in Korea unter Kritter Klub, teilweise kann man das kleinen Kindern zeigen, teils nur größeren oder Erwachsenen. Meist endet der Film etwas abrupt, was zum Erzählen oder Zeichnen anregt, wie alles schließlich gut ausgeht. Die manchmal holprigen deuschen Untertitel geben dem Ganzen zusätzlichen Reiz.

    Zum Beispiel,

    #KritterKlub
    Großmutter hilft einem Hund mit einem gebrochenen Bein, ihre eigenen Welpen zu stillen

  • Günther Herzig

    |

    Im Anschluss an den Post von Julian86, 24.April 09.21. „Regierungsverlautbarungsnachplapperer oder Augenöffner?“
    Viele, die hier riesige Beiträge veröffentlichen, spielen das Spiel der Nachplapperer und fördern den Wunsch immer wieder das gleiche nachzuplappern, immer aus einem angeblich noch nicht beachteten Blickwinkel. Als erstes müsste hier geregelt werden, dass Links nicht mehr angegeben werden dürfen, Links, die wiederum zu Links führen, die erneut zu Links führen und so weiter und so fort.
    Das Spiel der Nachplapperer heißt „Leeres Stroh“.
    Spielberechtigt ist jeder, auch die, die bestreiten, dass die Spielmaterie Stroh (leer) ist. Jeder darf ständig, als würde es sich um Neues handeln, wiederholen, was die Medien uns sowieso 24 Stunden täglich als neu verkaufen. Wer von den Spielern in vielfach gedroschenem Getreide, dann Stroh, noch ein oder mehrere Körner Wahrheit oder Fake News findet, hat gewonnen. Bei Gleichstand in der Wertung wird zur Verlängerung angetreten. Sollte dann noch kein Sieger/in zu bejubeln sein, soll das Los entscheiden.
    Danach beginnt das Spiel neu.
    Es gibt hier Spieler, die von dem unbändigen Wunsch ergriffen sind, aus der in r-d sorgfältig recherchierten Geschichte, zumal Geschichten mit Regensburger Bezug, etwas völlig „neues, noch nie dagewesenes“ zu erschaffen. Der Artikel, zu dem so fleißig geschrieben wird, bedeutet dann nur noch die Fundgrube für Stichwörter.
    Das haben die Macher von r-d nicht verdient.
    Denkt mal darüber nach!

  • highwayfloh

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    @Günther Herzig:

    Sehr gut auf den Punkt gebracht und herrlich formuliert. Sie haben meine vollste Zustimmung!

  • Günther Herzig

    |

    @highwayfloh
    was ist IRC?

  • blondieGIRL

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    zum thema links und „nachplapperei“:
    die häufigste kritik in diskussionen lautet: „belegen sie das mal“, „das ist ja nicht evidenzbasiert, das ist ja nicht wissenschaftlich“. ok, wenn man das ernst nimmt, wie soll man dann ohne verweis auf die studien und wissenschaftlichen erkenntnisse argumentieren, wenn links nicht erwünscht bzw. gestattet sind?
    besonders beim wissenschaftlich verzwickten thema corona geht es doch nicht ohne wissenschaft, warum werden zu allen regierungsbesprechungen und talkshows virologen und epidemiologen eingeladen? weil sich sogar ministerpräsidenten auf deren erkenntnisse (ähnlich wie „links“) beziehen.
    und jetzt meinen hier einiges spaßvögel, das corona-thema könne man mit „gesunden menschenverstand“ abhandeln. insofern erwidere ich auf herzigs posting, dass belegfreie beiträge oft genug auch „leeres stroh“ sein können. ich bin wirklich kein befürworter der expertokratie, aber ganz ohne wissenschaft und epidemiologische erkenntnisse (statistiken) geht es bei medizinisch anspruchsvollen themen wie corona nicht.
    zudem wird verdrängt, dass auch der linkfreie beitrag nicht nachplapperfrei ist, denn wer hat schon vor-ort-erkenntnisse, war in einem krankenhaus, auf einer intensivstation, hatte covid-19? und selbst wenn dem so wäre, wären das ja nur völlig subjektive einzelfallberichte und man könnte daraus keinen gesamt-überblick ableiten. auch der linkfreie beitrag bezieht sich letztlich auf 2nd-hand-erkenntnisse, eben aus bild-zeitung, tagesschau, MZ, hörensagen, spiegel etc. die man dann im hirnverwurstelt und daraus sich dann – aufgrund seiner grundeinstellungen, werten und glaubenssätzen – eine meinung bildet. woher kommen denn die erkenntnisse? letztlich doch aus den medien. die „reine erkenntnis“ ohne infos von aussen mag zwar spirituell interessant sein, aber nicht bei so einem thema.
    von daher mein plädoyer: links zulassen, aber die dosis macht das gift. einer pro posting reicht.
    auch den juristen hier dürfte ein „linkverbot“ nicht gefallen, ohne verweise auf gerichtsurteile oder rechtssprechung läßt sich nur allgemein ablabern oder man hat das problem den inhalt sinngemäß wiedergeben zu müssen. aber dann heissts wieder: FASSE DICH KURZ, was ich für eine sinnvolle regelung halte. allzu lange postings lese ich nicht durch.

  • R.G.

    |

    Hallo BlondieGIRL, ohne Direktlinks geht das so:

    Ich habe drei intressante Beiträge der Linzer Uni gesehen,sie sind unter diesen Titeln im Netz zu suchen, ich denke die Themen werden Ihnen aus dem Herzen sprechen.
    JKU Corona Update: Die neue Weltwirtschaftskrise

    JKU Corona Update: Die Gesellschaft nach Corona

    KU Corona Update: Ersatz der Corona-Schäden

    (Meines Wissens hatet der Betreiber dieser Webseite bei Direktlinks, Direktweiterleitung, falls eine der verlinkten Seiten mal rechtswidrige Inhalte zeigt)

  • R.G.

    |

    Korrektur:
    Meines Wissens haFtet der Betreiber dieser Webseite bei Direktlinks,…

    (haftet, nicht hatet)

  • Günther Herzig

    |

    @blondieGIRL
    Mögen Sie Recht haben oder nicht. Es sind nicht die ausufernden Beiträge, wohl auch gelegentlich zusammenkopiert, die ich suche, sondern der Artikel, dessen Überschrift bereits den Bezug zu Regensburg, oder sollte man sagen zur Region herstellt. Wer das anspruchsvoller (!) wünscht, wird doch sicher entsprechende Blogs finden in denen, losgelöst von allem anderen, über die Welt nachgedacht werden kann. Ich habe auch tatsächlich nicht genug Zeit, um alles zu lesen und das, worauf verwiesen wird. Ich wäre schon aus beruflicher Übung gewohnt allen Verweisungen nachzugehen. Nachdem es sicher User, ohne ein Gefühl für ein bißchen Rücksicht gibt, die sich weiterhin austoben wollen, werde ich mich zurückziehen, wenn die Entwicklung einem Topf gleicht mit kochender Milch, die überläuft, wobei der Schaum ohne erkennbare Substanz ist.

  • highwayfloh

    |

    @Günther Herzig:

    IRC = Internet Relay Chat

  • highwayfloh

    |

    @ll: Vielleicht können wir uns alle auf folgendes einigen:

    So eine Situation war in Deutschland, wie wir es kennen noch nie da und daher hat / haben auch die Bundesregierung, sowie die jeweiligen Landesregierungen auch keine „Blaupause“ für so einen Fall, sondern führen sozusagen eine „Operation am offenen Herzen durch“.

    Es mag langsam nervig sein, dass entsprechende Maßnahmen angeordnet werden, da wir Menschen ein (hoffentlich) soziales Lebewesen sind und auch gewohnt sind, miteinander real zu interagieren, dies kann die Virtualität nicht wirklich ersetzen. Dennoch, sollten wir alle ruhig Blut bewahren und uns selbst (freiwillig) beschränken, was die so oft zitierte persönliche Freiheit anbelangt. Diese hört bekanntlich dort auf, wo man mit dieser eben andere schädigt / schädigen könnte.

    Ich gehe auch gern in den Biergarten und geniesse dort eine gute Tellersulz und anderes und trink auch mein Bier und geniesse es, entspannen zu können. Gerade die letzten Tage wären ein super Biergarten-Wetter gewesen, aber ist halt nicht. Wichtig ist doch, dass wir alle mit dazu beitragen, dass die ganze Situation nicht ausser Kontrolle gerät, uns selbst (freiwillig) bezüglich persönlicher Ansprüche zurückhalten. Dazu sollte man schon im Eigeninteresse bereit sein. Ja, es ist derzeit eine nervige „Durststrecke“ welche wir alle zu meistern haben, auch wenn niemand derzeit wirklich konkret sagen kann, wie lange die andauern wird. Dafür können wir dann aber davon ausgehen, dass in unserem Lande nicht getrickst wird, was vermeintlich helfende Medikamente usw. anbelangt (siehe USA – Malaria-Medikament oder die Warnung des „Sagrotan-Herstellers“ das Mittel ja nicht zu trinken, nur weil Trump mal wieder einen Gedanken-Furz getwittert hat, diese Tage) usw.

    Auch wenn wir die Politik oft verteufeln, aber ich denke, dass alle erfasst haben, dass parteipolitische Scharmützel jetzt völlig fehl am Platz sind und es darum geht, den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen. Dies kann der Politik aber nicht gelingen, wenn wir Bürger uns dessen (aus persönlichem Egoismus und falschem Freiheitsdrang) dessen verweigern.

    PS:

    Wo ist eigentlich unser Bundesinnenminister abgeblieben? Wurde der Posten abgeschafft oder warum hört man von diesem gar nichts mehr, seit er mal bezüglich der Grenzkontrollen zu Anfang der Situation rumgeblubbert hat?

    Seehofer müsste _jetzt_ absolut präsent sein und hat sich aber verkrochen! Ein Armutszeugnis für diesen Herrn.

  • Giesinger

    |

    Zur Maskenpflicht in Bayern hier ein wohl ausnahmsweise erlaubter Link zum Wortlaut der verkündeten Notstandsverordnung:
    https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-210/

    Auf Kommentare der vielen Juristen hier im Forum, wäre ich dankbar und gespannt.

  • Reiner Wehpunkt

    |

    Prof. Dr. Christoph Kuhbandner, Lehrstuhlinhaber für Pädagogische Psychologie an der Universität Regensburg, hat eine Studie mit dem Titel „The Scenario of a Pandemic Spread of the Coronavirus SARS-CoV-2 is Based on a Statistical Fallacy“ gemacht und am Beispiel mehrerer Länder (Austria, Belgium, France, Germany, Italy, and USA) nachgewiesen, dass der Anstieg der Neuerkrankungen nur durch den Anstieg der Anzahl der Tests verursacht wurde. Sein Resümee:
    „These results indicate that the scenario of a coronavirus pandemic is based on a statistical fallacy“.

    Die Studie ist noch nicht offiziell freigegeben aber schon einsehbar, deshalb poste ich mal ausnahmsweise den Link auf den Preprint (dort wird auch erklärt, was ein ‚Preprint‘ ist):
    https://advance.sagepub.com/articles/The_Scenario_of_a_Pandemic_Spread_of_the_Coronavirus_SARS-CoV-2_is_Based_on_a_Statistical_Fallacy/12151962/1

    Auf heise.de wurde am 21.04.2020 ein Artikel dreier Soziologie-Professoren, die u.a. in Finnland, Dänemark und Norwegen lehren, veröffentlicht: „COVID-19: WHO-Studie findet kaum Belege für die Wirksamkeit von Eindämmungsmaßnahmen“.
    Dort wird das Thema ausführlich analysiert und gipfelt in der Forderung nach eindeutigen wissenschaftlichen Untersuchungen, um sicher zu stellen, dass wir nicht Teilnehmer „eines Ereignisses“ sind, „das dann als das größte, teuerste und verheerendste Sozialexperiment in die Geschichte der Menschheit eingehen könnte.“

    Die Datenlage wird von Tag zu Tag klarer und immer mehr Wissenschaftler kritisieren mittels empirischer Fakten die überzogenen Maßnahmen des shutdowns. Nur Wenige wird es trösten, beim „größten, teuersten und verheerendsten Sozialexperiment in der Geschichte der Menschheit“ dabei gewesen zu sein.

  • Hthik

    |

    @Reiner Wehpunkt 27. April 2020 um 13:42

    Sein Resümee:
    „These results indicate that the scenario of a coronavirus pandemic is based on a statistical fallacy“.

    Er kommt zu dem Ergebnis, dass ein großer Teil der angeblichen Coronatoten, möglicherweise an einer anderen Atemwegspandemie sterben, siehe Zeile 219 ff. Damit stellt sich aber die Frage, ob die Maßnahmen hiergegen nicht genauso wirksam sind, was ja naheliegt.

  • Julian86

    |

    Zu Highwayflows „falschem Freiheitsdrang“ empfehle ich allen, die glauben, die derzeit massiv eingeschränkten Grundrechte würde uns n.C. nur wieder so „zufliegen“, der lese Prantls Wochenend-Kolumne in der SZ. Er sorgt sich, sicher nicht alleine, dass aus Gründen der angeblichen Prävention, das nächste Virus im Blickfeld, der eingeschränkte Status etc. der Grundrechte aufrechterhalten bleiben könnte.

    Womöglich geht der Frühlung 2020 in die Geschichte als Zäsur ein. Die Zeit n.C. als der Beginn der postdemokratischen Zeit. Eine Zeit, in der die WHO mit den sie stützenden global agierenden Stiftungen einen global wirkenden Shutdown in die Wege leiteten, in der vor allem das bekannte 1% die Kassen der Regierungen „plünderten“ – auf dem Rücken der verängstigten Menschen, die mit spon-Kolumne-Fischer um „Mitternacht auch Knoblauch essen“ würden, hülfe es denn. Bestimmt aber, wäre die Verweigerung strafbewehrt.

    P.S. Die Verheerungen vor allem in NY mit seinen 60 000 Obdachlosen treffen vor allem Schwarze, Hispanics …. Minderheiten. Das Virus offen-bart, dass der Finanzkapitalismus fragile Lebenswelten schuf; die Werte an der Wall-Str. gehen dabei schon wieder nach oben.

  • Mr. T.

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    Noch schlimmer als eine Infektion scheint eine infzierte Person im Haushalt zu sein. Ich habe heute von einem erfahren, der seit 5 Wochen gesund daheim eingesperrt ist weil zwei Personen im Haushalt positiv waren. Die sind mittlerweile genesen, haben die Quarantäne ausgesessen und dürfen wieder raus. Er muss allerdings jetzt noch eine Quarantäne absitze weil er sich ja ganz am Ende der Krankheit der anderen Personen noch angesteckt haben könnte. Getestet wurde er noch nie weil er ja keine Symptome hatte. Wäre er mit den anderen beiden mit krank geworden, wäre er schon raus. Schwierig, nicht den Kopf zu schütteln.

  • R.G.

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    @Rainer Wehpunkt
    Danke für die Links.
    Durch Zufall stieß ich auf eine Sammlung Alltagsberichte aus einem engsten fürstlichen Umkreis, vom frühen neunzehnten bis Mitte 20.Jahrhundert.
    Die Strategie der Krankheitsmeidung dieser Reichsten war, beim Aufflackern eines Infekts die Gefährdetsten, z.B. die Kinder samt Kinderfräuleines in ein noch nicht betroffenes Land zu schicken, oder wenn einem selbst Ansteckung drohte, nicht als ganze Familie sondern getrennt, in verschiedene Schlösser zu reisen.
    Schien ein Ausweichen nicht mehr möglich, praktizierte man im Grunde Separation und als Steigerung ein Shutdown.
    Das waren die gelernten Strategien der obersten Klasse, bringen wir uns das ins Bewusstsein.
    Die Armen konnten, sowohl wenn sie ausgesperrt waren von der Stadt und ihre Waren daher dort nicht mehr absetzen konnten, oder zu den Eingeschlossenen gehörten, nicht lange durchhalten, Hunger, und darauf aufbauend neue, schlimmere Seuchen waren die Folge.

    Nehmen wir als gegeben an, Abstand halten sei bei Corona wirklich die einzig gebotene Möglichkeit, wie im neunzehnten Jahrhundert, so stellt sich mir dennoch die Frage, welche Strategien die nun nach wenigen Wochen schon alle zu den Ärmeren zählenden Menschen entwickeln würden, wenn man sie ließe, um maximalen Abstand zu halten und doch arbeiten zu dürfen am Arbeitsplatz Fabrik, Bau, Haushalt usw. Weshalb lässt man die Leute nicht Vorschläge machen? Ist Shutdown tatsächlich für beinahe alle Lohnabhängigen die einzige Lösung oder nur wieder Strategie der Habenden?

    Zur Sterblichkeit der Alten in den Insitutionen möchte ich zwei Aspekte anführen. Ein mir nahestehender Mensch in Heimpflege wurde in den Jahren seines Aufenthalts nicht ein einziges Mal mit dem Rollwagerl ins Freie geschoben, Tageslicht kennt er nicht mehr. Er ist daher inzwischen überzeugt, doch in Afrika in Gefangenschaft geraten zu sein, mit Bunkerhaft. Aber zumal er sich erinnert, vom Weltkrieg heimgekommen zu sein, passt alles für ihn nicht zusammen. Es kann nicht sein, dass er in Friedenszeiten „Zimmerarrest“ hat? Ich kann ihm darauf nichts Tröstendes sagen.

    Sein Essen entspricht ziemlch dem eines Anbieters von Seniorenmahlzeiten mit Lieferdienst. Montags bis Sonntags zeigt das Bestellbild braunes Fleisch mit brauner Sauce und brauner Mehlspeise, frische Vitamine müsste man nachher in einem Bilderbuch anschauen, wenn man sie zu brauchen glaubt.
    Meinen wir wirklich, noch stärkeres Abschotten der gefährdetsten Gruppen von allem Gesunden inklusive menschlichen Kontakten verbessere die Abwehrkräfte? Wäre es nicht wert, Ideen, wie man es den Alten menschlicher machen könnte, zu erlauben ?
    Ein kleines Seniorenheim irgendwo wiedersetzte sich den Regeln, es baute einfach eine Plexiglaswand auf, dass Besuch bei Abstand möglich sei und bemühte sich um gesunde Kost. Hat es deshalb geringere Fallzahlen?

  • highwayfloh

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    @Julian86: ganz so pessimistisch sehe ich das nicht! Da habe ich das neue Polizeiaufgabengesetz, welches seinerzeit geschaffen wurde, viel kritischer gesehen und sehe dies immer noch sehr kritisch. Ich war auch seinerzeit bei dem Symposium an der Uni Regensburg und hab mir angehört was Schmidbauer und die Gesprächsparter da so diskutiert haben.

  • Überschätzung

    |

    Neue Studien aus Regensburg widerlegen „exponentielles Wachstum“. RD sollte berichten!
    Von Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Fakultät für Humanwissenschaften, Universität Regensburg
    25.4.2020
    Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen
    https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html

    26.4.2020
    Die Überschätzung des tatsächlichen Anstiegs der Coronavirus-Neuinfektionen
    https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html

  • Tom

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    Kommentar gelöscht. Falsches wird durch Wiederholung nicht richtig.

  • Julian86

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    Josef Scherer, Rechtsanwalt, Professor für Krisenmanagement, Vorstand des Internationalen Instituts für Governance, Management, Risiko- und Compliancemanagement der Technischen Hochschule Deggendorf, hat eine beeindruckende Ist-Analyse der gegenwärtigen juristischen Lage abgeliefert. Dabei legt er unterschiedlichen Szenarien zugrunde, wobei er ausführlich auf die 2012-Risikoanalyse der Bundesregierung eingeht.

    Unter anderem weist er hin auf : das philosophische Experiment vom „Brett des Karneades“, das wertvolle Denkanstöße liefere (die Situation zweier Schiffbrüchiger, deren einzige Rettung ein umhertreibendes Brett ist, welches jedoch nur eine Person tragen kann).

    Staatshaftung: Schadensersatz für Corona-Schäden?
    9. April 2020
    https://www.risknet.de/themen/risknews/staatshaftung-schadensersatz-fuer-corona-schaeden/

  • Elisabeth Jakob

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    Es sollte dringend unterschieden werden:
    Infektion mit Corona-Virus und Covid 19 – Fall (Krankheit).
    Die Gruppe der Verstorbenen wäre zu analysieren. statistisch: Große Zahl an multimorbid Erkrankten und Hochaltrigen. Durchschnittsalter: 81 ! Vor allem zu diesen und den Personen, die sich um diese kümmern, sollten Geld, Ausrüstung und Fürsorge fließen, um ein gutes Leben, bis zuletzt !, zu ermöglichen. Dies ist derzeit nicht der Fall !!
    Für etliche dieser Gruppe geht es eher um gute Palliativversorgung und Lebensqualität bis zuletzt, um „Würde“, nicht um Intensivmedizin und einsames Sterben in einer Klinik.
    Der enge Focus auf „Überleben um jeden Preis“ ist nur für einen Teil der Betroffenen indiziert, sinnvoll und erfolgversprechend. Es ist also Kritik an der jetztigen Corona-Logik möglich, auch wenn man weder rechts noch Verschwörungstheoretiker ist !
    Eine differenzierte Betrachtung der Datenlage würde tatsächlich einige pauschale Maßnahmen infrage stellen ! Und zu anderen M. führen.

  • Überschätzung

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    @Stefan Aigner
    Danke für den Hinweis auf den Kuhbandner-Kritiker, der jedoch nicht überzeugen kann.
    Der mdr-Artikel beruft sich auf Kristan Schneider, Malaria-Forscher und Professor für Angewandte Mathematik an der Hochschule Mittweida, leider ohne Quellenangabe. So kann man auch die angeblichen Unterstellungen Schneiders nicht überprüfen. Schneider soll z.B. gesagt haben, sagt Matthias Pöls der Autor des Artikels: „Dabei nimmt Kuhbandner „implizit an, dass nur Personen getestet werden, die mit dem Corona-Virus infiziert sind“, erwidert Mathematiker Schneider. „Doch das ist völlig absurd.“

    Das wäre freilich absurd und Kuhbandner behauptet auch geradewegs das Gegenteil: „Es muss eine hohe Dunkelziffer an infizierten, aber aufgrund der zu geringen Testanzahl nicht entdeckten Personen geben, was laut Studien beim Coronavirus der Fall ist.“
    Und weiter, „Wie bereits beschrieben, ist hier interessant, dass nur wenige der getesteten Personen eine positive Coronavirus-Diagnose erhalten, in Deutschland sind beispielsweise im Schnitt nur 7,5% der Testergebnisse positiv. Das heißt im Umkehrschluss, dass 93.1% der Testergebnisse negativ sind.“ https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html

    Kuhbandner geht also von einer hohen Dunkelziffer und von einer geringen Trefferquote aus. Also vom geraden Gegenteil dessen, was ihm als „völlig absurde“ Annahme unterstellt wird.

  • Mr. T.

    |

    Da zur Zeit nur rund 50% der Testkapazitäten genutzt werden, müssten doch mal mehrere ausreichend große Testungen von Zufallsgruppen gemacht werden können, um herauszufinden, in welchem Bereich sich die viel erwähnte „Dunkelziffer“ ungefähr befindet.

  • Überschätzung

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    @Stefan Aigner
    Kuhbandner antwortet in einem neuen Artikel ausführlich auf die Anwürfe Kristan Schneiders: https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4713299.html
    Er kommt, für mich überzeugend, zu dem Ergebnis, dass „in Wirklichkeit kein einziges der Argumente stichhaltig“ ist. Das von vielen angenommene Szenario einer epidemischen Ausbreitung des Coronavirus mit mehreren Millionen von Infizierten ist wissenschaftlich unbegründet. Die C-Gefahr wird massiv überschätzt.

  • Stefan Aigner

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    @Überschätzung

    Danke. Hab es ein erstes Mal überflogen. Kuhbandners Duktus ist – erstmal unabhängig vom Inhalt – zum Glück entspannt-konstruktiv.

  • XYZ

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    Zu Julian 86, 28.04,15.34
    Das philosophische ‚Experiment‘ des Karneades geht hier völlig daneben: es gibt nicht nur zwei Schiffbrüchige, von denen nur einer gerettet werden kann, sondern eine Vielzahl von Betroffenen, die meist noch gar nicht erfasst sind – was soll dieses ‚Leh(e)rbeispiel‘ von der Hochschule Deggendorf, die sich auch noch mal melden muss?

  • XYZ

    |

    Es gibt nur eine Gewissheit: der Mensch oder die Kreatur ist sterblich, daran ändern auch die famas einer leiblichen Auferstehung nichts.

  • Überschätzung

    |

    @Stefan Aigner
    In der heutigen MZ findet sich ein lesenswertes Interview mit Kuhbandner. Es geht um die subtilen Strangulierungen von freiem Forschen, Nachdenken und Sprechen in Zeiten von Corona, kurz um Mitläufertum und die Herstellung einer Einheitsmeinung.

  • Giesinger

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    Kommentar gelöscht. Die Verordnungen sind alle im Text verlinkt.

  • Andreas

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    Wird man in Regensburg schwer wieder gesund?

    Laut Berliner Morgenpost, die ihre Zahlen von Jonhs Hopkins haben, sind in der Stadt Regensburg 488 Personen erkrankt, aber erst 39 genesen.

    Im Landkreis sind dagegen 447 erkrankt aber schon 304 wieder genesen.

    Bleibt man in Regensburg-Stadt häufiger langfristig erkrankt oder meldet das Gesundheitsamt Regensburg einfach nur schlampig?

  • Untertan Giesinger

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    Ich war heute zum Mittagessen mit zwei meiner Mitarbeiter im Biergarten beim Essen.
    Es war bei der telefonischen Voranmeldung schon problematisch einen Tisch für drei Personen zu bekommen.
    Der Verweis auf die gemeinsame Tätigkeit im Betrieb überzeugte dann zunächst die Dame am Telefon.
    Dort angekommen, meinte dann der Chef, das ginge so nicht, zu dritt selbst mit 1,5 Meter Abstand am Tisch.
    Kurzerhand habe ich einen meiner Mitarbeiter zu meinem Lebensgefährten erklärt, worauf sich der Wirt dann darauf eingelassen hat.
    Ich hoffe nur, seine Ehefrau erfährt nicht von der Polizei vom vermeintlichen Fremdgehen.
    Ach ja, wir mußten alle einen Zettel mit Namen und Adresse und zeitlichen Aufenthalt ausfüllen. Was sagen denn die Datenschützer dazu? Ist doch jetzt eh schon wurscht, oder?

    Natürlich habe ich eine Phantasie-Adresse reingeschrieben.

    Geht’s noch?

  • highwayfloh

    |

    @Untertan Giesinger:

    Ich finde ihr Verhalten beschämend! Sie können ja die ganzen Maßnahmen kritisch sehen, das ist durchaus legitim, aber man sollte schon noch über soviel Realitätssinn besitzen, dass man gewisse Notwendigkeiten, welche sachlich begründet sind, nicht durch persönliches Verhalten konterkarriert und unterminiert.

    Ich würde mich bei Ihnen „sehr herzlich bedanken“, wenn Sie aufgrund Ihres Verhaltens – auch unwissentlich – infiziert wären und ich mich bei Ihnen Anstecken würde. Wäre ich einer Ihrer Mitarbeiter, hätten Sie spätestens jetzt meine Kündigung auf dem Tisch und es gäbe eine Mitteilung ans Gesundheitsamt. Ihr Verhalten ist nicht nur grob fahrlässig sondern vorsätzlich fahrlässig! Nichts für ungut!

  • highwayfloh

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    Nachtrag @Untertan Giesinger:

    Ich musste jetzt erstmal ein wenig durchschnaufen, so sehr hat mich Ihre Aussage wütend gemacht, ansonsten hätten Sie in meiner ersten Antwort noch einiges anderes von mir um die Ohren gehauen bekommen, daher der jetzige sachliche Nachtrag:

    1) Ihre private Meinung zur Sache ist ihre private Meinung und privat müssen Sie es mit Ihrem gewissen ausmachen, wie Sie es handhaben.

    2) Als Arbeitgeber jedoch, haben Sie gegenüber Ihren Mitarbeitern, die entsprechende Fürsorgepflicht und damit die Verantwortung, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter entsprechend sicherzustellen und die Vorgaben umzusetzen und auf deren Einhaltung zu achten! Alles andere ist (vorsätzlich) grob fahrlässig!

    3) Wenn Ihnen die Regelungen nicht passen, dann halten Sie Ihre Meetings doch in Ihren FIrmen- respektive Privaträumen ab und lassen Sie sich von einem Catering-Service dafür beliefern. Sie müssen Ihre Geschäftsessen nicht in öffentlichen Lokalitäten abhalten!

    Hier stellt sich die Frage, warum Sie diesen Weg _nicht_ gewählt haben.

  • Till Rickelt

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    @ Giesinger: Ich kann mich da highwayfloh nur anschließen. Sie dürfen ja gern die Regelungen ablehnen, aber sich so demonstrativ darüber hinwegzusetzen ist vor allem erstmal ein extrem arschiges Verhalten gegenüber dem Servicepersonal, das in der augenblicklichen Situation eh schon genug Stress hat und sich dann auch noch mit Gästen wie Ihnen herumärgern darf, die ihr unhöfliches und unsoziales Verhalten auch noch saulustig finden.

  • auch_ein_regensburger

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    @ Giesinger
    Hoffentlich haben Sie nicht vergessen, Ihren gelben Stern anzulegen, Sie armes Opfer von Merkels Corona-Diktatur!

  • highwayfloh

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    @Giesinger:

    Den Fall in Nordeutschland, der jetzt aktuell parallel zu Ihrem Verhalten stattgefunden hat, haben Sie hoffentlich mitbekommen. Dass ettliche Gäste und der Wirt der entsprechenden Lokalität entsprechend in Quarantäne müssen und das Lokal wieder zusperren muss – obwohl es nach Aussagen des Wirts – „nur ausgewählte Gäste“ waren, welche auf besondere Einladung anwesend wahren, sozusagen als Testbetrieb für den Neustart des Lokals.

    Bitte, sagen Sie mir jetzt _einen EINZIGEN_ vernünftigen Grund, dass man Egoismus voranstellt und mit diesem in Kauf nimmt, dass die ganze Situation sich in die Länge zieht – zum Schaden für alle!

    Es spricht übrigens Bände, dass Sie inzwischen zu anderen Themen wieder Kommentare abgegeben haben, hier aber nicht mehr!

  • Untertan Giesinger

    |

    @highwayfloh:

    Sie müssen sich gar nicht künstlich aufregen. Schließlich wurde ein Betriebsessen mit zwei Mitarbeitern reserviert.
    Meine zwei Mitarbeiter haben tatsächlich ihre Adresse reingeschrieben. Mir ging das zu weit (im Biergarten, die ich künftig eh unter solchen Umständen meiden werde).
    Meine Adresse wissen die sowieso.
    Mehr zum Thema, das momentan unsere Gesellschaft in zwei Lager spaltet und zunehmend radikalisiert, sowie zu den dafür verantwortlichen Politikern und Regierungseigenen Institutionen dann, wenn ich mehr Zeit habe. (Und Lust dazu habe, was angesichts der teilweise geifernden Mehrheitsmeinung hier sehr fraglich ist). Mit einem Bus, U-Bahn oder Straßenbahn würde ich derzeit eh nicht fahren. Auch nicht mit dem Taxi.

  • Untertan Giesinger

    |

    Nochmal zu Highwayfloh:

    „Es spricht übrigens Bände, dass Sie inzwischen zu anderen Themen wieder Kommentare abgegeben haben, hier aber nicht mehr!“
    ——–
    Weil es mir zu blöd ist, dazu hier sinnlos meine Zeit zu verschwenden, um das „Gegenlager“ zu informieren.
    Wir haben in der Killervirus-Debatte mittlerweile eben zwei Lager.
    Und solche „Eingeschworenen“ vom anderen r-d-Lager sind eh nicht zu überzeugen. Das habe ich mittlerweile gelernt, auf regensburg-digital.

  • Untertan Giesinger

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    Nicht nur an die „Links_Grün-Versifften“ (diesen Ausdruck habe ich mal von Mr.T. abgekupfert).

    Sahra Wagenknecht bezweifelt die Unabhängigkeit von Corona-Wissenschaftlern!

    Falls ein Link erlaubt ist, so folgt er im Folgekommentar.

  • Bert

    |

    Und @Giesinger?

    Was soll uns dieser Link jetzt sagen?

    Fest steht, dass die Übersterblichkeit in Europa während des derzeitigen Corona-Ausbruchs gestiegen ist. Vor allem in Schweden, das hier ja immer von ein paar Leuten so als leuchtendes Beispiel hochgehalten wird.

    https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

    Machen Wissenschaftler Fehler? Ja, sicher. Aber was bringt einen dazu, jede auch noch so abstruse Theorie für glaubwürdiger zu halten, als das, was breiter Konsens bei der Mehrheit der Wissenschaftler ist? Was interessiert es irgendjemanden, wenn Sarah Wagenknecht irgendwas meint? Welche Expertise hat sie denn?

    Was bringt einen dazu, jede auch noch so abstruse Theorie für glaubwürdiger zu halten, als das, was breiter Konsens bei der Mehrheit der Wissenschaftler ist?

    ‚Das Ding ist gefährlich, man muss Maßnahmen ergreifen und Schutzvorkehrungen treffen. Dass diese Maßnahmen etwas gebracht haben, ist doch schon belegt. Jetzt kann man über Details diskutieren und die weitere Ausgestaltung. Aber ich habe bis jetzt nicht verstanden, was das Gros dieser komischen Demonstranten nun genau fordert (außer die Antisemiten und Dummschwurbler, die haben ihre Spinner-Agenda) und auch nicht, was Sie wollen, Giesinger, außer rummosern über alles mögliche. Würde die Regierung keinen Mundschutz fordern würden Sie das genau so blöd finden wie jetzt die Mundschutzpflicht, wären keine Maßnahmen ergriffen worden, würden Sie sich darüber aufregen. Mir scheint, Sie brauchen einfach nur irgendein Ventil.

  • Mr. T.

    |

    Bert, ich kann mir schon vorstellen, was die wollen. Die wollen einfach, dass der blöde Virus eine Ente ist und wir mit sofortiger Wirkung wieder zum Zustand davor zurückkehren wollen. Allerdings kapieren sie nicht, dass Demonstrationen vielleicht Entscheidungen beeinflussen können, nicht aber Fakten. Pippi-Langstrumpf-Denken eben: „ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“

  • Untertan Giesinger

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    War nicht der ursprüngliche Sinn des „Lockdowns“, die Intensivstationen vor Überfüllung zu bewahren?
    Wann und wo kam es zu solchen Notsituationen?

  • highwayfloh

    |

    @Untertan Giesinger:

    Ja, das Ziel des Lockdowns war es – und ist es immer noch – die Verbreitung zu verlangsamen / einzudämmen und das ist sinnvoll und auch gut so. Der Spruch „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ lässt sich aber auf diese Problematik so nicht anwenden, denn es sind ja nur die Infizierten bekannt, welche getestet wurden. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es viele gibt, welche nur schwache Symptome oder gar keine Symptome zeigen und nicht als „infiziert erkannt sind, da diese Personen nie getestet wurden. Von diesen unerkannten Infizierten geht aber die gleiche Gefahr einer weiteren Verbreitung des Virus aus. Nein, ich wünsche es uns allen nicht, aber es ist damit zu rechnen, dass wir bis zum Winter eine massive Re-Infektionswelle haben werden, die uns wesentlich schlimmere Folgen bereiten wird, als die jetzigen Maßnahmen. Gerade deshalb, weil viele leichtgläubig sind und der Botschaft: „Ist auch nicht schlimmer als ein stärkerer Schnupfen“ nur all zu gerne nachfolgen.

    Genau dann haben wir das, was bislang vermieden werden konnte: einen _echten_ Ausnahmezustand und nationale Not-Situation. Genau dies wird durch die Ignoranten ge- und befördert.

  • highwayfloh

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    Ein Nachtrag in dieser Sache auch hier:

    Ich persönlich finde es auch schade, dass vieles weggefallen ist und vieles noch wegfällt. Ja, ich mag es auch, unbeschwert in den Biergarten gehen zu können oder in einem Lokal meiner Wahl eine schöne und gesellige Runde verbringen zu können usw. . Ja, ich finde es schade, dass die hiesige Frühjahrsdult, sowie die Herbstdult abgesagt wurden… und einiges mehr, was unser aller Leben lebenswert macht … ja… ich tu mich auch hart damit…

    Dennoch:

    Es ist und war eine richtige und konsequente Entscheidung, welche getroffen wurde, auch wenn diese für uns schmerzlich ist. Aber wie heisst es andererseits so schön:

    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken _ohne_ Ende! In diesem Zusammenhang hoffe ich inständig, dass wir _nicht_ in die Situation kommen, einen „Schrecken ohne Ende“ stemmen zu müssen!

    In diesem Sinne! Bleibts alle gsund, damit wir uns alle wohlbehalten wieder sehen können (insbesondere real).

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